Zum vierten Mal gab es am FAB einen „Jugend präsentiert“-Schulwettbewerb, an dem in diesem Schuljahr alle 80 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe teilnahmen.
Das Projekt „Jugend präsentiert“ – ein Kooperationsprojekt der Klaus Tschira Stiftung mit Wissenschaft im Dialog und dem Seminar für Allgemeine Rhetorik der Eberhard-Karls-Universität Tübingen – und der dazugehörige Wettbewerb fördern die Präsentationsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern und stärken personale Kompetenzen.
Die schuleigenen Multiplikatorinnen leiten in einer begleitenden Unterrichtseinheit die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Arbeiten, Umgang mit Feedback sowie Auftreten und freiem Sprechen vor Gruppen an. Dazu gibt es eine Vielzahl praktischer Übungen zu den fünf Modulen „Rhetorische Situationsanalyse“, „Argumentation“, „Sprache und Aufbau“, „Medieneinsatz“ und „Performanz“, die an der Universität Tübingen erarbeitet wurden und vom „Jugend präsentiert“-Team permanent weiterentwickelt werden.
Für den Wettbewerb wählt man frei eine eigene Fragestellung aus dem MINT-Bereich, d. h. den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Geografie, Informatik oder auch Astronomie.
In der dreitägigen Vorrunde Ende Januar ermittelte eine Jury bestehend aus einer Fachlehrkraft für die Sachkenntnis, einer „Jugend präsentiert“-Multiplikatorin für das Darstellungsvermögen und einer Schülerin bzw. einem Schüler für die Adressatenorientierung aus allen Präsentationen die besten fünf besten fürs Finale.
Im Schulfinale am „Tag der offenen Tür“ hatten dann Eltern, Freunde, Verwandte sowie alle anderen Interessierten die Möglichkeit, die fünf besten Präsentationen live zu erleben: Philipp Böck und Arjan Basse (9c) mit ihrer Präsentation zur Frage, wie ein Handwärmer funktioniert (Chemie), Paula Behrendt und Jasmin Prisky (9b) mit einem Beitrag zu Chemolumineszenz bei Knicklichtern (Chemie), Laura Lindner und Clara Fritze (9b) mit einem Vortrag über die Sichtbarmachung schwarzer Löcher, Alijah Rehm und Kimi Aldinger (9c) mit einer Präsentation, die sich damit beschäftigt, was im Gehirn beim träumen passiert (Biologie), sowie Charlotte Thrams und Sarina Popp (9a), die der Fragestellung nachgingen, was Zucker mit dem Körper macht (Biologie).
Den glücklichen Schulsiegerinnen Charlotte Thrams und Sarina Popp überreichte unser Schulreferent Thomas Mautner ihre Urkunden. Die beiden werden zusammen mit unseren diesjährigen Zweitplatzierten Laura Lindner und Clara Fritze das Brockhaus-Gymnasium am 20./21. März beim Länderwettbewerb der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Berlin vertreten.
Ein herzlicher Dank gilt allen Fachlehrkräften und Schülerjurorinnen und Juroren, die zum Gelingen des Wettbewerbs beigetragen haben.
Dr. Nadja Braun & Freya Penschuck