Reisebericht zur 4. Kunstfahrt: Auf den Spuren von C.D. Friedrich

Dres­den, wir kom­men! Vom 9. bis 13. Sep­tem­ber 2024 hieß es für 15 kun­st­begeis­terte Schüler und Schü­lerin­nen der Klassen 6 bis 10 sowie zwei lei­den­schaftliche Lehrende: „Auf nach Dres­den!“ Anlässlich des 250. Jubiläums von Cas­par David Friedrich, dem Meis­ter der Roman­tik, begaben wir uns auf eine kreative Ent­deck­ungsreise, die uns tief in die Welt der Land­schafts­malerei ein­tauchen ließ.

Mon­tag – Ankun­ft und erste Ein­drücke im Kupfer­stichk­abi­nett

Mit einem Hauch von Aufre­gung und ein­er Por­tion Vor­freude starteten wir unsere Reise mit der Deutschen Bahn. Nach ein­er kurzen, aber span­nen­den Fahrt erre­icht­en wir die idyl­lisch gele­gene Jugend­her­berge „Rudi Arndt“. Hier, umgeben von viel Grün, begaben wir uns gle­ich auf den Weg zum Kupfer­stichk­abi­nett. Der Work­shop zur zeich­ner­ischen Über­tra­gung­stech­nik mit Kohlestaub und anschließen­den Tuschelavierung war ein echt­es High­light! Jed­er von uns ver­wan­delte Friedrichs Skizzen­vor­la­gen in eigene kleine Meis­ter­w­erke. Ausklin­gen ließen wir den ersten Abend im bere­it­gestell­ten Gemein­schaft­sraum mit der kreativ­en Umset­zung der Tage­ser­leb­nisse.

Dien­stag – Kun­st und Natur

Nach einem stärk­enden Früh­stück ging es zur Gemälde­ga­lerie. Die Führung über die beein­druck­enden Werke von C.D. Friedrich war nicht nur lehrre­ich, son­dern auch inspiri­erend. Anschließend schip­perten wir mit einem Dampfer nach Loschwitz und fuhren mit der Stand­seil­bahn – ein Spaß für alle! Die Natur um uns herum wurde zum Zeichen­mo­tiv, und wir kon­nten uns kün­st­lerisch aus­to­ben. Abends wurde in der Jugend­her­berge eifrig an unseren kün­st­lerischen Tage­büch­ern gear­beit­et.

Mittwoch – Ein uner­wartetes Ereig­nis

Die Nacht brachte einige Aufre­gung mit sich: Der Brück­ene­in­sturz der Car­o­labrücke sorgte für ein mul­miges Gefühl, aber zum Glück blieben Men­schen unversehrt! Auf­grund des Wet­ters entsch­ieden wir uns, in der Nähe der Jugend­her­berge im Beut­ler­park und auf dem alten Annen­fried­hof weit­er zu arbeit­en. Das The­ma „Der ein­same Baum“ wurde zum Mit­telpunkt unser­er Erkun­dun­gen – und wir fan­den viele inspiri­erende Motive!

Don­ner­stag – Der krö­nende Abschluss

Der let­zte Tag unser­er Kun­st­fahrt war ein wahres High­light! Am Elbufer mit dem atem­ber­auben­den Canalet­to-Blick auf die Alt­stadt mal­ten wir unter aufziehen­den Him­mel. Die Sonne zeigte sich endlich nach den Regen­t­a­gen und zauberte faszinierende Wolken­stim­mungen – genau das, was Friedrich so liebte! Am Abend arbeit­eten wir fleißig an der Vol­len­dung unser­er Werke, die bald in ein­er Ausstel­lung und einem Kat­a­log zu sehen sein wer­den.

Fre­itag – Rück­reise mit vie­len Erin­nerun­gen

Die Rück­reise ver­lief rei­bungs­los, und wir hat­ten jede Menge Erzählstoff im Gepäck. Unsere Köpfe waren voll mit kreativ­en Ideen, prak­tis­chen Erfahrun­gen und tiefen Ein­blick­en in die kün­st­lerische Welt von C.D. Friedrich. Die Vor­freude auf die bevorste­hende Ausstel­lung und den Kat­a­log ist riesig!

Diese Kun­st­fahrt war nicht nur eine Reise zu den Wurzeln der Roman­tik, son­dern auch eine unvergessliche Erfahrung, die uns alle inspiri­ert hat. Wir freuen uns schon auf die näch­ste kreative Her­aus­forderung!

Frau Adolphs (FL Kun­st)