„Leuchtende Freiheit“ im Kunstkraftwerk Leipzig

Die Schü­lerin­nen und Schüler der Klasse 10a, die sich bere­its in ihrem Beitrag zum Geschichtswet­tbe­werb des Bun­de­spräsi­den­ten inten­siv mit den Ereignis­sen des Herb­stes 1989 auseinan­derge­set­zt haben, hat­ten Gele­gen­heit, im Kun­stkraftwerk eine beein­druck­ende 360-Grad-Pro­jek­tion zu erleben. Diese immer­sive Instal­la­tion beleuchtet die deutsche Geschichte vom Ende des Zweit­en Weltkriegs bis zur Friedlichen Rev­o­lu­tion in Leipzig und der darauf­fol­gen­den Wiedervere­ini­gung basierend auf orig­i­nalen Fotos sowie Ton- und Film­doku­menten.

Nach einem ein­führen­den Video von Prof. Dr. Markus Löf­fler, dem Ini­tia­tor des Pro­jek­ts, taucht­en die Schü­lerin­nen und Schüler in die beson­dere Atmo­sphäre der ehe­ma­li­gen Maschi­nen­halle ein und erlebten die Instal­la­tion haut­nah. Im Anschluss hat­ten sie die Möglichkeit, sich mit Ober­bürg­er­meis­ter Burkhard Jung über ihre Ein­drücke auszu­tauschen und darüber zu disku­tieren, welche Bedeu­tung diese his­torischen Ereignisse für ihr eigenes Leben haben.

Darüber hin­aus beschäftigten sie sich in einem Work­shop mit Videoaufze­ich­nun­gen von Zeitzeug­in­nen und Zeitzeu­gen der Ereignisse von 1989. In kreativ­er Auseinan­der­set­zung gestal­teten sie eigene Plakate, die aktuelle Her­aus­forderun­gen (junger) Men­schen in Deutsch­land reflek­tieren.

Das Pro­jekt „Leuch­t­ende Frei­heit“ hat das Ziel, Geschichte und das Bewusst­sein dafür lebendig zu hal­ten. Es möchte den jun­gen Men­schen ver­mit­teln, dass Frei­heit, Demokratie und Zivil­courage keine Selb­stver­ständlichkeit­en sind, son­dern ger­ade in Ost­deutsch­land hart erkämpfte Werte, die es zu vertei­di­gen gilt. Daher bedarf es auch weit­er­hin eines engagierten Ein­satzes für die Demokratie, um diese Errun­gen­schaften zu bewahren.

Dr. Nad­ja Braun