Lilly Werner siegt beim Landesfinale „Jugend debattiert“ in Dresden 

Am 13. April 2026 stand Dres­den ganz im Zeichen des Wet­tbe­werbs „Jugend debat­tiert“. Am Vor­mit­tag trafen sich die besten Debat­tan­tinnen und Debat­tan­ten Sach­sens im Romain-Rol­land-Gym­na­si­um, bevor am Nach­mit­tag das große Finale im Säch­sis­chen Land­tag aus­ge­tra­gen wurde.

Bere­its die Qual­i­fika­tion­srun­den ver­langten den Teil­nehmenden einiges ab. In der Alters­gruppe I (Klasse 8 und 9) wurde zunächst darüber debat­tiert, ob Schü­lerin­nen und Schüler zu Beginn des Schul­t­ages ihr Smart­phone abgeben müssen. In der zweit­en Runde ging es um die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rund­funk mehr Rand­sportereignisse über­tra­gen soll.

Hier zeigte Lil­ly Wern­er aus der Klasse 9d des Friedrich-Arnold-Brock­haus-Gym­na­si­ums ein­drucksvoll ihr Kön­nen. Mit großer Sou­veränität, klar struk­turi­erten Argu­menten und bemerkenswert­er sprach­lich­er Präzi­sion überzeugte sie bere­its in diesen Run­den und qual­i­fizierte sich ver­di­ent für das Finale im Säch­sis­chen Land­tag. Schon hier wurde deut­lich: Lil­ly ist nicht nur eine starke Debat­tan­tin des Region­alver­bunds Leipzig – sie ist eine der besten im Lan­deswet­tbe­werb.

Am Nach­mit­tag fol­gte der Höhep­unkt des Tages im Säch­sis­chen Land­tag. Im Finale der Alters­gruppe I wurde die anspruchsvolle Frage disku­tiert, ob ein verpflich­t­en­des Poli­tikprak­tikum für Schü­lerin­nen und Schüler einge­führt wer­den soll.

Die Debat­te zeigte ein außergewöhn­lich hohes Niveau: Alle Final­istin­nen und Final­is­ten argu­men­tierten dif­feren­ziert, reagierten schlagfer­tig aufeinan­der und macht­en der Jury die Entschei­dung alles andere als leicht. Ger­ade in diesem starken Teil­nehmer­feld bewies Lil­ly erneut ihr außergewöhn­lich­es Kön­nen. Sie blieb ruhig, reagierte flex­i­bel auf Gege­nar­gu­mente und führte ihre Posi­tion überzeu­gend weit­er.

Ihr Erfolg ist dabei kein Zufall, son­dern das Ergeb­nis kon­tinuier­lich­er Entwick­lung: Bere­its im ver­gan­genen Jahr stand Lil­ly im Lan­des­fi­nale und erre­ichte einen starken drit­ten Platz – nur ganz knapp am Einzug nach Berlin vor­bei. Umso beein­druck­ender ist ihre diesjährige Leis­tung, mit der sie ein­drucksvoll gezeigt hat, dass sie mehr als würdig ist, Sach­sen auf Bun­de­sebene zu vertreten.

Am Ende wurde ihr Ein­satz belohnt: Lil­ly Wern­er erre­ichte einen her­vor­ra­gen­den 2. Platz und qual­i­fizierte sich damit für das Bun­des­fi­nale in Berlin, das tra­di­tionell im Juni stat­tfind­et.

Auch in der Alters­gruppe II gab es Grund zur Freude aus Leipziger Sicht: Lil­ly Ann Thi­er vom Gym­na­si­um am Pal­men­garten kon­nte sich den Sieg sich­ern. Damit wird Sach­sen beim Bun­des­fi­nale gle­ich von zwei Leipzigerin­nen vertreten. Ein mehr als starkes Ergeb­nis.

Der Wet­tbe­werb fand mit dem Finale im Land­tag einen würdi­gen Abschluss. In dieser beson­deren Atmo­sphäre wurde ein­mal mehr deut­lich, wie wichtig es ist, Argu­mente sach­lich auszu­tauschen und Posi­tio­nen überzeu­gend zu vertreten.

Eines ste­ht festt: Mit Lil­ly Wern­er geht eine her­aus­ra­gende Debat­tan­tin nach Berlin – und vor allem unser eine Schü­lerin des FAB, die mit Tal­ent, Ehrgeiz und Lei­den­schaft begeis­tert hat.

 

Ann-Kathrin Wald­herr (Schulko­or­di­na­torin Jugend debat­tiert)