Klassenfahrt nach Südtirol – zwischen Berggipfeln, Rafting und jeder Menge Mut

Am Son­ntag, den 13. Sep­tem­ber, hieß es für die Klassen 10a, 10b und 10c: Kof­fer ver­stauen, Plätze im Bus sich­ern und auf nach Südtirol! Begleit­et wur­den wir von Frau Hof­mann, Her­rn Mein­gast, Her­rn Rost, Frau Schmecke­bier, Her­rn Schmitt und Frau Dus­sault.

Die erste Her­aus­forderung ließ nicht lange auf sich warten: eine Nacht im Reise­bus. Während einige tat­säch­lich ein paar Stun­den Schlaf ergat­tern kon­nten, stell­ten andere fest, dass Sitzen, Schlafen und Bein­frei­heit nur bed­ingt miteinan­der vere­in­bar sind. Etwas müde, aber voller Vor­freude erre­icht­en wir am Mon­tag schließlich Südtirol.

Am Dien­stag wartete die näch­ste Prü­fung auf uns: Berge. Steile Berge. Sehr steile Berge. Schritt für Schritt ging es bergauf, begleit­et von der ein oder anderen Frage, wie weit es denn „wirk­lich noch“ sei. Oben angekom­men, war die Anstren­gung jedoch schnell vergessen: Bei bestem Wet­ter wur­den wir mit einem fan­tastis­chen Aus­blick belohnt. Und weil bergab bekan­ntlich leichter geht als bergauf, durfte anschließend eine ras­ante Fahrt auf der Som­mer­rodel­bahn natür­lich nicht fehlen.

Am Mittwoch wurde es nass – und mutig! Beim Raft­ing ging es gemein­sam durch die Fluten. Für alle, denen das noch nicht aufre­gend genug war, gab es zusät­zlich die Möglichkeit zu einem Sprung ins Wass­er. Hier zeigte sich, wer noch eine Extra­por­tion Mut übrig hat­te. Anschließend führte uns eine Wan­derung zu beein­druck­enden Wasser­fällen – eine willkommene Gele­gen­heit, das Wass­er ein­mal von außer­halb des Schlauch­bootes zu betra­cht­en.

Der Don­ner­stag stand ganz im Zeichen von Kul­tur und Stadtleben. Unser Tage­saus­flug führte uns nach Bozen. Im Ötzi-Muse­um ging es rund 5.300 Jahre zurück in die Ver­gan­gen­heit. Danach blieb genü­gend Zeit, Bozen auf eigene Faust zu erkun­den – wobei das Shop­ping bei eini­gen ver­mut­lich min­destens genau­so großes Inter­esse weck­te wie der berühmte Mann aus dem Eis.

Das Wet­ter meinte es während der gesamten Fahrt aus­ge­sprochen gut mit uns und bescherte uns viel Sonne und beste Bedin­gun­gen für unsere Unternehmungen. ☀

Ein beson­der­er Dank gilt Her­rn Rost, der die Haup­tor­gan­i­sa­tion der Klassen­fahrt über­nom­men und damit dafür gesorgt hat, dass aus vie­len Ideen, Ter­mi­nen und Pro­gramm­punk­ten am Ende eine run­dum gelun­gene Woche wurde. Eben­so möcht­en wir uns ganz her­zlich bei der fre­undlichen älteren Dame unser­er Unterkun­ft bedanken, die uns während unseres Aufen­thalts so her­zlich bewirtete und sich bestens um uns küm­merte.

Am Fre­itag hieß es schließlich: Kof­fer pack­en und Abschied nehmen. Nach ein­er ereignis­re­ichen Woche macht­en sich drei ver­mut­lich etwas müde, aber um viele gemein­same Erleb­nisse reichere zehnte Klassen wieder auf den Weg nach Leipzig.

Zurück bleiben Erin­nerun­gen an steile Berge, großar­tige Aus­blicke, ras­ante Abfahrten, kaltes Wass­er, Ötzi, unser Spi­on­spiel und vor allem jede Menge gemein­sames Lachen.

Eine Klassen­fahrt, die uns wohl noch lange in Erin­nerung bleiben wird!