Hier findest Du die Blogbeiträge des Schuljahres 2024/25

Immer wieder verknüpfen wir unseren schulischen Alltag mit der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen, dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Kooperationseinrichtungen wie Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie Vereinen. Diese Seite ermöglicht euch einen kleinen und ausgewählten Überblick darüber, was im angegebenen Schuljahr an unserer Schule passiert ist.

Erster Samuel-Lampel-Tag am Brockhaus-Gymnasium Leipzig

Am 3. Feb­ru­ar 2026 fand am Brock­­haus-Gym­­na­si­um in Leipzig der erste Samuel-Lam­pel-Tag statt, der die Erin­nerung an das beein­druck­ende Leben und Wirken von Samuel Lam­pel in den Mit­telpunkt stellte. Wer war Samuel Lam­pel, dessen Name die Straße neben der Schule trägt? Dies und mehr beant­wortete die Klasse 10a im Rah­men des Selb­stor­gan­isierten Ler­nens (SOL).
Samuel Lam­pel (1884–1942) war Oberkan­tor an der Syn­a­goge in der Gottsched­straße, dem sog. „Tem­pel“, Kom­pon­ist und Lehrer an der Ephraim-Car­le­bach-Schule. Während der NS-Zeit fungierte er als Rab­bin­er und set­zte sich zeitlebens mit großem Engage­ment für den Dia­log zwis­chen jüdis­ch­er und nichtjüdis­ch­er Bevölkerung ein, ins­beson­dere durch seine Liebe zu Musik. Als Oberkan­tor der lib­eralen Syn­a­goge öffnete er die Türen seines Gotte­shaus­es für Chöre und Gäste aller Herkun­ft und schuf so einen bedeu­ten­den Ort der Begeg­nung. Sein bekan­ntestes Werk, „Kol Sch’muel“, wurde 1928 veröf­fentlicht und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.
Der Samuel-Lam­pel-Tag wurde als Brücke zwis­chen Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart konzip­iert. Im Fes­takt in der Aula des Gym­na­si­ums hiel­ten Gäste wie Thomas Maut­ner, Schul­ref­er­ent des Lan­desamtes für Schule und Bil­dung in Leipzig, und Elke Urban, Grün­derin des Leipziger Schul­mu­se­ums, Gruß­worte. Beson­ders berührend war das Erscheinen von Roger Lang­ford, dem Enkel von Samuel Lam­pel, der eigens aus Lon­don angereist war, um diesen beson­deren Tag zu feiern.
Musikalisch wurde die Ver­anstal­tung vom Leipziger Syn­a­gogal­chor unter der Leitung von Philipp Gold­mann begleit­et, der das Erbe von Lam­pels Werk weit­er­hin hochhält. Zusam­men mit Tenor Falk Hoff­mann und Pianist Ulrich Vogel wur­den Stücke von Samuel Lam­pel aufge­führt und die Klasse 10a sang Samuels Lieblingslied „Die Gedanken sind frei“ in Begleitung des Chors.
Nach dem Fes­takt wur­den im Schul­hof eine Kopie des Straßen­schilds sowie eine Gedenk­tafel enthüllt. Gle­ichzeit­ig eröffneten die Schü­lerin­nen und Schüler ihre Ausstel­lung über Samuel Lam­pel, die dem­nächst im Leipziger Schul­mu­se­um zu besichti­gen sein wird. Sie informiert auf sechs großen Ausstel­lungswän­den durch Texte, Bilder und Kopi­en von Orig­i­nalquellen über das Leben und Werk von Samuel Lam­pel sowie die Geschichte der Juden in Leipzig bis zur NS-Zeit und beleuchtet die beson­dere Rolle des Refor­mju­den­tums und der Musik von Samuel Lam­pel.
Der erste Samuel-Lam­pel-Tag war nicht nur eine Hom­mage an einen bedeu­ten­den Mann der jüdis­chen Geschichte Leipzigs, son­dern auch ein wichtiges Zeichen für interkul­turelle Ver­ständi­gung und den Wert von Musik und Bil­dung in unser­er Gesellschaft.

4. Schulwettbewerb „Jugend präsentiert“ am Brockhaus-Gymnasium

Zum vierten Mal gab es am FAB einen „Jugend präsentiert“-Schulwettbewerb, an dem in diesem Schul­jahr alle 80 Schü­lerin­nen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe teil­nah­men.

Das Pro­jekt „Jugend präsen­tiert“ – ein Koop­er­a­tionspro­jekt der Klaus Tschi­ra Stiftung mit Wis­senschaft im Dia­log und dem Sem­i­nar für All­ge­meine Rhetorik der Eber­hard-Karls-Uni­ver­sität Tübin­gen – und der dazuge­hörige Wet­tbe­werb fördern die Präsen­ta­tions­fähigkeit von Schü­lerin­nen und Schülern und stärken per­son­ale Kom­pe­ten­zen.

Die schuleige­nen Mul­ti­p­lika­torin­nen leit­en in ein­er beglei­t­en­den Unter­richt­sein­heit die Schü­lerin­nen und Schüler zu selb­st­ständi­gem Arbeit­en, Umgang mit Feed­back sowie Auftreten und freiem Sprechen vor Grup­pen an. Dazu gibt es eine Vielzahl prak­tis­ch­er Übun­gen zu den fünf Mod­ulen „Rhetorische Sit­u­a­tion­s­analyse“, „Argu­men­ta­tion“, „Sprache und Auf­bau“, „Medi­enein­satz“ und „Per­for­manz“, die an der Uni­ver­sität Tübin­gen erar­beit­et wur­den und vom „Jugend präsentiert“-Team per­ma­nent weit­er­en­twick­elt wer­den.

Für den Wet­tbe­werb wählt man frei eine eigene Fragestel­lung aus dem MINT-Bere­ich, d. h. den Fäch­ern Biolo­gie, Chemie, Physik, Math­e­matik, Geografie, Infor­matik oder auch Astronomie.

In der dre­itägi­gen Vor­runde Ende Jan­u­ar ermit­telte eine Jury beste­hend aus ein­er Fach­lehrkraft für die Sachken­nt­nis, ein­er „Jugend präsentiert“-Multiplikatorin für das Darstel­lungsver­mö­gen und ein­er Schü­lerin bzw. einem Schüler für die Adres­satenori­en­tierung aus allen Präsen­ta­tio­nen die besten fünf besten fürs Finale.

Im Schul­fi­nale am „Tag der offe­nen Tür“ hat­ten dann Eltern, Fre­unde, Ver­wandte sowie alle anderen Inter­essierten die Möglichkeit, die fünf besten Präsen­ta­tio­nen live zu erleben: Philipp Böck und Arjan Basse (9c) mit ihrer Präsen­ta­tion zur Frage, wie ein Hand­wärmer funk­tion­iert (Chemie), Paula Behrendt und Jas­min Prisky (9b) mit einem Beitrag zu Chemo­lu­mi­neszenz bei Knick­lichtern (Chemie), Lau­ra Lind­ner und Clara Fritze (9b) mit einem Vor­trag über die Sicht­bar­ma­chung schwarz­er Löch­er, Ali­jah Rehm und Kimi Aldinger (9c) mit ein­er Präsen­ta­tion, die sich damit beschäftigt, was im Gehirn beim träu­men passiert (Biolo­gie), sowie Char­lotte Thrams und Sari­na Popp (9a), die der Fragestel­lung nachgin­gen, was Zuck­er mit dem Kör­p­er macht (Biolo­gie).

Den glück­lichen Schulsiegerin­nen Char­lotte Thrams und Sari­na Popp über­re­ichte unser Schul­ref­er­ent Thomas Maut­ner ihre Urkun­den. Die bei­den wer­den zusam­men mit unseren diesjähri­gen Zweit­platzierten Lau­ra Lind­ner und Clara Fritze das Brock­­haus-Gym­­na­si­um am 20./21. März beim Län­der­wet­tbe­werb der Bun­deslän­der Berlin, Bran­den­burg, Sach­sen, Sach­sen-Anhalt und Thürin­gen in Berlin vertreten.

Ein her­zlich­er Dank gilt allen Fach­lehrkräften und Schüler­juror­in­nen und Juroren, die zum Gelin­gen des Wet­tbe­werbs beige­tra­gen haben.

Dr. Nad­ja Braun & Freya Pen­schuck

Das “Brocki” im Winter

Im war­men Mor­gen­rot zeigt sich unser ver­schneites A‑Haus von ein­er sel­te­nen, fast märchen­haften Seite. Danke an Her­rn Forster für das Fes­thal­ten dieses beson­deren Win­ter­mo­ments.

Ein Fest der Kreativität: Die 30. Kinder- und Jugendkunstausstellung in Leipzig

Am 17. Jan­u­ar 2026 fand im Muse­um der bilden­den Kün­ste die Ausstel­lungseröff­nung der 30. Kinder- und Jugend­kun­stausstel­lung in Leipzig statt – ein Höhep­unkt, der nicht nur die kreativ­en Tal­ente viel­er Kinder und Jugendlichen in den Fokus stellte, son­dern auch die gemein­schaftliche Zusam­me­nar­beit aller Beteiligten feierte.

Ein her­zlich­er Dank gilt vor allem unserem Schul­chor, der unter der Leitung von Frau Wald­herr eine bewe­gende Dar­bi­etung präsen­tierte. Die musikalis­che Unter­stützung durch unseren ehe­ma­li­gen Kol­le­gen am Klavier sowie die Beiträge von Jonathan Ren und Jan-Eric Schröder, die jew­eils am Klavier spiel­ten, haben zur fes­tlichen Atmo­sphäre beige­tra­gen und das Pub­likum begeis­tert.

Beson­ders stolz sind wir auf die Schüler und Schü­lerin­nen der engagierten Kinder- und Jugend­jury unser­er Schule. Clara Köh­ler, Grig­ori Krämer, Sophia Höpp­n­er und Yahia Safi haben mit ihren selb­st ver­fassten und vor­ge­tra­ge­nen Lau­da­tio­nen für die diesjähri­gen Preisträgerin­nen und Preisträger her­aus­ra­gende Leis­tun­gen gezeigt. Ihre elo­quenten Worte haben die Bedeu­tung der Kun­st und die Leis­tun­gen der Teil­nehmenden an der diesjähri­gen Ausstel­lung ein­drucksvoll gewürdigt.

Wir möcht­en allen Helfend­en, Unter­stützen­den und Teil­nehmern von Herzen danken. Euer Engage­ment und eure Lei­den­schaft haben diese Ver­anstal­tung zu etwas ganz Beson­derem gemacht. Wir sind dankbar für die Kreativ­ität, den Ein­satz und die Tea­mar­beit, die an diesem Tag spür­bar waren.

Neben den etwa 25 Werken, die in unser­er Schule aus­gestellt wer­den, kön­nen bis zum 15.03.2026 weit­ere Werke im Muse­um der bilden­den Kün­ste, der Volk­shochschule Leipzig, der Halle 14 – Zen­trum für zeit­genös­sis­che Kun­st, im Lit­er­aturhaus, Haus Ste­in­straße e.V. und die Franz-Mehring-Grund­schule Leipzig. Wir freuen uns über zahlre­iche Besuch­er und Besucherin­nen.

Weihnachtskonzert 2025 in der Kirche Schönefeld

Am 11. Dezem­ber 2025 lud das F. A. Brock­­haus-Gym­­na­si­um zum Wei­h­nacht­skonz­ert in die Kirche Schöne­feld ein. Ab 18:30 Uhr wurde es musikalisch und fes­tlich: Mit einem stim­mungsvollen Einzug („Car­ol­ing, Car­ol­ing“) und gemein­samem Liedern von Chören und Pub­likum („Guten Abend, schön Abend“) ent­stand gle­ich zu Beginn eine beson­dere Atmo­sphäre, die den Abend trug.

Das Pro­gramm zeigte die ganze Band­bre­ite der Schul­ge­mein­schaft. Der Chor der Klassen 5–8, der unter der Leitung von Frau Pen­zhorn und Frau Wald­herr ste­ht, begeis­terte mit win­ter­lichen und wei­h­nachtlichen Liedern wie „Flock­en schweben nieder“ und „Süßer die Glock­en nie klin­gen“ sowie mod­er­nen Akzen­ten in „Win­ter­song“ (mit Solistin­nen Emi­ly und Frie­da aus der 6a sowie Lea aus der 7a) und dem Gospel „Oh free­dom“. Der Chor der Klassen 9–12 unter der Leitung von Her­rn Koken set­zte weit­ere High­lights mit „He’s got the whole world“ (Gospel), „Can you feel the love tonight“, „Sind die Lichter angezün­det“ und „Adiemus“.

Auch instru­men­tale Beiträge bere­icherten den Abend: „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ erk­lang in der Beset­zung Klavier und Bratsche, gespielt von Lavin (9b) und Jonathan (12), und mit „Car­ol of the bells“ sorgte Jan-Eric (12) am Klavier für einen ein­drucksvollen Moment. Zwis­chen den musikalis­chen Stück­en set­zten Gedichtvorträge ruhige, nach­den­kliche Akzente: „Wei­h­nachtsabend“ von Klaus Heinze wurde von Amelie und Lena (7a) vor­ge­tra­gen, „Wun­schliste für alle“ präsen­tierten Frie­da, Helen und Sara (6a), und „Meine Wei­h­nachts­geschichte“ (von Megan selb­st ver­fasst) tru­gen Megan (7a) und Hen­ri­ette (8a) vor. Ein weit­er­er Höhep­unkt war „Hal­lelu­jah“, gesun­gen von Eme­ly, Louisa und Car­o­line (8a) und begleit­et von Frau Wald­herr am Klavier. Später kamen alle Chöre gemein­sam zusam­men und gestal­teten gemein­sam mit den drei Sän­gerin­nen „Fix you“ – ein beson­ders bewe­gen­der Moment des Miteinan­ders.

Auch der gute Zweck hat­te seinen Platz: Im Rah­men des Konz­erts fand die Über­gabe der Spenden aus dem Spenden­lauf der Schule an Tabal­ga e. V. statt. Zum Abschluss wurde es noch ein­mal gemein­schaftlich, als „O Tan­nen­baum“ von Chören und Pub­likum gesun­gen wurde – begleit­et von Flo­rentin (10d) an der Trompete und Frau Wald­herr an der Orgel.

Mod­eriert wurde das Konz­ert von Amelie, Lena, Leonard und Theodor aus der Klasse 7a, welche das Pub­likum pointiert durch den Abend führten. 

Ein her­zlich­es Dankeschön gilt der Musik­fach­schaft mit Frau Pen­zhorn, Her­rn Koken, Frau Sasse und Frau Wald­herr für die Vor­bere­itung und Durch­führung des Konz­erts. Außer­dem danken wir Frau Sick­ert für die Erstel­lung der Mod­er­a­tion und Frau Schmecke­bier für die Gestal­tung des Pro­grammheftes. Ein großes Dankeschön geht eben­so an das Team der GTA-Tech­nik unter der Leitung von Her­rn Wern­er sowie an die Medi­en­scouts, die das Wei­h­nacht­skonz­ert auch in diesem Jahr fotografisch fest­ge­hal­ten haben und dabei vollen Ein­satz zeigten.

Am Ende gin­gen alle sichtlich wei­h­nachtlich einges­timmt nach Hause.

Wir wün­schen allen eine besinnliche Adventszeit und angenehme Wei­h­nacht­stage im Kreis der Fam­i­lie.

Für die Fach­schaft Musik 

Ann-Kathrin Wald­herr (Fachkon­feren­zleitung Musik) 

 

Schulfinale „Jugend debattiert“: Argumente, Fairness und starke Auftritte

Am 16. Dezem­ber 2025 fand am Friedrich-Arnold-Brock­­haus-Gym­­na­si­um das Schul­fi­nale von „Jugend debat­tiert“ statt. In den bei­den Alters­grup­pen trat­en die besten Debat­tan­tinnen und Debat­tan­ten aus den vorheri­gen Klasse­nentschei­den gegeneinan­der an und zeigten ein­drucksvoll, wie sach­lich, respek­tvoll und zugle­ich pointiert man strit­tige Fra­gen disku­tieren kann. Bew­ertet wur­den die Debat­ten dabei von ein­er Jury, die sich – wie bei „Jugend debat­tiert“ üblich – aus Lehrkräften sowie Schü­lerin­nen und Schülern zusam­menset­zt.

Debat­tiert wurde zu aktuellen und leben­sna­hen The­men:

Alters­gruppe I: Sollen Schü­lerin­nen und Schüler ihre Schule selb­st putzen? / Sollen Prü­fun­gen am Com­put­er geschrieben wer­den? / Soll für E‑Scooter eine Führerscheinpflicht gel­ten?

Alters­gruppe II: Soll Kupfer­geld abgeschafft wer­den? / Soll eine all­ge­meine Dien­stpflicht für Jugendliche einge­führt wer­den? / Soll ein elter­nun­ab­hängiges BAföG einge­führt wer­den?

Beson­ders span­nend wurde es in den Final­run­den – und am Ende standen die Schulsiegerin­nen und Schulsieger fest: In Alters­gruppe I gewan­nen Lil­ly (Klasse 9d) und Maya (Klasse 8a). In Alters­gruppe II set­zten sich Anton (Klasse 10a) und Lena (Klasse 10b) durch. Her­zlichen Glück­wun­sch zu dieser großar­ti­gen Leis­tung! 

Vor­bere­it­et wur­den die Schü­lerin­nen und Schüler sowohl im Unter­richt als auch im Rah­men der Wet­tbe­werb­svor­bere­itung: Die Klassen­stufe 8 wurde im Fach Deutsch und die Klassen­stufe 10 im Fach GRW von den Lehrkräften des Jugend-debat­tiert-Teams vor­bere­it­et, beste­hend aus Frau Schmecke­bier, Frau Kose­niuk, Frau Bünte, Frau Holan­da, Frau Williamson und Frau Wald­herr. Zusät­zlich unter­stützten Herr Wied­hahn, Frau Lenke und Frau Dr. Braun den Wet­tbe­werb durch Jury­tätigkeit­en sowie Leitung des Wet­tbe­werb­büros.

Für die Gewin­ner­in­nen und Gewin­ner geht es nun weit­er: Sie vertreten unsere Schule beim Region­al­wet­tbe­werb am 9. März an der Uni­ver­sität Leipzig. Wir grat­ulieren allen Teil­nehmenden her­zlich zu ihrem Engage­ment und drück­en unseren Schulsiegerin­nen und Schulsiegern für die näch­ste Runde die Dau­men!

Für das Jugend-debat­tiert-Team

Ann-Kathrin Wald­herr (Schulko­or­di­na­tion Jugend debat­tiert) 

Chorlager in Bad Lausick – drei Tage voller Musik, Action und guter Laune

Vom 12. bis 14. Novem­ber hieß es für unseren Schul­chor: All­t­ag aus, Musik an!

Am Mittwochmor­gen trafen wir uns um 9:00 Uhr an der Schule, luden Instru­mente, Taschen und Ruck­säcke in den Bus und macht­en uns auf den Weg in die Jugend­her­berge nach Bad Lau­sick.

Nach der Ankun­ft wur­den zuerst die Zim­mer eingeteilt, Bet­ten bezo­gen und das neue „Zuhause auf Zeit“ erkun­det. Nach dem Mit­tagessen und ein­er kurzen Ver­schnauf­pause startete direkt die erste Chor­probe, schließlich woll­ten wir die Zeit inten­siv nutzen. Nach ein­er weit­eren Pause ging es zum Aben­dessen, bevor die Schü­lerin­nen und Schüler den Abend mit Gesellschaftsspie­len, kleinen Sportange­boten und viel Lachen ausklin­gen lassen kon­nten. Um 22 Uhr war dann Nachtruhe ange­sagt, damit alle für den näch­sten Proben­tag fit sind.

Der Mittwoch stand kom­plett im Zeichen der Musik: Nach dem Früh­stück fol­gten die ersten zwei, von ein­er kürz­eren Pause unter­broch­enen, Chor­proben. Nach dem Mit­tagessen ging es mit Chor­probe Num­mer drei und vier weit­er.

Zur Beloh­nung wartete nach dem Aben­dessen das High­light: eine Wan­derung zum Erleb­nis­bad RIFF. Dort kon­nten sich alle im Wass­er aus­to­ben. Mit Sprungtür­men, Rutschen und der Außen­schwim­man­lage war für jede Menge Spaß gesorgt. Nach der Rück­wan­derung zur Jugend­her­berge gab es noch einen kleinen Snack, bevor alle müde, aber glück­lich ins Bett fie­len.

Am Don­ner­stag­mor­gen hieß es dann lei­der schon Abschied nehmen: Nach dem Früh­stück wur­den die Taschen gepackt, Bet­ten abge­zo­gen und die Zim­mer gekehrt. Anschließend luden wir wieder alle Instru­mente, Taschen und Ruck­säcke in den Bus und fuhren zurück zur Schule, wo wir gegen 11 Uhr anka­men.

Drei Tage mit viel Gesang, Bewe­gung und gemein­samen Erleb­nis­sen liegen hin­ter uns. Trotz aller Anstren­gung war es eine tolle Chor­fahrt. Ein großes Dankeschön an die Kol­legin­nen und Kol­le­gen der Musik­fach­schaft für die Organ­i­sa­tion und den Fördervere­in des F.-A. Brock­haus Gym­na­si­ums, ohne den die finanzielle Umset­zung nicht möglich gewe­sen wäre!

L. Saewe

„Antisemitismus erkennen – Verantwortung übernehmen“: Begegnung mit Gunda Trepp in der DNB

Am 9. Dezem­ber 2025 besuchte die Klasse 10a die Deutsche Nation­al­bib­lio­thek in Leipzig, um mit der jüdis­chen Juristin, Jour­nal­istin, Autorin und Grün­derin der LeoTrepp-Stiftung, Gun­da Trepp, ins Gespräch zu kom­men.

Unter dem Titel „Zuhören. Disku­tieren. Mit Kom­plex­ität umge­hen ler­nen. Ein Gespräch über Anti­semitismus und Chan­cen, ihn zu besiegen“ set­zten sie sich inten­siv mit einem lei­der hochak­tuellen The­ma auseinan­der.

Zu Beginn sprach Gun­da Trepp über die Entste­hung und Entwick­lung des Juden­tums und erk­lärte, wie sich Reli­gion, Tra­di­tion und gelebter All­t­ag gegen­seit­ig bee­in­flussen. Die Stel­lung der Frau im Juden­tum inter­essierte die Schü­lerin­nen und Schüler beson­ders, zu diesem The­ma berichtete Trepp dif­feren­ziert und leben­snah.

Im weit­eren Ver­lauf rück­te die heutige Sit­u­a­tion von Jüdin­nen und Juden in Deutsch­land und Israel in den Mit­telpunkt.

Die Schü­lerin­nen und Schüler stell­ten kri­tis­che Nach­fra­gen zur aktuellen Lage sowie zu poli­tis­chen Entwick­lun­gen. Ein wichtiger Teil des Gesprächs war außer­dem die Frage, wie man Anti­semitismus erken­nen kann und welche konkreten Schritte nötig sind, um diesem im All­t­ag ent­ge­gen­zutreten.

Die Schü­lerin­nen und Schüler ver­fol­gten den Vor­trag aufmerk­sam, nutzten die Gele­gen­heit, inter­essiert Fra­gen zu stellen und disku­tierten angeregt mit der Ref­er­entin. Dabei betonte Gun­da Trepp immer wieder, wie wichtig es ist, kri­tisch zu denken, Infor­ma­tio­nen zu hin­ter­fra­gen und Hal­tung zu zeigen. Sie betonte dahinge­hend: „Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Men­schen Anti­semiten sind. Es schweigen nur viele.“ In diesem Zusam­men­hang trat also eine zen­trale Botschaft klar her­vor: „Ver­ant­wor­tung übernehmen“.

Dies beweisen die Schü­lerin­nen und Schüler der Klasse 10a mit ihrem Pro­jekt zu Samuel Lam­pel. Sie wer­den es am 3. Feb­ru­ar 2026 am Samuel-Lam­pel-Tag (Tag der offe­nen Tür) vorstellen. Pro­jek­te wie dieses sind ein wichtiger Beitrag, um Erin­nerung lebendig zu hal­ten und Anti­semitismus zu verurteilen.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zur Ver­anstal­tungsrei­he: https://blog.dnb.de/gunda-trepp-im-dialog-lernen-fragen-antisemitismus-verstehen/.

Frau Sick­ert und Frau Lehmann

“Mehr Sprachen — mehr WIR” am Brockhaus-Gymnasium

Der bun­desweite Wet­tbe­werb für zweis­prachige Reden der Deutschen Kinder- und Jugend­s­tiftung und der Beauf­tragten der Bun­desregierung für Migra­tion, Flüchtlinge und Inte­gra­tion geht in die zweite Runde. Und wir sind wieder dabei! Sechs unser­er Schü­lerin­nen und Schüler aus den Klassen 8 bis 10 vertreten das Brock­­haus-Gym­­na­si­um mit den Sprachen Syrisch, Kur­disch und Ungarisch.

Am Brock­­haus-Gym­­na­si­um gehört Mehrsprachigkeit zum All­t­ag. Ob in der Fam­i­lie, im Fre­un­deskreis oder in der Schule – viele unser­er Schü­lerin­nen und Schüler bewe­gen sich selb­stver­ständlich zwis­chen mehreren Sprachen und ver­fü­gen damit über eine Fähigkeit, die lei­der oft unsicht­bar bleibt. „Mehr Sprachen – mehr WIR“ will diese Stärken sicht­bar machen.

Im Wet­tbe­werb ver­fassten unsere Jugendliche 3- bis 3,5‑minütige Reden, bei denen sie aus zehn ver­schiede­nen The­men wählen kon­nten. Inner­halb dieser Reden wech­seln sie mehrfach zwis­chen Deutsch und ein­er weit­eren Sprache.

„Junge Men­schen haben viel zu sagen. Mehrsprachigkeit ist für viele von ihnen Nor­mal­ität. Sie ist ein enormer Schatz, eine wertvolle Ressource und eine große Chance. Ich bin begeis­tert davon, dass der Wet­tbe­werb Jugendlichen auch dieses Jahr wieder ein Forum für ihre Gedanken und Ideen bietet und die Vielfalt unser­er Gesellschaft sicht­bar macht“, sagt Staatsmin­is­terin Natal­ie Paw­lik, Beauf­tragte der Bun­desregierung für Migra­tion, Flüchtlinge und Inte­gra­tion, zugle­ich Beauf­tragte der Bun­desregierung für Anti­ras­sis­mus.

Dr. Nad­ja Braun

“Jugend trainiert für Olympia” im Floorball

Spiel­bericht – „Jugend trainiert für Olympia“ im Floor­ball

Mit zwei hochmo­tivierten Schul­mannschaften trat­en wir in diesem Jahr beim tra­di­tion­sre­ichen Schul­turnier „Jugend trainiert für Olympia“ an. Unsere Teams, bunt gemis­cht aus engagierten Schü­lerin­nen und Schülern der Klassen­stufen 6 bis 9, stell­ten sich der Her­aus­forderung mit beein­druck­en­dem Teamgeist und ein­er Menge Spiel­freude.

Ins­ge­samt gin­gen sieben Leipziger Schulen an den Start – ein starkes Teil­nehmer­feld, das für span­nende Par­tien und echte Wet­tkamp­fat­mo­sphäre sorgte. Schon in der Vor­runde zeigte sich, wie umkämpft jedes einzelne Duell war. Unsere Mannschaften kämpften um jeden Ball, kom­binierten mutig nach vorne und ließen sich auch von Rückschlä­gen nicht aus der Ruhe brin­gen.

Beson­ders ner­ve­naufreibend wurde es, als eines unser­er Spiele im Penal­tyschießen entsch­ieden wer­den musste. Unter großem Jubel und mit beein­druck­ender Ner­ven­stärke kon­nte unser Team das Duell für sich entschei­den – und sicherte sich damit ver­di­ent den 5. Platz.

Am Ende belegten wir die Plätze 4 und 5. Natür­lich schwingt etwas Ent­täuschung mit, denn der Einzug aufs Podest war greif­bar nah. Doch über­wiegt der Stolz auf die gezeigten Leis­tun­gen, den Zusam­men­halt und vor allem auf die enorme Entwick­lung, die bei­de Teams im Ver­lauf des Turniers gezeigt haben.

Die Ergeb­nisse lassen uns opti­mistisch auf die Zukun­ft blick­en  da geht noch mehr! Mit der gesam­melten Erfahrung und dem spür­baren Ehrgeiz unser­er Spielerin­nen und Spiel­er ste­hen die Chan­cen gut, im näch­sten Jahr noch weit­er oben mitzus­pie­len.

Am wichtig­sten aber: Alle hat­ten unglaublich viel Spaß. Und genau deshalb freuen wir uns schon jet­zt voller Vor­freude auf das kom­mende Turnier­jahr!

(L. Hof­mann)