Hier findest Du die Blogbeiträge des Schuljahres 2024/25

Immer wieder verknüpfen wir unseren schulischen Alltag mit der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen, dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Kooperationseinrichtungen wie Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie Vereinen. Diese Seite ermöglicht euch einen kleinen und ausgewählten Überblick darüber, was im angegebenen Schuljahr an unserer Schule passiert ist.

“Mehr Sprachen — mehr WIR” am Brockhaus-Gymnasium

Der bun­desweite Wet­tbe­werb für zweis­prachige Reden der Deutschen Kinder- und Jugend­s­tiftung und der Beauf­tragten der Bun­desregierung für Migra­tion, Flüchtlinge und Inte­gra­tion geht in die zweite Runde. Und wir sind wieder dabei! Sechs unser­er Schü­lerin­nen und Schüler aus den Klassen 8 bis 10 vertreten das Brock­­haus-Gym­­na­si­um mit den Sprachen Syrisch, Kur­disch und Ungarisch.

Am Brock­­haus-Gym­­na­si­um gehört Mehrsprachigkeit zum All­t­ag. Ob in der Fam­i­lie, im Fre­un­deskreis oder in der Schule – viele unser­er Schü­lerin­nen und Schüler bewe­gen sich selb­stver­ständlich zwis­chen mehreren Sprachen und ver­fü­gen damit über eine Fähigkeit, die lei­der oft unsicht­bar bleibt. „Mehr Sprachen – mehr WIR“ will diese Stärken sicht­bar machen.

Im Wet­tbe­werb ver­fassten unsere Jugendliche 3- bis 3,5‑minütige Reden, bei denen sie aus zehn ver­schiede­nen The­men wählen kon­nten. Inner­halb dieser Reden wech­seln sie mehrfach zwis­chen Deutsch und ein­er weit­eren Sprache.

„Junge Men­schen haben viel zu sagen. Mehrsprachigkeit ist für viele von ihnen Nor­mal­ität. Sie ist ein enormer Schatz, eine wertvolle Ressource und eine große Chance. Ich bin begeis­tert davon, dass der Wet­tbe­werb Jugendlichen auch dieses Jahr wieder ein Forum für ihre Gedanken und Ideen bietet und die Vielfalt unser­er Gesellschaft sicht­bar macht“, sagt Staatsmin­is­terin Natal­ie Paw­lik, Beauf­tragte der Bun­desregierung für Migra­tion, Flüchtlinge und Inte­gra­tion, zugle­ich Beauf­tragte der Bun­desregierung für Anti­ras­sis­mus.

Dr. Nad­ja Braun

“Jugend trainiert für Olympia” im Floorball

Spiel­bericht – „Jugend trainiert für Olympia“ im Floor­ball

Mit zwei hochmo­tivierten Schul­mannschaften trat­en wir in diesem Jahr beim tra­di­tion­sre­ichen Schul­turnier „Jugend trainiert für Olympia“ an. Unsere Teams, bunt gemis­cht aus engagierten Schü­lerin­nen und Schülern der Klassen­stufen 6 bis 9, stell­ten sich der Her­aus­forderung mit beein­druck­en­dem Teamgeist und ein­er Menge Spiel­freude.

Ins­ge­samt gin­gen sieben Leipziger Schulen an den Start – ein starkes Teil­nehmer­feld, das für span­nende Par­tien und echte Wet­tkamp­fat­mo­sphäre sorgte. Schon in der Vor­runde zeigte sich, wie umkämpft jedes einzelne Duell war. Unsere Mannschaften kämpften um jeden Ball, kom­binierten mutig nach vorne und ließen sich auch von Rückschlä­gen nicht aus der Ruhe brin­gen.

Beson­ders ner­ve­naufreibend wurde es, als eines unser­er Spiele im Penal­tyschießen entsch­ieden wer­den musste. Unter großem Jubel und mit beein­druck­ender Ner­ven­stärke kon­nte unser Team das Duell für sich entschei­den – und sicherte sich damit ver­di­ent den 5. Platz.

Am Ende belegten wir die Plätze 4 und 5. Natür­lich schwingt etwas Ent­täuschung mit, denn der Einzug aufs Podest war greif­bar nah. Doch über­wiegt der Stolz auf die gezeigten Leis­tun­gen, den Zusam­men­halt und vor allem auf die enorme Entwick­lung, die bei­de Teams im Ver­lauf des Turniers gezeigt haben.

Die Ergeb­nisse lassen uns opti­mistisch auf die Zukun­ft blick­en  da geht noch mehr! Mit der gesam­melten Erfahrung und dem spür­baren Ehrgeiz unser­er Spielerin­nen und Spiel­er ste­hen die Chan­cen gut, im näch­sten Jahr noch weit­er oben mitzus­pie­len.

Am wichtig­sten aber: Alle hat­ten unglaublich viel Spaß. Und genau deshalb freuen wir uns schon jet­zt voller Vor­freude auf das kom­mende Turnier­jahr!

(L. Hof­mann)

Pianistin Julia Rinderle zu Gast am Brockhaus-Gymnasium

Die renom­mierte Pianistin Julia Rinder­le besuchte die Klasse 7a des Brock­­haus-Gym­­na­si­ums und bescherte den Schüler:innen ein ganz beson­deres musikalis­ches Erleb­nis. Mit beein­druck­ender Vir­tu­osität spielte sie Werke wie Wid­mung (Liszt nach Schu­mann), den ersten Satz der Wald­stein-Sonate von Beethoven, Debussys L’isle joyeuse, Beethovens Sturm-Sonate sowie Dans un vieux jardin von Lili Boulanger.

Im Anschluss stellte sie den Jugendlichen ein Quiz, bei dem es sog­ar ihre aktuelle CD zu gewin­nen gab. Außer­dem nahm sie sich viel Zeit für Gespräche: Die Schüler:innen durften Fra­gen zu ihrem Leben als Musik­erin stellen, zu den gespiel­ten Stück­en und ihren Klangein­drück­en.

Zum Abschied bedank­te sich Julia Rinder­le her­zlich: „Danke für die tolle Organ­i­sa­tion des Schulbe­suchs, an den ich heute noch viel gedacht habe. Ihre Schüler:innen waren so aufmerk­sam und aufgeschlossen. Ich bin Ihnen sehr dankbar.“

Ein inspiri­eren­der Vor­mit­tag, der allen lange in Erin­nerung bleiben wird.

Ann-Kathrin Wald­herr 

Hausaufgabenheft Wettbewerb

Unser schuleigenes Hausauf­gaben­heft für das Schul­jahr 2026/2027 braucht dich!

Lass dein­er Kreativ­ität freien Lauf und gestalte deinen Entwurf. 

Die bei­den besten Cov­er wer­den für das näch­ste Hausauf­gaben­heft ver­wen­det. Außer­dem warten Urkun­den und Preise auf die Gewin­ner.

Reiche deine Idee ana­log oder dig­i­tal bis zum 09.01.2026 bei dein­er Kun­stehrerin ein. 

Ein her­zlich­es Dankeschön geht an den Kun­stleis­tungskurs der Klasse 12 für die Plakate, die über­all im Schul­haus zu find­en sind. 

Medienscouts auf der BJKM in Rostock

Vom 13. bis 16. Novem­ber 2025 nah­men acht der Medi­en­scouts des F.-A.-BrockhausGymnasiums Leipzig an der 8. Bun­desju­gend­kon­ferenz Medi­en in Ros­tock teil. Unter dem Kon­feren­zthe­ma „Kün­stliche Intel­li­genz und Liebe im dig­i­tal­en Zeital­ter“ bot die Ver­anstal­tung ein vielfältiges und tiefge­hen­des Pro­gramm und legte den Fokus vor allem auf Präven­tion, dig­i­tale Gesund­heit und dig­i­tale Bal­ance im All­t­ag.

Die vier inten­siv­en Kon­feren­z­tage bein­hal­tete span­nende Keynotes, vielfältige Aus­tauschfor­mate sowie prax­is­na­he Work­shopar­beit zu The­men wie Cyber­mob­bing, Deep­fakes, Hass im Netz sowie viele weit­ere Fra­gen rund um dig­i­tale Zukun­ft und Medi­enkom­pe­tenz.

Renom­mierte beitra­gende Per­so­n­en und Referierende wie Dr. Jens-Bas­t­ian Eppler, Nina Gal­la, Lijana Kag­g­wa oder Dr. Johan­na Degen (teach_love.de), eben­so wie die EU Ini­tia­tive click­safe aber vor allem Ste­fanie Drese, die Min­is­terin für Soziales, Gesund­heit und Sport von Meck­­len­burg-Vor­pom­mern, bere­icherten die Ver­anstal­tung. Auch die Staffel­stab-Über­­gabe der Organ­isatorin­nen Gesa von Schw­erin und Heike Schaf­farzyk an Hele­na Dit­trich war ein beson­der­er Moment.

Sie alle macht­en deut­lich, wie wichtig die Arbeit der Medi­en­scouts ist: dass junge Men­schen etwas bewe­gen kön­nen, dass ihre Teil­nahme zählt, ihre Mitbes­tim­mung ernst genom­men wird und ihre Stim­men wesentlich sind.

Es waren inten­sive und inspiri­erende Tage, geprägt von konzen­tri­ert­er Arbeit und lebendi­gem Aus­tausch in deutsch­landweit­en Grup­pen. Beson­ders wertvoll war auch der Fachaus­tausch mit unser­er säch­sis­chen Net­zw­erk­be­treuerin Frau Kut­tner sowie die Begeg­nun­gen mit den Medi­en­scouts des zweit­en anwe­senden Leipziger Gym­na­si­ums, dem Heisen­berg-Gym­­na­si­um.

Auch der Rah­men, in dem die Kon­ferenz stat­tfand, trug wesentlich zum Gelin­gen bei. Ein großer Dank geht an die Pix­el­pi­oniere e.V. für die Organ­i­sa­tion der An- und Abreise, die Unter­bringung und die wun­der­bare Verpfle­gung im Scan­Ho­tel Ros­tock. Eben­so bot sich die Möglichkeit, zwei Stun­den frische Meeres­luft und das Meeres­rauschen am Strand von Warnemünde zu genießen. Ein beson­der­er Dank gilt außer­dem der TK, die diese Kon­ferenz mit aus­gerichtet und über­haupt möglich gemacht hat.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir teil­nehmen durften und sehen dies als Wertschätzung unser­er bish­eri­gen Arbeit, zum Bekom­men neuer Impulse und als Chance, uns deutsch­landweit weit­er zu ver­net­zen. Neben unseren eige­nen Erfahrun­gen und Ein­drück­en brin­gen wir nun zahlre­iche Erken­nt­nisse und Ideen mit zurück an die Schule und freuen uns schon auf die Umset­zung. Die Pro­fes­sion­al­isierung unser­er eige­nen Arbeit wird damit einen wichti­gen näch­sten Schritt gehen.

„Kids take over – Tag der Kinderrechte“: Die 7b gestaltet ihre kinderfreundliche Stadt


Am 18. Novem­ber 2025 nahm die Klasse 7b am „Kids take over – Tag der Kinder­rechte“ teil gemein­sam mit Schü­lerin­nen und Schülern des Kepler-Gym­­na­si­ums sowie der Ober­schule am Adler. Der Tag wurde vom UNICEF-Juniorteam Leipzig und der Stadt Leipzig organ­isiert und bot den Kindern die Möglichkeit, sich mit ihren Recht­en, ihren Ideen und ihrer Rolle in der Stadt­ge­sellschaft auseinan­derzuset­zen.

Im Zen­trum des Pro­jek­ts stand ein Plan­spiel zur Gestal­tung ein­er kinder­fre­undlichen Stadt. Dafür über­nah­men die Teil­nehmenden die Rolle von Stad­tratsmit­gliedern oder sog­ar Bürg­er­meis­terin­nen und Bürg­er­meis­tern. In diesen Rollen entwick­el­ten sie eigene Ideen, disku­tierten Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen und erlebten, wie demokratis­che Entschei­dun­gen getroffen wer­den kön­nen, um eine lebenswerte und kinder­fre­undliche Umge­bung zu gestal­ten.

Am Nach­mit­tag wurde das Plan­spiel in einem Gespräch mit städtis­chen Fachvertreterin­nen und Vertretern reflek­tiert und erweit­ert. Die Kinder kon­nten Fra­gen stellen, ihre Wün­sche äußern und erfahren, wie ein Pla­­nungs- und Umset­zung­sprozesse von Pro­jek­ten in Leipzig ablaufen.

Die Klasse 7b erfuhr an diesem Tag ein­drucksvoll, wie junge Men­schen die Zukun­ft ihrer Stadt mit­gestal­ten kön­nen sowie die Kom­plex­ität von kinder­fre­undlich­er Stadt­pla­nung. Ein her­zlich­er Dank geht an UNICEF Leipzig und alle beteiligten Vertreterin­nen und Vertreter der Stadt für diesen bere­ich­ern­den Pro­jek­t­tag!


Freya Pen­schuck, Klassen­leitung 7b

Vertreter und Vertreterin­nen der Stadt Leipzig, v.l.n.r.: Jan­i­na Bit­tner (Abteilungslei­t­erin Jugend­hil­fe, Amt für Jugend und Fam­i­lie), Dr. Thomas Töpfer (Amt für Schule, Schulis­che und außer­schulis­che Ler­norte), Richard Fock­ing (Objek­ten­twick­lung), Erik Danel (Amt für Schule, Infra­struk­tur), Clau­dia Steudel (Dienst- und Fachauf­sicht Schul­sozialar­beit), Mar­ti­na Münze (Amt für Stadt­grün und Gewäss­er, Freirau­men­twick­lung).

Brocki erfolgreich bei “Genial sozial”

Das F.-A.-Brockhaus Gymnasium radelt erfolgreich

Die Stadt Leipzig war auch in diesem Jahr eine der erfol­gre­ich­sten Städte und belegte deutsch­landweit den 5. Platz. Unsere Schule hat auch in diesem Jahr tatkräftig dazu beige­tra­gen. Das Brock­­haus-Gym­­na­si­um hat mit 22689 km gefahre­nen Kilo­me­tern den 30. Platz belegt und sich im Ver­gle­ich zum Vor­jahr (Platz 40) stark verbessert. Dabei wurde aktiv etwas zum Kli­maschutz beige­tra­gen und ein klares Zeichen für besseren und vor allem sicher­eren Rad­verkehr in Leipzig geset­zt. Her­zlichen Dank an alle Mitwirk­enden.

Ein beson­der­er Gruß und Glück­wun­sch geht dabei an die diesjähri­gen Sieger die in diesem Jahr im Rah­men der Dien­st­ber­atung gewürdigt wur­den!

Kat­e­gorie: Schüler­schaft

1. Philipp Böck — 654,3 km — 2. Arthur Jäck­el — 573,8 km -

Kat­e­gorie: Eltern

1. Hart­mut Ben­der — 1.819,7 km — 2. Anne Weber — 1.353,1 km — Dirk Huhse — 1.111,1 km -

Kat­e­gorie: Lehrkräfte

1. Jens Joachim — 668,5 km — 2. Nad­ja Braun — 559,3 km — Felix Forster — 460,2 km -

Team Schüler:

Arthur Jäck­el, Philipp Bpck

Team Eltern:

Anne Weber, Hart­mut Ben­der

Team Lehrkräfte:

Felix Forster, Jens Joachim, Dr. Nad­ja Braun

Von der Schulbank ins Parlament: Neuntklässler erproben Politik hautnah

Ein­mal in den Ses­seln echter Abge­ord­neter sitzen, über Geset­ze berat­en und schließlich darüber abstim­men – genau das durften am 20. Okto­ber 2025 rund 80 Schü­lerin­nen und Schüler unser­er neun­ten Klassen für ins­ge­samt vier Stun­den erleben, als sie in die Rolle von Abge­ord­neten des Säch­sis­chen Land­tags schlüpften. Dabei kon­nten sie die Arbeit des Land­tags haut­nah erleben. Ihre Auf­gabe an diesem Tag: einen fik­tiv­en Geset­ze­sen­twurf zur „Kam­er­aüberwachung von Schul­höfen“ in den Frak­tio­nen und Auss­chüssen zu bear­beit­en und schließlich im Plenum zur Abstim­mung zu brin­gen.

Neben angeregten Diskus­sio­nen zwis­chen den Abge­ord­neten der ver­schiede­nen Frak­tio­nen in den jew­eili­gen Arbeit­skreisen und ein­er Befra­gung von Exper­tin­nen und Experten zum The­ma (gespielt von den beglei­t­en­den Lehrkräften) stand auch ein kurzes Rhetorik­train­ing auf dem Pro­gramm. Dieses sollte die Schü­lerin­nen und Schüler darauf vor­bere­it­en, Reden für die Schlussab­stim­mung im Plenum des Land­tags zu ver­fassen und sie anschließend vor allen Teil­nehmenden zu hal­ten.

Neben der span­nen­den Erfahrung, selb­st ein­mal in die Rolle ein­er bzw. eines säch­sis­chen Abge­ord­neten zu schlüpfen, kon­nten die Teil­nehmenden auch die orig­i­nalen Räum­lichkeit­en ken­nen­ler­nen, in denen son­st die Auss­chüsse und Frak­tio­nen des Land­tags tagen. So erhiel­ten sie einen real­is­tis­chen Ein­blick in die Arbeitsweise eines mod­er­nen Par­la­ments und erfuhren, wie Geset­ze tat­säch­lich entste­hen.

Alle Abläufe des Plan­spiels ori­en­tierten sich eng an den echt­en Struk­turen und Regeln des Land­tags – sog­ar die Redezeit­en wur­den real­ität­snah einge­hal­ten. Nach inten­siv­en Diskus­sio­nen und ein­drucksvollen Abschlussre­den wurde die Geset­zesvor­lage zur „Kam­er­aüberwachung von Schul­höfen“ schließlich mit über­wälti­gen­der Mehrheit abgelehnt.

Am Ende nehmen unsere Schü­lerin­nen und Schüler nicht nur span­nende Ein­drücke, son­dern auch ein besseres Ver­ständ­nis dafür mit, wie Demokratie im All­t­ag funk­tion­iert.

Text: Herr Wied­hahn