Hier findest Du die Blogbeiträge der vergangenen Schuljahre

Immer wieder verknüpfen wir unseren schulischen Alltag mit der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen, dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Kooperationseinrichtungen wie Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie Vereinen. Diese Seite ermöglicht euch einen kleinen und ausgewählten Überblick darüber, was im angegebenen Schuljahr an unserer Schule passiert ist.

Aufbruch statt Auflösung: Förderverein stellt Weichen für die Zukunft

Die Mit­gliederver­samm­lung des Fördervere­ins am 29. Okto­ber 2026 stand ganz im Zeichen eines per­son­ellen Neuan­fangs. Was zunächst nach ein­er ungewis­sen Zukun­ft für den Vere­in aus­sah, entwick­elte sich im Laufe des Abends zu einem erfreulichen Auf­bruch: Mit Bar­bara Schu­mann und Kat­ja Thomas übernehmen zwei engagierte Müt­ter die Führung des Fördervere­ins.

Eigentlich stand auf der Tage­sor­d­nung der Mit­gliederver­samm­lung lediglich die Wahl eines neuen stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den. Die Amt­szeit des bish­eri­gen Amtsin­hab­ers, Her­rn Brumme, war aus­ge­laufen. Aus per­sön­lichen Grün­den hat­te er sich entsch­ieden, nicht erneut zu kan­di­dieren. Auch der langjährige Vor­sitzende, Herr A. Eichel­baum, kündigte an, sein Amt nach Ablauf sein­er Amt­szeit im Herb­st 2027 aus per­sön­lichen Grün­den nieder­legen zu wollen.

Damit stand der Fördervere­in vor ein­er schwieri­gen Sit­u­a­tion: Soll­ten sich keine Nach­fol­ger find­en, dro­ht­en mit­tel­fristig die Auflö­sung und Abwick­lung des Vere­ins. Ein solch­er Schritt wäre ein erhe­blich­er Ver­lust für unsere Schul­ge­mein­schaft, denn der Fördervere­in unter­stützt seit vie­len Jahren zahlre­iche schulis­che Pro­jek­te und Aktiv­itäten, die ohne seine Hil­fe kaum möglich wären.

In der anschließen­den Diskus­sion meldete sich auch Har­ald Otto zu Wort, der das F.-A.-Brockhaus-Gymnasium von sein­er Grün­dung im Jahr 1992 bis zu seinem Ein­tritt in den Ruh­e­s­tand 2005 geleit­et hat­te. Mit ein­dringlichen Worten appel­lierte er an die Anwe­senden: „Lassen Sie uns nicht übere­inan­der sprechen, son­dern miteinan­der. Es muss ein Kom­pro­miss gefun­den wer­den.“

Sein Appell blieb nicht ohne Wirkung. Im Ver­lauf der Ver­samm­lung erk­lärten sich schließlich zwei anwe­sende Müt­ter bere­it, Ver­ant­wor­tung zu übernehmen und die Zukun­ft des Fördervere­ins gemein­sam zu gestal­ten.

Damit nahm die Mit­gliederver­samm­lung eine über­raschende Wen­dung: Herr A. Eichel­baum bot an, sein Amt als Vor­sitzen­der bere­its an diesem Abend niederzule­gen, um den Weg für einen voll­ständi­gen per­son­ellen Neuan­fang freizu­machen. Die Satzung des Fördervere­ins ermöglichte eine entsprechende Neuwahl nach ein­er Änderung der Tage­sor­d­nung.

Zunächst wurde Frau Kat­ja Thomas wie ursprünglich vorge­se­hen ein­stim­mig zur neuen stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den gewählt. Anschließend erk­lärte Herr A. Eichel­baum seinen Rück­tritt als Vor­sitzen­der mit sofor­tiger Wirkung. Nach ein­er eben­falls ein­stim­mig beschlosse­nen Änderung der Tage­sor­d­nung wählten die anwe­senden Mit­glieder Frau Bar­bara Schu­mann ein­stim­mig zur neuen Vor­sitzen­den des Fördervere­ins.

Für Kon­ti­nu­ität sor­gen Frau Brunn, die weit­er­hin das Amt der Schatzmeis­terin ausübt, sowie Herr F. Eichel­baum, der dem Vere­in als PR-Man­ag­er erhal­ten bleibt.

Unser beson­der­er Dank gilt Her­rn A. Eichel­baum und Her­rn Brumme für ihr Engage­ment, ihre investierte Zeit und ihren Ein­satz zugun­sten unser­er Schul­ge­mein­schaft. Mit ihrer ehre­namtlichen Arbeit haben sie wesentlich dazu beige­tra­gen, dass der Fördervere­in zahlre­iche Vorhaben unter­stützen und das Schulleben bere­ich­ern kon­nte.

Gle­ichzeit­ig grat­ulieren wir Frau Bar­bara Schu­mann und Frau Kat­ja Thomas her­zlich zu ihrer Wahl und danken ihnen für ihre Bere­itschaft, Ver­ant­wor­tung zu übernehmen. Es ist keineswegs selb­stver­ständlich, sich neben Fam­i­lie, Beruf und All­t­ag ehre­namtlich für die Schul­ge­mein­schaft einzuset­zen.

Die Mit­gliederver­samm­lung hat ein­drucksvoll gezeigt, dass sich auch schwierige Sit­u­a­tio­nen durch Gesprächs­bere­itschaft, gemein­sames Han­deln und per­sön­lich­es Engage­ment lösen lassen.

Wir freuen uns auf die Zusam­me­nar­beit mit dem neuen Vor­stand und wün­schen ihm für die kom­menden Auf­gaben viel Erfolg, Freude und eine glück­liche Hand. Vor allem aber freuen wir uns, dass unser Fördervere­in auch kün­ftig ein ver­lässlich­er Part­ner unser­er Schule bleibt!

Text: Maria Moeßn­er

Demokratie hautnah – Unsere 9. Klassen zu Gast im Sächsischen Landtag

Wie entste­ht eigentlich ein Gesetz? Und wie fühlt es sich an, selb­st poli­tis­che Entschei­dun­gen zu tre­f­fen? Diesen Fra­gen gin­gen unsere Schü­lerin­nen und Schüler der 9. Klassen am 28.10.2026 bei einem Besuch im Säch­sis­chen Land­tag in Dres­den auf den Grund. Statt Poli­tik nur the­o­retisch im Unter­richt zu behan­deln, schlüpften sie für vier Stun­den selb­st in die Rolle von Land­tagsab­ge­ord­neten.

Im Mit­telpunkt des Plan­spiels „Willkom­men in der Leg­isla­tive!“ stand ein fik­tives Geset­zge­bungsvorhaben, das unmit­tel­bar an die Lebenswelt der Jugendlichen anknüpfte: Soll an weit­er­führen­den säch­sis­chen Schulen das Fach „Prak­tis­che Lebens­führung“ verpflich­t­end einge­führt wer­den?

Zu Beginn erhiel­ten die Schü­lerin­nen und Schüler Rol­lenkarten, mit denen sie unter­schiedlichen Frak­tio­nen und poli­tis­chen Posi­tio­nen zuge­ord­net wur­den. Anschließend begann die eigentliche par­la­men­tarische Arbeit: In Frak­tion­ssitzun­gen und Arbeit­skreisen sam­melten sie Argu­mente für und gegen den Geset­zen­twurf, entwick­el­ten gemein­same Posi­tio­nen und bere­it­eten die weit­eren Beratun­gen vor.

Beson­ders span­nend wurde es in den Auss­chuss­sitzun­gen. Hier trafen die Vertreterin­nen und Vertreter der ver­schiede­nen Frak­tio­nen aufeinan­der und führten eine Exper­te­nan­hörung durch. Dabei kon­nten sie Fach­leute, deren Rollen von den beglei­t­en­den Lehrkräften über­nom­men wur­den, befra­gen und die jew­eili­gen Ein­schätzun­gen in ihre Über­legun­gen ein­beziehen. Schnell zeigte sich, dass poli­tis­che Entschei­dun­gen sel­ten ein­fach sind und unter­schiedliche Inter­essen und Argu­mente sorgfältig gegeneinan­der abge­wogen wer­den müssen.

Nach weit­eren Beratun­gen inner­halb der Frak­tio­nen und der Vor­bere­itung ihrer Rede­beiträge fol­gte schließlich der Höhep­unkt des Tages: die große Ple­narde­bat­te im Sitzungssaal des Säch­sis­chen Land­tags. Am Red­ner­pult ver­trat­en die Jugendlichen ihre Posi­tio­nen, set­zten sich mit Gege­nar­gu­menten auseinan­der und war­ben um Zus­tim­mung für ihre jew­eili­gen Stand­punk­te. Anschließend wurde über den Geset­zen­twurf abges­timmt – mit einem ein­deuti­gen Ergeb­nis: Das Gesetz zur verpflich­t­en­den Ein­führung des Schul­fachs „Prak­tis­che Lebens­führung“ fand keine Mehrheit und wurde abgelehnt.

Doch unab­hängig vom Abstim­mungsergeb­nis war das Plan­spiel eine wertvolle Erfahrung. Die Schü­lerin­nen und Schüler kon­nten unmit­tel­bar erleben, wie par­la­men­tarische Demokratie funk­tion­iert, welche Bedeu­tung Frak­tio­nen und Auss­chüsse haben und warum Diskus­sio­nen, Kom­pro­misse und Mehrheit­sentschei­dun­gen wesentliche Bestandteile demokratis­ch­er Prozesse sind.

Der Besuch im Säch­sis­chen Land­tag machte deut­lich: Demokratie lebt vom Mit­denken, Mitre­den und Mitentschei­den – und lässt sich am besten ver­ste­hen, wenn man sie selb­st erlebt.

Für die Fach­schaft GRW: Maria Moeßn­er

Finissage der Samuel-Lampel-Ausstellung im Schulmuseum

Bis Anfang Okto­ber war die Ausstel­lung zum Samuel-Lam­pel-Pro­­jekt der ehe­ma­li­gen Klasse 10a im Leipziger Schul­mu­se­um am Goerdel­er­ring zu sehen. Anlässlich des Ausstel­lungsendes lud Muse­um­sleit­er Dr. Jörn-Michael Goll alle Beteiligten sowie Fre­undin­nen, Fre­unde und Unter­stützerin­nen und Unter­stützer zu ein­er Finis­sage ein.

Als Haup­tred­ner kon­nte der Musikjour­nal­ist Claus Fis­ch­er gewon­nen wer­den. Er gab einen Ein­blick in das musikalis­che Werk Samuel Lam­pels und ging ins­beson­dere auf die Bedeu­tung der Orgel in lib­eralen jüdis­chen Gemein­den sowie auf Lam­pels Beitrag zur jüdis­chen Musikgeschichte ein. Dabei würdigte er ganz beson­ders das Engage­ment des Leipziger Syn­a­gogal­chors unter Leitung von Philipp Gold­mann, der eben­falls anwe­send war. Der Chor set­zt sich seit Langem für das musikalis­che Erbe Samuel Lam­pels ein, hat mehrere Konz­erte mit sein­er Musik gegeben und 2023 eine CD mit Lam­pels „Abendge­bet für Sch­ab­bat“ aufgenom­men.

Philipp Romer ver­las ein Gruß­wort des Musik­wis­senschaftlers Thomas Schinköth, der eine Biografie über Samuel Lam­pel veröf­fentlicht und das Pro­jekt von Beginn an unter­stützt hat. Anschließend gaben Evelin Tóth und Cara Migalk in ihrem Vor­trag einen Überblick über Leben und Wirken Samuel Lam­pels sowie einen Ein­blick in die Entste­hung des Schul­pro­jek­ts, das in diesem Jahr im säch­sis­chen Land­tag mit einem Preis im Schüler­wet­tbe­werb der Leo-Trepp-Stiftung aus­geze­ich­net wurde.

Die Ausstel­lung über Samuel Lam­pel wird voraus­sichtlich als Näch­stes im Ari­ow­itsch-Haus im Wald­straßen­vier­tel zu sehen sein. Dort wird Thomas Schinköth am 17. Novem­ber 2026 um 19:30 Uhr im Rah­men des Fes­ti­vals „Europäis­che Noten­spuren 2026“ einen Vor­trag über Samuel Lam­pel hal­ten und auch der Leipziger Syn­a­gogal­chor wird zu diesem Anlass auftreten.

Außer­dem sind alle am 6. Novem­ber 2026 um 17 Uhr in die Alte Börse Leipzig ein­ge­laden. Dort wer­den Evelin und Cara am „Tag der Stadt­geschichte 2026“, der sich im „Jahr der jüdis­chen Kul­tur in Sach­sen 2026 – Tacheles“ speziell der jüdis­chen Stadt­geschichte Leipzigs wid­met und vom Stadt­geschichtlichen Muse­um gemein­sam mit dem Leib­niz-Insti­­tut für jüdis­che Geschichte und Kul­tur – Simon Dub­now aus­gerichtet wird, unser Schul­pro­jekt der inter­essierten Öffentlichkeit vorstellen.

Dr. Nad­ja Braun

Klassenfahrt nach Südtirol – zwischen Berggipfeln, Rafting und jeder Menge Mut

Am Son­ntag, den 13. Sep­tem­ber, hieß es für die Klassen 10a, 10b und 10c: Kof­fer ver­stauen, Plätze im Bus sich­ern und auf nach Südtirol! Begleit­et wur­den wir von Frau Hof­mann, Her­rn Mein­gast, Her­rn Rost, Frau Schmecke­bier, Her­rn Schmitt und Frau Dus­sault.

Die erste Her­aus­forderung ließ nicht lange auf sich warten: eine Nacht im Reise­bus. Während einige tat­säch­lich ein paar Stun­den Schlaf ergat­tern kon­nten, stell­ten andere fest, dass Sitzen, Schlafen und Bein­frei­heit nur bed­ingt miteinan­der vere­in­bar sind. Etwas müde, aber voller Vor­freude erre­icht­en wir am Mon­tag schließlich Südtirol.

Am Dien­stag wartete die näch­ste Prü­fung auf uns: Berge. Steile Berge. Sehr steile Berge. Schritt für Schritt ging es bergauf, begleit­et von der ein oder anderen Frage, wie weit es denn „wirk­lich noch“ sei. Oben angekom­men, war die Anstren­gung jedoch schnell vergessen: Bei bestem Wet­ter wur­den wir mit einem fan­tastis­chen Aus­blick belohnt. Und weil bergab bekan­ntlich leichter geht als bergauf, durfte anschließend eine ras­ante Fahrt auf der Som­mer­rodel­bahn natür­lich nicht fehlen.

Am Mittwoch wurde es nass – und mutig! Beim Raft­ing ging es gemein­sam durch die Fluten. Für alle, denen das noch nicht aufre­gend genug war, gab es zusät­zlich die Möglichkeit zu einem Sprung ins Wass­er. Hier zeigte sich, wer noch eine Extra­por­tion Mut übrig hat­te. Anschließend führte uns eine Wan­derung zu beein­druck­enden Wasser­fällen – eine willkommene Gele­gen­heit, das Wass­er ein­mal von außer­halb des Schlauch­bootes zu betra­cht­en.

Der Don­ner­stag stand ganz im Zeichen von Kul­tur und Stadtleben. Unser Tage­saus­flug führte uns nach Bozen. Im Ötzi-Muse­um ging es rund 5.300 Jahre zurück in die Ver­gan­gen­heit. Danach blieb genü­gend Zeit, Bozen auf eigene Faust zu erkun­den – wobei das Shop­ping bei eini­gen ver­mut­lich min­destens genau­so großes Inter­esse weck­te wie der berühmte Mann aus dem Eis.

Das Wet­ter meinte es während der gesamten Fahrt aus­ge­sprochen gut mit uns und bescherte uns viel Sonne und beste Bedin­gun­gen für unsere Unternehmungen. ☀

Ein beson­der­er Dank gilt Her­rn Rost, der die Haup­tor­gan­i­sa­tion der Klassen­fahrt über­nom­men und damit dafür gesorgt hat, dass aus vie­len Ideen, Ter­mi­nen und Pro­gramm­punk­ten am Ende eine run­dum gelun­gene Woche wurde. Eben­so möcht­en wir uns ganz her­zlich bei der fre­undlichen älteren Dame unser­er Unterkun­ft bedanken, die uns während unseres Aufen­thalts so her­zlich bewirtete und sich bestens um uns küm­merte.

Am Fre­itag hieß es schließlich: Kof­fer pack­en und Abschied nehmen. Nach ein­er ereignis­re­ichen Woche macht­en sich drei ver­mut­lich etwas müde, aber um viele gemein­same Erleb­nisse reichere zehnte Klassen wieder auf den Weg nach Leipzig.

Zurück bleiben Erin­nerun­gen an steile Berge, großar­tige Aus­blicke, ras­ante Abfahrten, kaltes Wass­er, Ötzi, unser Spi­on­spiel und vor allem jede Menge gemein­sames Lachen.

Eine Klassen­fahrt, die uns wohl noch lange in Erin­nerung bleiben wird!

Das F.-A.-Brockhaus Gymnasium „stadtradelt“ erfolgreich

Die Stadt Leipzig war auch in diesem Jahr wieder eine der erfol­gre­ich­sten Städte beim Stad­tradeln. Unsere Schule hat tatkräftig dazu beige­tra­gen: Das Brock­­haus-Gym­­na­si­um legte ins­ge­samt 18.674 Kilo­me­ter zurück und erre­ichte damit einen starken 33. Platz in Leipzig (nach Platz 30 im Vor­jahr). Dabei wurde aktiv etwas zum Kli­maschutz beige­tra­gen und ein klares Zeichen für besseren und sicher­eren Rad­verkehr in Leipzig geset­zt.

Ein beson­deres High­light war erneut der Com­mu­ni­ty Ride: Die gemein­same Fahrt von Eltern, Lehrkräften sowie Schü­lerin­nen und Schülern zur Schla­ditzer Bucht mit ein­er Runde um den See war auch dieses Mal wieder eine wun­der­bare Erfahrung.

Her­zlichen Dank an alle Mitwirk­enden! Ein beson­der­er Glück­wun­sch geht an die diesjähri­gen Reko­rd­hal­ter: Tobias Otzip­ka stellte den neuen Schul­reko­rd auf, während Herr Joachim den Reko­rd unter den Lehrkräften holte. Alle Siegerin­nen und Sieger wur­den im Rah­men der Dien­st­ber­atung gebührend gewürdigt.

Kat­e­gorie: Schüler*innen

  1. Tobias Otzip­ka — 741,8 km
  2. Mat­teo Schöne — 414,4 km
  3. Lunis Has­sa — 365,9 km


Kat­e­gorie: Eltern

  1. Hart­mut Ben­der — 1.603,6 km
  2. Kor­nelia Schnee­gaß — 623,9 km
  3. Daniel Han­ke — 468,8 km


Kat­e­gorie: Lehrkräfte

  1. Jens Joachim — 816 km
  2. Christoph Schwochert — 583,8 km
  3. Nad­ja Braun — 389,7 km

genial sozial!

Am diesjähri­gen Aktion­stag von genial­sozial – deine Arbeit gegen Armut nah­men 44 Schü­lerin­nen und Schüler unser­er Schule teil. Gemein­sam erar­beit­eten wir 1.435,68 €. Das zeigt, dass das Pro­jekt an unser­er Schule wichtig ist.  Darüber freuen wir uns sehr und sind schon ges­pan­nt auf das näch­ste Jahr!

Mit diesem Engage­ment kon­nten wir einen Beitrag zur Förderung der Pro­jek­te von genial­sozial leis­ten:

  1. Medi­zinis­che Hil­fe in der Sahara: Neubau eines Kranken­haus­es im Camp Laay­oun – ZEOK e. V. (Alge­rien)
  2. Bil­dung braucht Raum: Aus­bil­dung mit Zukun­ft in Ruan­da – Sus­tain­able Vil­lages Foun­da­tion (Ruan­da)
  3. Start­Safe Mon­golei – Sicher­er Start ins Leben: Wis­sen, Präven­tion und Begleitung für Fam­i­lien – Inte­gra­tions­ge­mein­schaft aus­ländis­ch­er Erwerb­stätiger e.V. (Mon­golei)

Gemein­sam kön­nen wir so die Pro­jek­te finanzieren und das Leben viel­er Men­schen auf der Welt verbessern.

Seid auch beim näch­sten Mal wieder mit dabei und set­zt ein Zeichen gegen Armut!

Inter­es­santes zu Genial­sozial find­est du unter: www.saechsische-jugendstiftung.de 

Stel­la Klaußn­er, Jg.12

Erdbeben Venezuela 24.06.2026 – am Brockhaus registriert

Trotz der Ent­fer­nung von unge­fähr 8500 km hat unser Seis­mo­graph in der Schule das Erd­beben reg­istri­ert.

Mit der Stärke 7,5 in nur 10 km Tiefe erre­icht das Beben einen extrem hohen Zer­störungs­grad.

Leo-Trepp-Schülerpreis 2026 für das Samuel-Lampel-Projekt

Der Leo-Trepp-Schüler­preis möchte jüdis­ches Leben und jüdis­che Kul­tur in Deutsch­land sicht­bar machen. Der diesjährige Wet­tbe­werb stand unter dem Mot­to „Ein Volk. Viele Gesichter.“ Die Schü­lerin­nen und Schüler unser­er Klasse 10a haben dazu einen Beitrag mit dem Titel „Samuel Lam­pel – der Brück­en­bauer“ ein­gere­icht, in dem sie das Leben, Wirken und Nach­wirken dieses Leipziger Kan­tors, Kom­pon­is­ten und Lehrers auf beein­druck­ende Weise sicht­bar gemacht haben. Für diese Leis­tung wur­den sie in Anwe­sen­heit der Vorständin der Stiftung Gun­da Trepp zu Recht mit dem 2. Platz aus­geze­ich­net.


Bei der Preisver­lei­hung am 16. Juni 2026 im Säch­sis­chen Land­tag hob Staatssekretär Wil­fried Küh­n­er in sein­er Lau­da­tio für den 2. Platz die beson­dere Bedeu­tung solch­er Pro­jek­te her­vor: „Die Pro­jek­te ste­hen exem­plar­isch für das Anliegen des Leo-Trepp-Preis­es – und für das, was das Jahr der jüdis­chen Kul­tur in Sach­sen sicht­bar machen will: dass Erin­nerung mehr ist als Rück­blick. Sie ist eine Grund­lage für demokratis­ches Han­deln heute.”


Der Schüler­wet­tbe­werb fördert auf beson­dere Weise die Auseinan­der­set­zung mit jüdis­ch­er Reli­gion und Kul­tur: Die Teil­nehmenden begeben sich auf Spuren­suche – meist im eige­nen Umfeld – und machen dabei sicht­bar, wie sehr Deutsch­land durch jüdis­che Mit­bürg­erin­nen und Mit­bürg­er geprägt wurde und wird. Das Pro­jekt leis­tet damit nicht nur einen wichti­gen Beitrag zur Demokratieförderung, son­dern auch zur Anti­semitismus­präven­tion und zur kri­tis­chen Reflex­ion eigen­er Vorurteile.


Wir grat­ulieren der Klasse 10a her­zlich zu diesem ver­di­en­ten Erfolg!


Die Ausstel­lung zum Samuel-Lam­pel-Pro­­jekt ist bis Ende August 2026 im Leipziger Schul­mu­se­um am Goerdel­er­ring zu sehen.


Dr. Nad­ja Braun

Besuch von Campus France im Grundkurs Französisch 11

Deutsch­land und Frankre­ich verbindet eine enge Part­ner­schaft, die in Poli­tik, Wirtschaft, Kul­tur und Bil­dung fest ver­ankert ist. Die his­torisch gewach­sene Fre­und­schaft eröffnet heute vielfältige Bil­­dungs- und Beruf­sper­spek­tiv­en in bei­den Län­dern. Und wer kön­nte unseren Schüler:innen diese Chan­cen authen­tis­ch­er näher­brin­gen als die franzö­sis­che Botschaft selb­st?

 

Aus diesem Grund hat Cam­pus France Anfang Juni den Grund­kurs Franzö­sisch 11 besucht. Als Ein­rich­tung des franzö­sis­chen Außen­min­is­teri­ums ist die Organ­i­sa­tion in Deutsch­land an die franzö­sis­che Botschaft in Berlin ange­bun­den und ver­fol­gt das Ziel, deutsche Schüler:innen und Studierende über Aus­land­saufen­thalte zu informieren und sie bei deren Pla­nung zu unter­stützen.

 

Während ihres Vor­trags stell­ten Iso­line Rossi (Ansprech­per­son von Cam­pus France Deutsch­land) und Ans­gar Reich (Kor­re­spon­dent des Alum­ni-Net­zw­erks in Leipzig) in franzö­sis­ch­er Sprache ver­schiedene Mobil­ität­spro­gramme – darunter Eras­mus+, die Deutsch-Franzö­­sis­che Hochschule und mobik­lasse – vor und informierten unter anderem über Finanzierungsmöglichkeit­en. Im Anschluss hat­ten die Schüler:innen bei Snacks und Getränken die Gele­gen­heit, mit bei­den Referent:innen ins Gespräch zu kom­men, Nach­fra­gen zu stellen und sich per­sön­lich auszu­tauschen.

 

Die Ver­anstal­tung hat ein­drucksvoll gezeigt, wie vielfältig die Möglichkeit­en für einen län­geren Bil­dungsaufen­thalt in Frankre­ich sein kön­nen. Für die inter­es­san­ten Ein­blicke und den anre­gen­den Aus­tausch bedanken wir uns her­zlich bei Cam­pus France.

 

Jun An Chen und der Grund­kurs Franzö­sisch 11

Starke Leistung beim Bundesfinale von Jugend debattiert in Berlin

In diesem Jahr fan­den die Bun­des­final­t­age von Jugend debat­tiert in Berlin unter ganz beson­deren Vorze­ichen statt: Der Wet­tbe­werb feierte sein 25-jähriges Jubiläum – ein Viertel­jahrhun­dert Debat­tenkul­tur, klare Argu­mente und faires Stre­it­en. Auch der Bun­de­spräsi­dent war vor Ort und würdigte damit die Bedeu­tung dieses bun­desweit­en Wet­tbe­werbs für Demokratiebil­dung und poli­tis­che Teil­habe junger Men­schen.

Debat­tiert wurde auch in diesem Jahr wieder über aktuelle und gesellschaftlich rel­e­vante Fra­gen, unter anderem darüber, ob Con­tain­ern entkrim­i­nal­isiert wer­den soll oder ob aut­ofreie Son­ntage wieder einge­führt wer­den sollen. Die Bun­des­final­t­age zeigten ein­drucksvoll, wie gut Jugendliche kom­plexe The­men durch­drin­gen, ver­schiedene Per­spek­tiv­en ein­nehmen und ihre Posi­tio­nen überzeu­gend vertreten kön­nen.

Unsere Schü­lerin Lil­ly hat sich in bei­den Qual­i­fika­tion­srun­den her­vor­ra­gend geschla­gen. Sie führte Debat­ten auf sehr hohem Niveau, argu­men­tierte klar, reagierte aufmerk­sam auf ihre Mit­de­bat­tieren­den und bewies große Präsenz. Am Ende erre­ichte sie einen beein­druck­enden 8. Platz von 32 Teil­nehmenden.

Darauf kann Lil­ly mehr als stolz sein: Nach oben war wirk­lich nicht viel Luft – die Debat­tieren­den, die es ins Finale geschafft haben, lagen nur wenige Punk­te vor ihr. Lil­ly hat unsere Schule großar­tig vertreten und gezeigt, wie viel Sachken­nt­nis, Fair­ness und rhetorische Stärke in ihr steckt.

Wir grat­ulieren Lil­ly her­zlich zu dieser her­aus­ra­gen­den Leis­tung und freuen uns sehr über ihren Erfolg beim Bun­des­fi­nale von Jugend debat­tiert in Berlin!

Ann-Kathrin Wald­herr 
Schulko­or­di­na­torin Jugend debat­tiert