Hier findest Du die Blogbeiträge des Schuljahres 2024/25
Immer wieder verknüpfen wir unseren schulischen Alltag mit der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen, dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Kooperationseinrichtungen wie Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie Vereinen. Diese Seite ermöglicht euch einen kleinen und ausgewählten Überblick darüber, was im angegebenen Schuljahr an unserer Schule passiert ist.
Hauchdünn am Titel vorbei – starke Teamleistung beim Landesfinale im Handball
Beim Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia im Handball zeigte unsere Mannschaft am 31.03.26 in Delitzsch eine beeindruckende Turnierleistung, die bis zum letzten Spiel für Hochspannung sorgte.
Nach einem nervösen Auftakt gegen die Oberschule Bad Gottleuba mit einer 13:15-Niederlage war die Aufregung deutlich spürbar. Zwar starteten unsere Jungs gut ins Turnier, doch einfache Fehler, nicht genutzte Chancen zum Ausgleich und kleinere Unkonzentriertheiten in der Defensive verhinderten ein besseres Ergebnis.
Im zweiten Spiel gegen das Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau präsentierte sich das Team dann wie ausgewechselt. Mit einem überzeugenden 16:9‑Sieg zeigten unsere Jungs eine nahezu perfekte Leistung. Die Defensive war kompakt, intelligent und stabil und dazu kam eine herausragende Torwartleistung. Auch offensiv spielte die Mannschaft stark auf, agierte eiskalt im Abschluss und suchte immer wieder mit viel Entschlossenheit den Weg zum Tor.
Auch im dritten Spiel gegen das Léon-Foucault-Gymnasium Hoyerswerda knüpfte die Mannschaft an diese starke Form an. Gegen einen sehr guten Gegner gelang ein verdienter 12:9‑Sieg. Erneut überzeugte vor allem die Defensive mit großer Stabilität und Konzentration und wieder war auf den Torwart in entscheidenden Situationen absolut Verlass. Im Angriff hätte man zwar noch etwas kaltschnäuziger sein können, doch auch hier war das Team in den wichtigen Momenten zur Stelle.
Vor dem letzten Spiel gegen das Evangelische Schulzentrum Leukersdorf war die Ausgangslage klar und zugleich besonders spannend. Mit einem weiteren Sieg wären die Oberschule Bad Gottleuba, das Gymnasium aus Zwickau und unsere Mannschaft punktgleich gewesen. Damit war zugleich klar, dass im letzten Spiel nicht nur ein Sieg zählte, sondern auch das Torverhältnis eine entscheidende Rolle spielen würde. Die Devise lautete also von Beginn an: Tore, Tore, Tore.
Ein großes Kompliment geht an dieser Stelle an das Evangelische Schulzentrum Leukersdorf, das das gesamte Turnier mit einem Spieler weniger absolvierte und trotzdem großen Einsatz, viel Leidenschaft und bemerkenswerten Teamgeist zeigte.
Die erste Halbzeit verlief jedoch nicht wie erhofft und endete unentschieden. Man merkte unseren Jungs die Anspannung und den Druck deutlich an. Der Spielfluss fehlte ein wenig und viele Aktionen wirkten nicht mit der gewohnten Klarheit. Während der Partie wurde dann gerechnet und schließlich war klar, dass im Hinblick auf das Torverhältnis nichts mehr möglich war, um den ersten Platz noch zu erreichen.
So richtete sich der Fokus in der Schlussphase ganz auf den Sieg. In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft noch einmal ihren starken Charakter, spielte deutlich engagierter und konzentrierter und konnte das Spiel schließlich verdient für sich entscheiden.
Am Ende stand ein herausragender zweiter Platz, der kaum knapper hätte ausfallen können. Plätze eins, zwei und drei waren punktgleich. Das Torverhältnis aus den direkten Duellen entschied über die Reihenfolge und zwischen Platz eins und Platz zwei war sogar dieses identisch. Ausschlaggebend war letztlich nur, dass der Turniersieger wenige Tore mehr erzielt hatte als unsere Jungs.
Trotz dieser denkbar knappen Entscheidung und somit Platz 2 in der Gesamtwertung überwiegt vor allem eines: großer Stolz auf diese Mannschaft. Jeder einzelne Spieler hat eine aufopferungsvolle Leistung gezeigt, alles für das Team gegeben und das Schulteam in beeindruckender Weise vertreten — inklusive dem Schüler Wajid Ahmad (7c), der aufgrund seines jungen Alters nicht mit in dieser Wettkampfklasse auflaufen durfte, aber dafür als Assistenz-Trainer und Glücksbringer mitgereist war.
Ein großes Dankeschön richten wir ebenso an das Trainerteam vom TuS Leipzig-Mockau e.V., welches über viele Jahre schon zahlreiche talentierte Spielerinnen und Spieler unserer Schule im Handball ausbildet und nicht zuletzt großen Anteil am Erfolg unserer Auswahlmannschaften bei Schulturnieren hat.
Es spielten:
Finn Schilk (11)
Georg Hirsekorn (11)
Lunis Hassa (11)
Jean Jurowski (10a)
Vin Tränkner (9d)
Hannes Hillmann (9c)
Aurelius Bender (8c)
Christoph Kühn (8c)
Vincent Walter (7c)
„Leuchtende Freiheit“ im Kunstkraftwerk Leipzig
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a, die sich bereits in ihrem Beitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten intensiv mit den Ereignissen des Herbstes 1989 auseinandergesetzt haben, hatten Gelegenheit, im Kunstkraftwerk eine beeindruckende 360-Grad-Projektion zu erleben. Diese immersive Installation beleuchtet die deutsche Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Friedlichen Revolution in Leipzig und der darauffolgenden Wiedervereinigung basierend auf originalen Fotos sowie Ton- und Filmdokumenten.
Nach einem einführenden Video von Prof. Dr. Markus Löffler, dem Initiator des Projekts, tauchten die Schülerinnen und Schüler in die besondere Atmosphäre der ehemaligen Maschinenhalle ein und erlebten die Installation hautnah. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, sich mit Oberbürgermeister Burkhard Jung über ihre Eindrücke auszutauschen und darüber zu diskutieren, welche Bedeutung diese historischen Ereignisse für ihr eigenes Leben haben.
Darüber hinaus beschäftigten sie sich in einem Workshop mit Videoaufzeichnungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Ereignisse von 1989. In kreativer Auseinandersetzung gestalteten sie eigene Plakate, die aktuelle Herausforderungen (junger) Menschen in Deutschland reflektieren.
Das Projekt „Leuchtende Freiheit“ hat das Ziel, Geschichte und das Bewusstsein dafür lebendig zu halten. Es möchte den jungen Menschen vermitteln, dass Freiheit, Demokratie und Zivilcourage keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern gerade in Ostdeutschland hart erkämpfte Werte, die es zu verteidigen gilt. Daher bedarf es auch weiterhin eines engagierten Einsatzes für die Demokratie, um diese Errungenschaften zu bewahren.
Dr. Nadja Braun
Ein Tisch voller Geschichten – Fest der Kulturen im GeWi-Profil Klassenstufe 9
Im Rahmen unseres gesellschaftswissenschaftlichen Profils zum Thema „Migration, Kultur und Heimat“ wurde unser Klassenzimmer für einen Nachmittag zu einem Ort, an dem Vielfalt nicht nur besprochen, sondern gelebt wurde.
Statt Präsentationen oder Arbeitsblättern stand diesmal etwas anderes im Mittelpunkt: ein gemeinsames Festessen, zu dem jede und jeder ein Gericht aus der eigenen Kultur oder familiären Tradition mitbrachte.
Schon beim Betreten des Raumes wurde klar, dass es sich um etwas Besonderes handelte. Der Duft verschiedenster Speisen lag in der Luft, Farben und Formen mischten sich zu einem beeindruckenden Gesamtbild. Neben vertrauten Klassikern wie Erdbeerkuchen, Kartoffelsalat oder Brot mit Käse und Butter fanden sich auch viele Gerichte, die für einige von uns ganz neu waren: knusprige Lumpia, würzige Kibbeh Ksabe, cremiger Hummus oder Batata Harra. Auch vegane Klöpse, gefüllte Weinblätter (Dolma), Blinis, Oladushki (Eierkuchen) und frittierte Reisbällchen zeigten, wie vielfältig Esskulturen sein können. Selbst einfache Dinge wie Gemüse mit Brot oder mexikanische Chips wurden Teil dieses bunten Buffets.
Doch es ging an diesem Tag um weit mehr als nur ums Essen. Hinter jedem Gericht stand eine Geschichte – von Herkunft, Familie, Erinnerungen und Identität. Während wir gemeinsam aßen, kamen wir ins Gespräch: darüber, woher die Rezepte stammen, wer sie zubereitet hat und welche Bedeutung sie für die jeweilige Person haben. Plötzlich wurde aus einem einfachen Gericht ein Stück Heimat.
Gerade in einer Zeit, in der Themen wie Migration und kulturelle Unterschiede oft kontrovers diskutiert werden, hat dieses Fest gezeigt, wie verbindend Vielfalt sein kann. Es hat uns daran erinnert, dass „Heimat“ für jeden etwas anderes bedeutet – und dass genau darin eine große Stärke liegt. Niemand musste sich erklären oder rechtfertigen; stattdessen entstand ein Raum der Offenheit, Neugier und gegenseitigen Wertschätzung.
Besonders berührend war zu sehen, wie selbstverständlich wir alle miteinander geteilt haben – nicht nur das Essen, sondern auch unsere Geschichten. Unterschiede wurden nicht als trennend wahrgenommen, sondern als Bereicherung. Für viele war es eine neue Erfahrung, sich auf unbekannte Geschmäcker einzulassen und gleichzeitig ein Stück von sich selbst zu zeigen. Dieses Festessen war mehr als eine unterrichtliche Veranstaltung. Es war ein gelebtes Beispiel für Inklusion und Diversität – und vielleicht auch ein kleiner Schritt hin zu mehr Verständnis füreinander. Denn manchmal braucht es gar nicht viele Worte, um sich näherzukommen. Manchmal reicht ein gemeinsamer Tisch.
Lilly Werner (Klasse 9)
Workshop zu „Heimsuchung“ in der Deutschen Nationalbibliothek
Die Abiturprüfungen 2026 nähern sich, und erstmals steht in diesem Jahr der Roman „Heimsuchung“ von der Booker-Preisträgerin Jenny Erpenbeck auf der Liste der Pflichtlektüren. Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945, angesiedelt an der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt, hat dies zum Anlass genommen, einen Workshop für Schülerinnen und Schüler zu gestalten. Das Exilarchiv versteht sich dabei als „Kampfmittel gegen das sich von neuem erfrechende Nazitum“ und engagiert sich in seiner kulturellen Bildungsarbeit gegen Antisemitismus sowie gegen jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Im Mittelpunkt des Workshops standen die Themen Heimatverlust und Exil, die in Erpenbecks Roman behandelt werden. Der Leistungskurs Deutsch 12 hatte die Gelegenheit, an diesem Workshop teilzunehmen, der von Jesko Bender in der DNB Leipzig geleitet wurde. Die Schülerinnen und Schüler tauschten sich mit Herrn Bender über ihre Leseerfahrungen und Eindrücke aus und vertieften sich in Gruppenarbeit intensiv in verschiedene Textauszüge aus „Heimsuchung“. Dabei wurden auch Originalobjekte aus der Sammlung des Deutschen Exilarchivs einbezogen. Beispielsweise wurden Listen jüdischer Auswanderer betrachtet, die gezwungen waren, vor ihrer Ausreise ihr streng reguliertes Eigentum aufzulisten, sowie ein „Judenstern“ aus dem besetzten Frankreich, den jüdische Menschen an ihrer Kleidung tragen mussten. Zudem wurde eine Packung Puddingpulver gezeigt, die zum Schmuggeln regimekritischer Texte genutzt wurde.
Bereits der bewusst mehrdeutig gewählte Romantitel „Heimsuchung“ gibt Anlass zu unterschiedlichen Deutungsansätzen. Der neue Zugang über die Objekte ermöglichte nun ein weiter vertieftes Verständnis der Texte und verdeutlichte die Vielschichtigkeit der einzelnen Kapitel des Romans.
Dr. Nadja Braun
Náboj-Wettbewerb 2026
Am letzten Freitag, dem 13.03.2026, nahmen Ronja Fricke, Lena Flade, Helene Berger, Florentin Herndl und Hans Gehlert am internationalen Náboj-Wettbewerb teil. Während dieses Mathematik-Wettbewerbs, der dieses Jahr in 23 Ländern ausgetragen wurde, mussten die Schülerinnen und Schüler innerhalb von zwei Stunden gemeinsam so viele Aufgaben wie möglich lösen. Gefragt waren dabei neben reinem Fachwissen kreative und originelle Lösungswege sowie vielfältige Problemlösestrategien.
Passend zur Anzahl der teilnehmenden Länder belegte unser Team im Lokalausscheid den 23. Platz. Auch wenn dies in Leipzig den letzten Platz bedeutete, so spiegelt das Ergebnis mit 12 gelösten Aufgaben eine sensationelle Gemeinschaftsleistung wider, gingen doch in Leipzig alle Teams aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Berlin mit ihren jeweiligen naturwissenschaftlichen Spezialgymnasien an den Start.
Zu dem fantastischen Ergebnis möchte ich Ronja, Lena, Helene, Florentin und Hans noch einmal ganz herzlich gratulieren.
Falk Frenzel
PS: Wer sich selbst einmal an den Aufgaben probieren möchte, findet diese unter dem QR-Code.
Erneut ganz vorn: Lilly Werner gewinnt Regionalwettbewerb
Mit großem Erfolg nahm das Friedrich-Arnold-Brockhaus-Gymnasium auch in diesem Jahr am Regionalwettbewerb des bundesweiten Projekts Jugend debattiert teil. Die Schülerinnen und Schüler des FAB überzeugten durch fundiertes Sachwissen, klare Argumentationsstrukturen und rhetorische Sicherheit.
In der Altersgruppe II vertraten Lena (Klasse 10b) und Anton (Klasse 10) die Schule. In der Altersgruppe I gingen Maya (Klasse 8a) und Lilly Werner (Klasse 9d) an den Start. Alle Teilnehmenden hatten sich im Vorfeld intensiv auf die anspruchsvollen Debatten vorbereitet.
Der Wettbewerb bestand aus zwei Qualifikationsrunden, in denen sich die Debattierenden für die Finalrunde empfehlen mussten.
In der Altersgruppe I wurden folgende Fragen debattiert:
- Sollen Haustierhalter zum Abschluss einer Tierkrankenversicherung verpflichtet werden?
- Soll für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden?
- Sollen die Schulwege in Leipzig durch Lotsen abgesichert werden?
In der Altersgruppe II standen diese Themen im Mittelpunkt:
- Sollen Lokalzeitungen staatliche Förderung erhalten?
- Sollen „Kaufe jetzt, zahle später“-Bezahlmodelle bei Online-Käufen verboten werden?
- Soll die Veröffentlichung von Wahlumfragen im Vorfeld von Wahlen verboten werden?
Besonders erfolgreich war Lilly Werner, die sich mit überzeugenden Leistungen in den Qualifikationsrunden für das Finale der Altersgruppe I qualifizierte. In der abschließenden Debatte zur Frage der Absicherung von Schulwegen durch Lotsen zeigte sie ein außergewöhnlich hohes Maß an Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen und Überzeugungskraft und belegte den 1. Platz.
Mit diesem Sieg qualifizierte sie sich für das Landesfinale von Jugend debattiert, das am 13. April in Dresden im Landtag stattfinden wird. Dort wird sie den Verbund Leipzig vertreten.
Das FAB ist außerordentlich stolz auf diesen Erfolg, zumal Lilly Werner bereits zum zweiten Mal in Folge den Regionalwettbewerb gewinnen konnte und damit ihre herausragenden rhetorischen Fähigkeiten erneut unter Beweis stellte.
Der Wettbewerb wurde von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern des Projekts sowie der Stadt Leipzig begleitet. Anwesend waren unter anderem die Landeskoordinatorin Frau Kaboth, der Leiter von Jugend debattiert Dr. Jan-Jonathan Bock, sowie Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie der Stadt Leipzig. Die organisatorische Koordination vor Ort lag bei Frau Dr. Hallek.
Ein besonderer Dank gilt außerdem den vielen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften des FAB, die als Jurorinnen und Juroren zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.
Die Schulgemeinschaft gratuliert allen Teilnehmenden herzlich zu ihren Leistungen und wünscht Lilly Werner viel Erfolg beim Landesfinale in Dresden.
Für das Jugend-debattiert-Team
Ann-Kathrin Waldherr
Premiere für den KoL-Slam am Brockhaus-Gymnasium
Im März fand am Brockhaus-Gymnasium zum ersten Mal ein KoL-Slam für die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe statt, der in Kombination mit einem wissenschaftlichen Essay ab sofort die traditionelle Facharbeit ersetzt.
Der KoL-Slam orientiert sich an den beliebten Science Slams, bei denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsprojekte oder wissenschaftlichen Themen in unterhaltsamen und oft kreativen zehnminütigen Präsentationen vorstellen. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, komplexe Inhalte einem breiten Publikum verständlich und ansprechend zu vermitteln. Dabei kommen verschiedene Medien zum Einsatz, darunter Visualisierungen, Experimente, Geschichten und sogar Kostüme.
Die Schülerinnen und Schüler waren gefordert, ihr Fachwissen in eine anschauliche Präsentation zu transformieren, die für ihre Altersgruppe nachvollziehbar ist. Dies bot ihnen die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten in einem praktischen Kontext anzuwenden. Wie bei der früheren Facharbeit erforderte dies die selbstständige Bearbeitung eines Themas und umfassende Recherchen. Zudem sollten die Teilnehmenden ihr gewähltes Thema auf unterhaltsame Weise präsentieren, um das Publikum zu fesseln.
Nach jeder Präsentation hatten die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen sowie die betreuenden Lehrkräfte die Möglichkeit, direkte Rückmeldungen zu geben. Dieses wertvolle Feedback unterstützt die jungen Präsentierenden in der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten.
Der KoL-Slam stellt eine moderne und kreative Form der Wissenschaftskommunikation dar. Er zielt darauf ab, das Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen zu wecken und unseren Schülerinnen und Schülern eine zeitgemäße Bewertungsform zu bieten, die sie auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.
Auf den Spuren unserer Vorfahren – Exkursion ins Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle
Am 4. Februar 2026 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle auf die Spuren unserer Vorfahren.
Im Rahmen der Workshops erhielten die Klassen Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt der Steinzeit. Neben der Herstellung von Gefäßen befassten sie sich auch mit der Gestaltung von Höhlenmalereien sowie der Bearbeitung von Leder und Stein. Nach interessanten Einblicken hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in Rundgängen Exponate aus dem Museum zu begutachten. Die Teilnehmer stellten interessante Fragen und zeigten sich von den originalen Fundstücken und Rekonstruktionen beeindruckt. Ein großes Highlight waren dabei die Himmelsscheibe von Nebra und das Skelett der Schamanin von Bad Dürrenberg. Im Anschluss an die Workshops und Führungen wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, dass unsere Vorfahren keineswegs „primitiv“ waren, sondern eine hohe Erfindungsgabe besaßen.
Wir möchten uns herzlich beim Team des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle für die hervorragende Betreuung und die informativen Workshops bedanken. Mit vielen neuen Eindrücken und praktischem Wissen im Gepäck können die Schülerinnen und Schüler nun ihr Wissen aus dem Unterricht mit den neuen Eindrücken und praktischem Wissen aus dem Museum verknüpfen. So können sie es nachhaltig vertiefen und Geschichte nicht nur verstehen, sondern auch erleben.
Skifahrt der 7. Klassen nach Finsterau – Sport, Mut und jede Menge Spaß
Vom 23. bis 27. März verbrachten die 7. Klassen eine erlebnisreiche Woche in Finsterau. Ziel der Fahrt war es, gemeinsam Wintersport zu erleben, Neues auszuprobieren und als Klassen noch enger zusammenzuwachsen.
Vor Ort hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, zwischen Abfahrtsski und Langlauf zu wählen. Die Langläuferinnen und Langläufer nutzten vor allem das Gelände direkt vor Ort und erkundeten dort die Loipen der Umgebung. Die Abfahrerinnen und Abfahrer machten sich hingegen auf den Weg zu den Pisten der Region.
Besonders beeindruckend war die Entwicklung der Anfängerinnen und Anfänger: Viele von ihnen standen zu Beginn der Woche zum ersten Mal auf Skiern. Mit viel Übung, Geduld und Unterstützung gelang es ihnen jedoch, am Ende der Fahrt sicher eine blaue Piste zu fahren. Einige besonders mutige und bereits erfahrene Skifahrerinnen und Skifahrer wagten sich sogar auf eine schwarze Piste.
Ein sportlicher Höhepunkt der Woche war das abschließende Wettrennen, bei dem alle noch einmal ihr Können zeigten und sich mit viel Einsatz ins Zeug legten. Neben dem Sport kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bei der Disco am Abend wurde ausgelassen zu bekannten Hits getanzt – und auch die Lehrkräfte ließen es sich nicht nehmen, mitzufeiern.
Ein großer Dank gilt Herrn Meingast, der die Skifahrt hervorragend organisiert hat. Ebenso bedanken wir uns bei Frau Penschuck, die mit ihrem Snowboard unermüdlich zwischen den Pisten unterwegs war und überall den Überblick behielt. Frau Hofmann, Herr Forster, Herr Saewe und Frau Waldherr sorgten außerdem dafür, dass sich alle wohlfühlten und motivierten die Schülerinnen und Schüler immer wieder – auch in Momenten von Frust oder wenn die Skier einmal entnervt abgeworfen wurden. Am Ende standen jedoch alle wieder auf den Brettern und konnten sicher fahren.
Die Schülerinnen und Schüler können sehr stolz auf sich sein, denn sie haben in dieser Woche viel gelernt, Mut bewiesen und als Gemeinschaft zusammengehalten.
Alle sind gesund, glücklich und mit vielen schönen Erinnerungen zurückgekehrt.
Das Team der Skifahrt 2026
Regionalfinale Jugend Trainiert für Olympia
Das Handball-Team des F.-A.-Brockhausgymnasiums hat am 13.01.2026 das Regionalfinale Jugend Trainiert für Olympia Handball gewonnen.
Gemeinsam mit Schülern der Klassenstufen 8–11 stellte Finn Schilk eine schlagkräftige Mannschaft zusammen, die sich im Lauf des Turniers von Spiel zu Spiel steigerte. Während die Mannschaft sich zu Turnierbeginn gegen das Gymnasium Markkleeberg nur knapp durchsetzen konnte, sorgte eine konzentrierte Verteidigungsleistung und sehenswerte Offensivaktionen für einen weiteren Sieg gegen das Gymnasium Lichtenberg. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Leistung im abschließenden Spiel gegen die Mitfavoriten der Oberschule Markkleeberg. Am Ende setzten wir uns souverän durch und sicherten uns den Turniersieg.
Diese Errungenschaft ermöglicht es dem Team, am Landesfinale in Delitzsch teilzunehmen, welches am 31. März stattfinden wird. Wir blicken mit großer Vorfreude auf die bevorstehende Herausforderung und drücken schon jetzt die Daumen!