Hier findest Du die Blogbeiträge des Schuljahres 2024/25

Immer wieder verknüpfen wir unseren schulischen Alltag mit der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen, dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Kooperationseinrichtungen wie Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie Vereinen. Diese Seite ermöglicht euch einen kleinen und ausgewählten Überblick darüber, was im angegebenen Schuljahr an unserer Schule passiert ist.

Hauchdünn am Titel vorbei – starke Teamleistung beim Landesfinale im Handball

Beim Lan­des­fi­nale von Jugend trainiert für Olympia im Hand­ball zeigte unsere Mannschaft am 31.03.26 in Delitzsch eine beein­druck­ende Turnier­leis­tung, die bis zum let­zten Spiel für Hochspan­nung sorgte.

Nach einem nervösen Auf­takt gegen die Ober­schule Bad Got­tleu­ba mit ein­er 13:15-Niederlage war die Aufre­gung deut­lich spür­bar. Zwar starteten unsere Jungs gut ins Turnier, doch ein­fache Fehler, nicht genutzte Chan­cen zum Aus­gle­ich und kleinere Unkonzen­tri­ertheit­en in der Defen­sive ver­hin­derten ein besseres Ergeb­nis.

Im zweit­en Spiel gegen das Käthe-Kol­l­witz-Gym­­na­si­um Zwick­au präsen­tierte sich das Team dann wie aus­gewech­selt. Mit einem überzeu­gen­den 16:9‑Sieg zeigten unsere Jungs eine nahezu per­fek­te Leis­tung. Die Defen­sive war kom­pakt, intel­li­gent und sta­bil und dazu kam eine her­aus­ra­gende Tor­wartleis­tung. Auch offen­siv spielte die Mannschaft stark auf, agierte eiskalt im Abschluss und suchte immer wieder mit viel Entschlossen­heit den Weg zum Tor.

Auch im drit­ten Spiel gegen das Léon-Fou­­cault-Gym­­na­si­um Hoy­er­swer­da knüpfte die Mannschaft an diese starke Form an. Gegen einen sehr guten Geg­n­er gelang ein ver­di­en­ter 12:9‑Sieg. Erneut überzeugte vor allem die Defen­sive mit großer Sta­bil­ität und Konzen­tra­tion und wieder war auf den Tor­wart in entschei­den­den Sit­u­a­tio­nen abso­lut Ver­lass. Im Angriff hätte man zwar noch etwas kaltschnäuziger sein kön­nen, doch auch hier war das Team in den wichti­gen Momenten zur Stelle.

Vor dem let­zten Spiel gegen das Evan­ge­lis­che Schulzen­trum Leuk­ers­dorf war die Aus­gangslage klar und zugle­ich beson­ders span­nend. Mit einem weit­eren Sieg wären die Ober­schule Bad Got­tleu­ba, das Gym­na­si­um aus Zwick­au und unsere Mannschaft punk­t­gle­ich gewe­sen. Damit war zugle­ich klar, dass im let­zten Spiel nicht nur ein Sieg zählte, son­dern auch das Torver­hält­nis eine entschei­dende Rolle spie­len würde. Die Devise lautete also von Beginn an: Tore, Tore, Tore.

Ein großes Kom­pli­ment geht an dieser Stelle an das Evan­ge­lis­che Schulzen­trum Leuk­ers­dorf, das das gesamte Turnier mit einem Spiel­er weniger absolvierte und trotz­dem großen Ein­satz, viel Lei­den­schaft und bemerkenswerten Teamgeist zeigte.

Die erste Hal­bzeit ver­lief jedoch nicht wie erhofft und endete unentsch­ieden. Man merk­te unseren Jungs die Anspan­nung und den Druck deut­lich an. Der Spielfluss fehlte ein wenig und viele Aktio­nen wirk­ten nicht mit der gewohn­ten Klarheit. Während der Par­tie wurde dann gerech­net und schließlich war klar, dass im Hin­blick auf das Torver­hält­nis nichts mehr möglich war, um den ersten Platz noch zu erre­ichen.

So richtete sich der Fokus in der Schlussphase ganz auf den Sieg. In der zweit­en Hal­bzeit zeigte die Mannschaft noch ein­mal ihren starken Charak­ter, spielte deut­lich engagiert­er und konzen­tri­ert­er und kon­nte das Spiel schließlich ver­di­ent für sich entschei­den.

Am Ende stand ein her­aus­ra­gen­der zweit­er Platz, der kaum knap­per hätte aus­fall­en kön­nen. Plätze eins, zwei und drei waren punk­t­gle­ich. Das Torver­hält­nis aus den direk­ten Duellen entsch­ied über die Rei­hen­folge und zwis­chen Platz eins und Platz zwei war sog­ar dieses iden­tisch. Auss­chlaggebend war let­ztlich nur, dass der Turnier­sieger wenige Tore mehr erzielt hat­te als unsere Jungs.

Trotz dieser denkbar knap­pen Entschei­dung und somit Platz 2 in der Gesamtwer­tung über­wiegt vor allem eines: großer Stolz auf diese Mannschaft. Jed­er einzelne Spiel­er hat eine aufopfer­ungsvolle Leis­tung gezeigt, alles für das Team gegeben und das Schul­team in beein­druck­ender Weise vertreten — inklu­sive dem Schüler Wajid Ahmad (7c), der auf­grund seines jun­gen Alters nicht mit in dieser Wet­tkampfk­lasse auflaufen durfte, aber dafür als Assis­tenz-Train­er und Glücks­bringer mit­gereist war.

Ein großes Dankeschön richt­en wir eben­so an das Train­erteam vom TuS Leipzig-Mock­­au e.V., welch­es über viele Jahre schon zahlre­iche tal­en­tierte Spielerin­nen und Spiel­er unser­er Schule im Hand­ball aus­bildet und nicht zulet­zt großen Anteil am Erfolg unser­er Auswahlmannschaften bei Schul­turnieren hat.

Es spiel­ten:

Finn Schilk (11)

Georg Hirseko­rn (11)

Lunis Has­sa (11)

Jean Jurows­ki (10a)

Vin Tränkn­er (9d)

Hannes Hill­mann (9c)

Aure­lius Ben­der (8c)

Christoph Kühn (8c)

Vin­cent Wal­ter (7c)

„Leuchtende Freiheit“ im Kunstkraftwerk Leipzig

Die Schü­lerin­nen und Schüler der Klasse 10a, die sich bere­its in ihrem Beitrag zum Geschichtswet­tbe­werb des Bun­de­spräsi­den­ten inten­siv mit den Ereignis­sen des Herb­stes 1989 auseinan­derge­set­zt haben, hat­ten Gele­gen­heit, im Kun­stkraftwerk eine beein­druck­ende 360-Grad-Pro­­jek­­tion zu erleben. Diese immer­sive Instal­la­tion beleuchtet die deutsche Geschichte vom Ende des Zweit­en Weltkriegs bis zur Friedlichen Rev­o­lu­tion in Leipzig und der darauf­fol­gen­den Wiedervere­ini­gung basierend auf orig­i­nalen Fotos sowie Ton- und Film­doku­menten.

Nach einem ein­führen­den Video von Prof. Dr. Markus Löf­fler, dem Ini­tia­tor des Pro­jek­ts, taucht­en die Schü­lerin­nen und Schüler in die beson­dere Atmo­sphäre der ehe­ma­li­gen Maschi­nen­halle ein und erlebten die Instal­la­tion haut­nah. Im Anschluss hat­ten sie die Möglichkeit, sich mit Ober­bürg­er­meis­ter Burkhard Jung über ihre Ein­drücke auszu­tauschen und darüber zu disku­tieren, welche Bedeu­tung diese his­torischen Ereignisse für ihr eigenes Leben haben.

Darüber hin­aus beschäftigten sie sich in einem Work­shop mit Videoaufze­ich­nun­gen von Zeitzeug­in­nen und Zeitzeu­gen der Ereignisse von 1989. In kreativ­er Auseinan­der­set­zung gestal­teten sie eigene Plakate, die aktuelle Her­aus­forderun­gen (junger) Men­schen in Deutsch­land reflek­tieren.

Das Pro­jekt „Leuch­t­ende Frei­heit“ hat das Ziel, Geschichte und das Bewusst­sein dafür lebendig zu hal­ten. Es möchte den jun­gen Men­schen ver­mit­teln, dass Frei­heit, Demokratie und Zivil­courage keine Selb­stver­ständlichkeit­en sind, son­dern ger­ade in Ost­deutsch­land hart erkämpfte Werte, die es zu vertei­di­gen gilt. Daher bedarf es auch weit­er­hin eines engagierten Ein­satzes für die Demokratie, um diese Errun­gen­schaften zu bewahren.

Dr. Nad­ja Braun

Ein Tisch voller Geschichten – Fest der Kulturen im GeWi-Profil Klassenstufe 9

Im Rah­men unseres gesellschaftswis­senschaftlichen Pro­fils zum The­ma „Migra­tion, Kul­tur und Heimat“ wurde unser Klassen­z­im­mer für einen Nach­mit­tag zu einem Ort, an dem Vielfalt nicht nur besprochen, son­dern gelebt wurde.
Statt Präsen­ta­tio­nen oder Arbeits­blät­tern stand dies­mal etwas anderes im Mit­telpunkt: ein gemein­sames Festessen, zu dem jede und jed­er ein Gericht aus der eige­nen Kul­tur oder famil­iären Tra­di­tion mit­brachte.
Schon beim Betreten des Raumes wurde klar, dass es sich um etwas Beson­deres han­delte. Der Duft ver­schieden­ster Speisen lag in der Luft, Far­ben und For­men mis­cht­en sich zu einem beein­druck­enden Gesamt­bild. Neben ver­traut­en Klas­sik­ern wie Erd­beerkuchen, Kartof­fel­salat oder Brot mit Käse und But­ter fan­den sich auch viele Gerichte, die für einige von uns ganz neu waren: knus­prige Lumpia, würzige Kibbeh Ksabe, cremiger Hum­mus oder Bata­ta Har­ra. Auch veg­ane Klöpse, gefüllte Wein­blät­ter (Dol­ma), Bli­n­is, Oladush­ki (Eierkuchen) und frit­tierte Reis­bällchen zeigten, wie vielfältig Esskul­turen sein kön­nen. Selb­st ein­fache Dinge wie Gemüse mit Brot oder mexikanis­che Chips wur­den Teil dieses bun­ten Buf­fets.
Doch es ging an diesem Tag um weit mehr als nur ums Essen. Hin­ter jedem Gericht stand eine Geschichte – von Herkun­ft, Fam­i­lie, Erin­nerun­gen und Iden­tität. Während wir gemein­sam aßen, kamen wir ins Gespräch: darüber, woher die Rezepte stam­men, wer sie zubere­it­et hat und welche Bedeu­tung sie für die jew­eilige Per­son haben. Plöt­zlich wurde aus einem ein­fachen Gericht ein Stück Heimat.
Ger­ade in ein­er Zeit, in der The­men wie Migra­tion und kul­turelle Unter­schiede oft kon­tro­vers disku­tiert wer­den, hat dieses Fest gezeigt, wie verbindend Vielfalt sein kann. Es hat uns daran erin­nert, dass „Heimat“ für jeden etwas anderes bedeutet – und dass genau darin eine große Stärke liegt. Nie­mand musste sich erk­lären oder recht­fer­ti­gen; stattdessen ent­stand ein Raum der Offen­heit, Neugi­er und gegen­seit­i­gen Wertschätzung.
Beson­ders berührend war zu sehen, wie selb­stver­ständlich wir alle miteinan­der geteilt haben – nicht nur das Essen, son­dern auch unsere Geschicht­en. Unter­schiede wur­den nicht als tren­nend wahrgenom­men, son­dern als Bere­icherung. Für viele war es eine neue Erfahrung, sich auf unbekan­nte Geschmäck­er einzu­lassen und gle­ichzeit­ig ein Stück von sich selb­st zu zeigen. Dieses Festessen war mehr als eine unter­richtliche Ver­anstal­tung. Es war ein gelebtes Beispiel für Inklu­sion und Diver­sität – und vielle­icht auch ein klein­er Schritt hin zu mehr Ver­ständ­nis füreinan­der. Denn manch­mal braucht es gar nicht viele Worte, um sich näherzukom­men. Manch­mal reicht ein gemein­samer Tisch.

Lil­ly Wern­er (Klasse 9)

Workshop zu „Heimsuchung“ in der Deutschen Nationalbibliothek

Die Abitur­prü­fun­gen 2026 näh­ern sich, und erst­mals ste­ht in diesem Jahr der Roman „Heim­suchung“ von der Book­er-Preisträgerin Jen­ny Erpen­beck auf der Liste der Pflichtlek­türen. Das Deutsche Exi­larchiv 1933–1945, ange­siedelt an der Deutschen Nation­al­bib­lio­thek in Frank­furt, hat dies zum Anlass genom­men, einen Work­shop für Schü­lerin­nen und Schüler zu gestal­ten. Das Exi­larchiv ver­ste­ht sich dabei als „Kampfmit­tel gegen das sich von neuem erfrechende Naz­i­tum“ und engagiert sich in sein­er kul­turellen Bil­dungsar­beit gegen Anti­semitismus sowie gegen jede Form grup­pen­be­zo­gen­er Men­schen­feindlichkeit.

Im Mit­telpunkt des Work­shops standen die The­men Heimatver­lust und Exil, die in Erpen­becks Roman behan­delt wer­den. Der Leis­tungskurs Deutsch 12 hat­te die Gele­gen­heit, an diesem Work­shop teilzunehmen, der von Jesko Ben­der in der DNB Leipzig geleit­et wurde. Die Schü­lerin­nen und Schüler tauscht­en sich mit Her­rn Ben­der über ihre Leseer­fahrun­gen und Ein­drücke aus und ver­tieften sich in Grup­pe­nar­beit inten­siv in ver­schiedene Tex­tauszüge aus „Heim­suchung“. Dabei wur­den auch Orig­i­nalob­jek­te aus der Samm­lung des Deutschen Exi­larchivs ein­be­zo­gen. Beispiel­sweise wur­den Lis­ten jüdis­ch­er Auswan­der­er betra­chtet, die gezwun­gen waren, vor ihrer Aus­reise ihr streng reg­uliertes Eigen­tum aufzulis­ten, sowie ein „Juden­stern“ aus dem beset­zten Frankre­ich, den jüdis­che Men­schen an ihrer Klei­dung tra­gen mussten. Zudem wurde eine Pack­ung Pud­ding­pul­ver gezeigt, die zum Schmuggeln regimekri­tis­ch­er Texte genutzt wurde.

Bere­its der bewusst mehrdeutig gewählte Roman­ti­tel „Heim­suchung“ gibt Anlass zu unter­schiedlichen Deu­tungsan­sätzen. Der neue Zugang über die Objek­te ermöglichte nun ein weit­er ver­tieftes Ver­ständ­nis der Texte und verdeut­lichte die Vielschichtigkeit der einzel­nen Kapi­tel des Romans.

Dr. Nad­ja Braun

Náboj-Wettbewerb 2026

Am let­zten Fre­itag, dem 13.03.2026, nah­men Ron­ja Fricke, Lena Flade, Helene Berg­er, Flo­rentin Herndl und Hans Gehlert am inter­na­tionalen Náboj-Wet­t­be­werb teil. Während dieses Math­­e­­matik-Wet­t­be­werbs, der dieses Jahr in 23 Län­dern aus­ge­tra­gen wurde, mussten die Schü­lerin­nen und Schüler inner­halb von zwei Stun­den gemein­sam so viele Auf­gaben wie möglich lösen. Gefragt waren dabei neben reinem Fach­wis­sen kreative und orig­inelle Lösungswege sowie vielfältige Prob­lem­löses­trate­gien.  

Passend zur Anzahl der teil­nehmenden Län­der belegte unser Team im Lokalauss­cheid den 23. Platz. Auch wenn dies in Leipzig den let­zten Platz bedeutete, so spiegelt das Ergeb­nis mit 12 gelösten Auf­gaben eine sen­sa­tionelle Gemein­schaft­sleis­tung wider, gin­gen doch in Leipzig alle Teams aus Sach­sen, Sach­sen-Anhalt, Thürin­gen, Bran­den­burg und Berlin mit ihren jew­eili­gen natur­wis­senschaftlichen Spezial­gym­nasien an den Start.

Zu dem fan­tastis­chen Ergeb­nis möchte ich Ron­ja, Lena, Helene, Flo­rentin und Hans noch ein­mal ganz her­zlich grat­ulieren.

Falk Fren­zel

PS: Wer sich selb­st ein­mal an den Auf­gaben pro­bieren möchte, find­et diese unter dem QR-Code.

Erneut ganz vorn: Lilly Werner gewinnt Regionalwettbewerb

Mit großem Erfolg nahm das Friedrich-Arnold-Brock­­haus-Gym­­na­si­um auch in diesem Jahr am Region­al­wet­tbe­werb des bun­desweit­en Pro­jek­ts Jugend debat­tiert teil. Die Schü­lerin­nen und Schüler des FAB überzeugten durch fundiertes Sach­wis­sen, klare Argu­men­ta­tion­sstruk­turen und rhetorische Sicher­heit.

In der Alters­gruppe II ver­trat­en Lena (Klasse 10b) und Anton (Klasse 10) die Schule. In der Alters­gruppe I gin­gen Maya (Klasse 8a) und Lil­ly Wern­er (Klasse 9d) an den Start. Alle Teil­nehmenden hat­ten sich im Vor­feld inten­siv auf die anspruchsvollen Debat­ten vor­bere­it­et.

Der Wet­tbe­werb bestand aus zwei Qual­i­fika­tion­srun­den, in denen sich die Debat­tieren­den für die Final­runde empfehlen mussten.

In der Alters­gruppe I wur­den fol­gende Fra­gen debat­tiert:

  • Sollen Haustier­hal­ter zum Abschluss ein­er Tierkranken­ver­sicherung verpflichtet wer­den?
  • Soll für Pri­vat­gärten eine insek­ten­fre­undliche Gestal­tung vorgeschrieben wer­den?
  • Sollen die Schul­wege in Leipzig durch Lot­sen abgesichert wer­den?

In der Alters­gruppe II standen diese The­men im Mit­telpunkt:

  • Sollen Lokalzeitun­gen staatliche Förderung erhal­ten?
  • Sollen „Kaufe jet­zt, zahle später“-Bezahlmodelle bei Online-Käufen ver­boten wer­den?
  • Soll die Veröf­fentlichung von Wahlum­fra­gen im Vor­feld von Wahlen ver­boten wer­den?

Beson­ders erfol­gre­ich war Lil­ly Wern­er, die sich mit überzeu­gen­den Leis­tun­gen in den Qual­i­fika­tion­srun­den für das Finale der Alters­gruppe I qual­i­fizierte. In der abschließen­den Debat­te zur Frage der Absicherung von Schul­we­gen durch Lot­sen zeigte sie ein außergewöhn­lich hohes Maß an Sachken­nt­nis, Aus­drucksver­mö­gen und Überzeu­gungskraft und belegte den 1. Platz.

Mit diesem Sieg qual­i­fizierte sie sich für das Lan­des­fi­nale von Jugend debat­tiert, das am 13. April in Dres­den im Land­tag stat­tfind­en wird. Dort wird sie den Ver­bund Leipzig vertreten.

Das FAB ist außeror­dentlich stolz auf diesen Erfolg, zumal Lil­ly Wern­er bere­its zum zweit­en Mal in Folge den Region­al­wet­tbe­werb gewin­nen kon­nte und damit ihre her­aus­ra­gen­den rhetorischen Fähigkeit­en erneut unter Beweis stellte.

Der Wet­tbe­werb wurde von zahlre­ichen Vertreterin­nen und Vertretern des Pro­jek­ts sowie der Stadt Leipzig begleit­et. Anwe­send waren unter anderem die Lan­desko­or­di­na­torin Frau Kaboth, der Leit­er von Jugend debat­tiert Dr. Jan-Jonathan Bock, sowie Vic­ki Felthaus, Bürg­er­meis­terin und Beige­ord­nete für Jugend, Schule und Demokratie der Stadt Leipzig. Die organ­isatorische Koor­di­na­tion vor Ort lag bei Frau Dr. Hallek.

Ein beson­der­er Dank gilt außer­dem den vie­len Schü­lerin­nen und Schülern und den Lehrkräften des FAB, die als Juror­in­nen und Juroren zum Gelin­gen der Ver­anstal­tung beitru­gen.

Die Schul­ge­mein­schaft grat­uliert allen Teil­nehmenden her­zlich zu ihren Leis­tun­gen und wün­scht Lil­ly Wern­er viel Erfolg beim Lan­des­fi­nale in Dres­den.

Für das Jugend-debat­tiert-Team

Ann-Kathrin Wald­herr

Premiere für den KoL-Slam am Brockhaus-Gymnasium

Im März fand am Brock­­haus-Gym­­na­si­um zum ersten Mal ein KoL-Slam für die Schü­lerin­nen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe statt, der in Kom­bi­na­tion mit einem wis­senschaftlichen Essay ab sofort die tra­di­tionelle Fachar­beit erset­zt.

Der KoL-Slam ori­en­tiert sich an den beliebten Sci­ence Slams, bei denen Wis­senschaft­lerin­nen und Wis­senschaftler ihre Forschung­spro­jek­te oder wis­senschaftlichen The­men in unter­halt­samen und oft kreativ­en zehn­minüti­gen Präsen­ta­tio­nen vorstellen. Ziel dieser Ver­anstal­tun­gen ist es, kom­plexe Inhalte einem bre­it­en Pub­likum ver­ständlich und ansprechend zu ver­mit­teln. Dabei kom­men ver­schiedene Medi­en zum Ein­satz, darunter Visu­al­isierun­gen, Exper­i­mente, Geschicht­en und sog­ar Kostüme.

Die Schü­lerin­nen und Schüler waren gefordert, ihr Fach­wis­sen in eine anschauliche Präsen­ta­tion zu trans­formieren, die für ihre Alters­gruppe nachvol­lziehbar ist. Dies bot ihnen die Möglichkeit, die Ergeb­nisse ihrer wis­senschaftlichen Arbeit­en in einem prak­tis­chen Kon­text anzuwen­den. Wie bei der früheren Fachar­beit erforderte dies die selb­st­ständi­ge Bear­beitung eines The­mas und umfassende Recherchen. Zudem soll­ten die Teil­nehmenden ihr gewähltes The­ma auf unter­halt­same Weise präsen­tieren, um das Pub­likum zu fes­seln.

Nach jed­er Präsen­ta­tion hat­ten die Schü­lerin­nen und Schüler der 9. und 10. Klassen sowie die betreuen­den Lehrkräfte die Möglichkeit, direk­te Rück­mel­dun­gen zu geben. Dieses wertvolle Feed­back unter­stützt die jun­gen Präsen­tieren­den in der Weit­er­en­twick­lung ihrer Fähigkeit­en.

Der KoL-Slam stellt eine mod­erne und kreative Form der Wis­senschaft­skom­mu­nika­tion dar. Er zielt darauf ab, das Inter­esse an wis­senschaftlichen Fragestel­lun­gen zu weck­en und unseren Schü­lerin­nen und Schülern eine zeit­gemäße Bew­er­tungs­form zu bieten, die sie auf die Her­aus­forderun­gen der Zukun­ft vor­bere­it­et.

Auf den Spuren unserer Vorfahren – Exkursion ins Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle

Am 4. Feb­ru­ar 2026 begaben sich die Schü­lerin­nen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Lan­desmu­se­um für Vorgeschichte in Halle auf die Spuren unser­er Vor­fahren. 

Im Rah­men der Work­shops erhiel­ten die Klassen Ein­blicke in die Lebens- und Arbeitswelt der Steinzeit. Neben der Her­stel­lung von Gefäßen befassten sie sich auch mit der Gestal­tung von Höh­len­malereien sowie der Bear­beitung von Led­er und Stein. Nach inter­es­san­ten Ein­blick­en hat­ten die Schü­lerin­nen und Schüler die Möglichkeit, in Rundgän­gen Exponate aus dem Muse­um zu begutacht­en. Die Teil­nehmer stell­ten inter­es­sante Fra­gen und zeigten sich von den orig­i­nalen Fund­stück­en und Rekon­struk­tio­nen beein­druckt. Ein großes High­light waren dabei die Him­melss­cheibe von Nebra und das Skelett der Schamanin von Bad Dür­ren­berg. Im Anschluss an die Work­shops und Führun­gen wurde den Schü­lerin­nen und Schülern deut­lich, dass unsere Vor­fahren keineswegs „prim­i­tiv“ waren, son­dern eine hohe Erfind­ungs­gabe besaßen. 

Wir möcht­en uns her­zlich beim Team des Lan­desmu­se­ums für Vorgeschichte in Halle für die her­vor­ra­gende Betreu­ung und die infor­ma­tiv­en Work­shops bedanken. Mit vie­len neuen Ein­drück­en und prak­tis­chem Wis­sen im Gepäck kön­nen die Schü­lerin­nen und Schüler nun ihr Wis­sen aus dem Unter­richt mit den neuen Ein­drück­en und prak­tis­chem Wis­sen aus dem Muse­um verknüpfen. So kön­nen sie es nach­haltig ver­tiefen und Geschichte nicht nur ver­ste­hen, son­dern auch erleben. 

Skifahrt der 7. Klassen nach Finsterau – Sport, Mut und jede Menge Spaß

Vom 23. bis 27. März ver­bracht­en die 7. Klassen eine erleb­nis­re­iche Woche in Fin­ster­au. Ziel der Fahrt war es, gemein­sam Win­ter­sport zu erleben, Neues auszupro­bieren und als Klassen noch enger zusam­men­zuwach­sen.
Vor Ort hat­ten die Schü­lerin­nen und Schüler die Möglichkeit, zwis­chen Abfahrtss­ki und Langlauf zu wählen. Die Lan­gläuferin­nen und Lan­gläufer nutzten vor allem das Gelände direkt vor Ort und erkun­de­ten dort die Loipen der Umge­bung. Die Abfahrerin­nen und Abfahrer macht­en sich hinge­gen auf den Weg zu den Pis­ten der Region.
Beson­ders beein­druck­end war die Entwick­lung der Anfän­gerin­nen und Anfänger: Viele von ihnen standen zu Beginn der Woche zum ersten Mal auf Skiern. Mit viel Übung, Geduld und Unter­stützung gelang es ihnen jedoch, am Ende der Fahrt sich­er eine blaue Piste zu fahren. Einige beson­ders mutige und bere­its erfahrene Ski­fahrerin­nen und Ski­fahrer wagten sich sog­ar auf eine schwarze Piste.
Ein sportlich­er Höhep­unkt der Woche war das abschließende Wet­tren­nen, bei dem alle noch ein­mal ihr Kön­nen zeigten und sich mit viel Ein­satz ins Zeug legten. Neben dem Sport kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bei der Dis­co am Abend wurde aus­ge­lassen zu bekan­nten Hits getanzt – und auch die Lehrkräfte ließen es sich nicht nehmen, mitzufeiern.
Ein großer Dank gilt Her­rn Mein­gast, der die Ski­fahrt her­vor­ra­gend organ­isiert hat. Eben­so bedanken wir uns bei Frau Pen­schuck, die mit ihrem Snow­board uner­müdlich zwis­chen den Pis­ten unter­wegs war und über­all den Überblick behielt. Frau Hof­mann, Herr Forster, Herr Saewe und Frau Wald­herr sorgten außer­dem dafür, dass sich alle wohlfühlten und motivierten die Schü­lerin­nen und Schüler immer wieder – auch in Momenten von Frust oder wenn die Ski­er ein­mal ent­nervt abge­wor­fen wur­den. Am Ende standen jedoch alle wieder auf den Bret­tern und kon­nten sich­er fahren.
Die Schü­lerin­nen und Schüler kön­nen sehr stolz auf sich sein, denn sie haben in dieser Woche viel gel­ernt, Mut bewiesen und als Gemein­schaft zusam­menge­hal­ten.
Alle sind gesund, glück­lich und mit vie­len schö­nen Erin­nerun­gen zurück­gekehrt.
Das Team der Ski­fahrt 2026

Regionalfinale Jugend Trainiert für Olympia

Das Hand­ball-Team des F.-A.-Brockhausgymnasiums hat am 13.01.2026 das Region­al­fi­nale Jugend Trainiert für Olympia Hand­ball gewon­nen.

Gemein­sam mit Schülern der Klassen­stufen 8–11 stellte Finn Schilk eine schlagkräftige Mannschaft zusam­men, die sich im Lauf des Turniers von Spiel zu Spiel steigerte. Während die Mannschaft sich zu Turnier­be­ginn gegen das Gym­na­si­um Markklee­berg nur knapp durch­set­zen kon­nte, sorgte eine konzen­tri­erte Vertei­di­gungsleis­tung und sehenswerte Offen­si­vak­tio­nen für einen weit­eren Sieg gegen das Gym­na­si­um Licht­en­berg. Beson­ders her­vorzuheben ist jedoch die Leis­tung im abschließen­den Spiel gegen die Mit­fa­voriten der Ober­schule Markklee­berg. Am Ende set­zten wir uns sou­verän durch und sicherten uns den Turnier­sieg.

Diese Errun­gen­schaft ermöglicht es dem Team, am Lan­des­fi­nale in Delitzsch teilzunehmen, welch­es am 31. März stat­tfind­en wird. Wir blick­en mit großer Vor­freude auf die bevorste­hende Her­aus­forderung und drück­en schon jet­zt die Dau­men!