Schuljahr 2024/25

Immer wieder verknüpfen wir unseren schulis­chen All­t­ag mit der Lebenswelt der Schüler und Schü­lerin­nen, dem gesellschaftlichen Umfeld und ver­schiede­nen Koop­er­a­tion­sein­rich­tun­gen wie Unternehmen und sozialen Ein­rich­tun­gen sowie Vere­inen. Diese Seite ermöglicht euch und Ihnen einen kleinen und aus­gewählten Überblick darüber, was im angegebe­nen Schul­jahr an unser­er Schule passiert ist.

Exklusiver Einblick in die Forschungstätigkeit eines Ägyptologen

Wie der Arbeit­sall­t­ag eines Ägyp­tolo­gen aussieht, davon kon­nten sich die Schü­lerin­nen und Schüler der 5a einen lebendi­gen Ein­druck beim Besuch von Dr. Lutz Pop­ko machen, der als wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er an der Säch­sis­chen Akademie der Wis­senschaften zu Leipzig nicht nur Experte für die altä­gyp­tis­che Schrift ist, son­dern durch langjährige Grabungstätigkeit in Ägypten einen ein­drucksvollen Ein­blick in die archäol­o­gis­che Fel­dar­beit geben kon­nte.

Die Klasse bekam nicht nur einen span­nen­den Bericht von Grabun­gen des Ägyp­tol­o­gis­chen Insti­tuts in Heliopo­lis im heuti­gen Kairo, son­dern auch von Lutz Pop­kos Erleb­nis­sen bei sein­er Arbeit im berühmten Tal der Könige im Grab von Pharao Ram­ses‘ III. und beson­ders inter­es­san­ten Fun­den.

Dabei hat­ten die Schü­lerin­nen und Schüler nicht nur Gele­gen­heit, den Fach­mann mit ihrem Wis­sen aus dem Geschicht­sun­ter­richt zu verblüf­fen und dieses weit­er auszubauen, son­dern es blieb genug Zeit, dem Experten zahlre­iche Fra­gen zu stellen und zum Abschluss noch die mit­ge­bracht­en Arbeitsmit­tel eines Archäolo­gen in Augen­schein zu nehmen.

Dr. Nad­ja Braun

Unser Leseprojekt „LeseKicker“ – Die 6c berichtet

Ab März 2025 durften wir, die Klasse 6c, bei einem ganz beson­deren Pro­jekt mit­machen: dem Lese-Kick­­er! Bei diesem Pro­jekt, welch­es in Koop­er­a­tion mit der DFB-Kul­­turs­tiftung und Lit­Cam stat­tfind­et, dreht sich alles um Fußball und tolle Büch­er für Kinder und Jugendliche.

Als eine von über 100 Schulen wur­den wir aus­gewählt, um für das beste Fußball-Jugend­buch des Jahres abzus­tim­men.

Dafür haben wir uns in kleine Grup­pen aufgeteilt und kon­nten uns jew­eils ein Buch aus fünf span­nen­den Titeln aus­suchen. Danach hat­ten wir Zeit, unser Buch zu lesen und eine Präsen­ta­tion dafür vorzu­bere­it­en. Manche haben Plakate gebastelt oder andere haben span­nende Szenen aus den Büch­ern vorge­le­sen.

Nach allen Präsen­ta­tio­nen durften wir gemein­sam abstim­men, welch­es Buch uns am besten gefall­en hat.

Unser Ergeb­nis:

1. Platz: „Lena Ober­dorf. Das große Fan­buch“
2. Platz: „55 Gründe Fußball­profi zu wer­den“
3. Platz: „Under­dogs Unit­ed“
4. Platz: „Junge Fußball­helden“
5. Platz: „Die Wärme der Wölfe“

Es war ein richtig span­nen­des Pro­jekt, bei dem wir nicht nur coole neue Büch­er ken­nen­gel­ernt haben, son­dern auch gel­ernt haben, wie man Büch­er span­nend präsen­tiert.

Jet­zt sind wir schon total ges­pan­nt, welch­es Buch am Ende von allen teil­nehmenden Schulen als das beste Fußball-Jugend­buch aus­geze­ich­net wird!

Text: Laris­sa Popp (6c) & Fr. Sick­ert

Traumhafte Bedingungen…

… im Ski­lager Klasse 7

Vom 03. – 07.03.2025 ging es für unsere Jahrgangsstufe 7 zum Ski fahren für eine Woche in den Bay­erischen Wald nach Fin­ster­au. Der Wet­ter­gott meinte es in diesem Jahr beson­ders gut mit uns. Jeden Tag strahlte die Sonne mit den Schü­lerin­nen und Schülern um die Wette und sorgte für gute Stim­mung. Diese gab es je nach Wahl auf dem Hang beim Ski Alpin Train­ing oder beim Ski­langlauf im Gelände. Jede Menge Spaß gab es auch beim abendlichen Ball­spiel in der Turn­halle und natür­lich bei der Kinderdis­co am let­zten Abend. Beson­ders erfreulich: auch an Schnee hat­te es in diesem Jahr nicht gefehlt, so dass die Fahrt für alle ein großar­tiges Erleb­nis war, welch­es sicher­lich noch lange in Erin­nerung bleiben wird.

L. Hof­mann

Kommunalpolitik “hautnah” — die 7. Klassen besuchen das Neue Rathaus

Im April 2025 besucht­en unsere 7. Klassen im Rah­men des GRW-Unter­richts auf Ein­ladung des Finanzbürg­er­meis­ters Torsten Bonew das Neue Rathaus und beka­men so einen echt­en Ein­druck von Kom­mu­nalpoli­tik.

Wir erfuhren, dass das Neue Rathaus seit 1905 Sitz der Stadtver­wal­tung ist und einst auf den Grund­mauern der ehe­ma­li­gen Pleißen­burg errichtet wurde.

Zunächst erhiel­ten wir Zugang zum Rathaus durch die unterirdis­chen Katakomben des Burg­platzes und ent­deck­ten in den Gewöl­ben einen Trausaal des Standesamtes. Vor­bei ging es am Büro des Ober­bürg­er­meis­ters Burkhard Jung und der Stadtkasse (früher wur­den hin­ter der dop­pelt gepanz­erten Tür sämtliche Ein­nah­men der Stadt auf­be­wahrt) zum his­torischen Ratssaal, der heute auch tat­säch­lich noch genutzt wird. Im mod­ernisierten Sitzungssaal des Leipziger Stad­trates erk­lärte uns Torsten Bonew nun die kom­mu­nalpoli­tis­chen Auf­gaben, die Prob­leme des städtis­chen Haushalts und die Schwierigkeit­en in der Debat­te auf einen gemein­samen Nen­ner zu kom­men. Unsere Ler­nen­den kon­nten sich inter­ak­tiv am Vor­trag beteili­gen und waren über­rascht, wieviel es eigentlich kostet, einen Baum zu pflanzen und zu unter­hal­ten.

Unsere Ler­nen­den waren jeden­falls recht beein­druckt, wie kom­pliziert “echte” Poli­tik ist und fan­den die Exkur­sion zum außer­schulis­chen Ler­nort eine gelun­gene Ergänzung zum “nor­malen” GRW-Unter­richt-

Maria Moeßn­er (für die Fach­schaft GRW)

„Jugend präsentiert“ – Unsere Besten beim Landesfinale in Berlin

Bere­its im Feb­ru­ar überzeugten Flo­rentin, Wieland und Lavinia im Schul­fi­nale mit ihren span­nen­den Präsen­ta­tio­nen zu den natur­wis­senschaftlichen Fragestel­lun­gen „Warum haben Men­schen unter­schiedliche Augen­far­ben?“ und „Warum ist es in den Bergen küh­ler, obwohl warme Luft auf­steigt?“ und qual­i­fizierten sich somit für das Län­der­fi­nale der Bun­deslän­der Sach­sen, Sach­sen-Anhalt, Berlin und Bran­den­burg.

Die drei Ler­nen­den über­ar­beit­eten ihre Präsen­ta­tio­nen nach vorgegebe­nen Kri­te­rien, trainierten unter pro­fes­sioneller Anleitung von Rhetorik­ex­per­tin­nen und ‑experten der Uni­ver­sität Tübin­gen und erhiel­ten wertvolles Feed­back zur Adres­satenori­en­tierung, zum Darstel­lungsver­mö­gen und zur Sachken­nt­nis. Neben der fach­lichen Arbeit bot das Finale auch Raum für Begeg­nun­gen, Aus­tausch und neue Impulse – ein span­nen­des Woch­enende in jed­er Hin­sicht.

Unsere zwei Final­is­ten und unsere Final­istin haben sich der Her­aus­forderung am 5. April am Carl-Friedrich-von-Siemens Gym­na­si­um mit großem Ein­satz gestellt und unsere Schule würdig vertreten. Auch wenn die Reise für sie dort endete und es lei­der nicht weit­er zur Präsen­ta­tion­sakademie und zum Bun­des­fi­nale geht, nehmen sie viele neue Erfahrun­gen, wertvolle Rück­mel­dun­gen und per­sön­liche Entwick­lungss­chritte mit – ein Gewinn, der über einen Wet­tbe­werb­ser­folg hin­aus­ge­ht.

Wir freuen uns nun schon auf die vierte Runde von Jugend präsen­tiert im kom­menden Schul­jahr.

Anbei die Ein­drücke unser­er Teil­nehmenden:

Am Tag der Ankun­ft wur­den wir her­zlich von den Mit­gliedern emp­fan­gen. Danach haben wir Spiele gespielt, um uns alle bess­er ken­nen­zuler­nen. Es waren wirk­lich alle sehr fre­undlich und nett. Als die Ken­nen­lern­phase vor­bei war, gin­gen wir gemein­sam mit unseren Train­ern und Trainer­in­nen zum Futuri­um. Das Muse­um über die Zukun­ft war sehr span­nend und inter­es­sant. Die Führung war sehr aus­geprägt und hat uns einen guten Ein­blick gegeben wie es später ausse­hen kön­nte. Als wir zurück in der Jugend­her­berge waren, gab es ein sehr leck­eres Aben­dessen. Anschließend haben wir noch einen amüsan­ten Spieleabend gemacht, der uns allen sehr viel Spaß machte. Am näch­sten Mor­gen mussten wir früh auf­ste­hen und genossen das umfan­gre­iche Früh­stück. Im Anschluss sind wir mit dem Bus zum Carl–Friedrich-von-Siemens-Gymnasium gefahren. Dort haben wir mit den Train­ern einen Work­shop durchge­führt, bei dem wir darauf vor­bere­it­et wur­den wie wir später unsere Vorträge am besten präsen­tieren und uns davor beruhi­gen, um die Ner­vosität unter Kon­trolle zu bekom­men. Dadurch waren wir bestens vor­bere­it­et. Am Nach­mit­tag waren wir dann mit unseren Präsen­ta­tio­nen dran. Gegen 15:45 Uhr gab es die Siegerehrung, bei der neun Kan­di­dat­en weit­er zum Bun­des­fi­nale gekom­men sind. Ins­ge­samt fand ich diese zwei Tage wirk­lich sehr lehrre­ich und habe viele neue Men­schen ken­nen­gel­ernt. Ich bin dankbar dafür, dass ich diese Erfahrung erleben durfte. (Lavinia)

Am Fre­itag, den 04.04.25 fuhren wir mit dem Zug von Leipzig nach Berlin. Unsere Jugend­her­berge war fünf Minuten vom Bahn­hof gele­gen und so waren wir ganz schnell da. Nach­mit­tags waren noch ein paar Ken­nen­lern­spiele und am Abend kon­nten wir noch Fra­gen zu unseren Präsen­ta­tio­nen loswer­den und dann war der erste Tag auch schon vor­bei.

Das eigentliche Län­der­fi­nale fand dann aber am Sam­stag statt: 8.00 fuhr unser Bus an den Aus­tra­gung­sort: Das Carl Friedrich von Siemens-Gym­­na­si­um in Berlin. Um 9.10 wur­den wir dort von der Schullei­t­erin begrüßt, dann hat­ten wir noch Präsen­­ta­­tions-Work­shops und dann gab es Mit­tagessen. Um 13.00 ging dann die Zeit, um die Präsen­ta­tio­nen zu hal­ten, los und ab 15.30 gab es dann die Auswer­tung.

Für mich war das eine sehr schöne Erfahrung, bei der ich sehr viel gel­ernt habe. Wir sind zwar lei­der nicht weit­ergekom­men, haben aber viele sehr nette Men­schen ken­nen­gel­ernt und eine weit­ere schöne Erfahrung gemacht. (Flo­rentin)

Let­zten Fre­itag sind Flo­rentin, Lavinia und ich nach Berlin gefahren, da wir das Schul­fi­nale an unser­er Schule bei Jugend Präsen­tiert gewon­nen hat­ten. Wir Über­nachteten mit ein paar anderen Kindern von Klasse 8 — 10 in ein­er sehr mod­er­nen Jugend­her­berge. Die Betreuer vor Ort waren sehr nett und hat­ten ein paar lustige Kennlern­spiele wie „Kotzen­des Kän­gu­ru“ parat. Wir gin­gen am Ankun­ft­stag auch in das Berlin­er Futuri­um, was sehr span­nend war. Am Abend haben wir noch Wer­wolf gespielt, das mega lustig war. Die Zim­mer in der Jugend­her­berge waren auch sehr mod­ern, das Schlafen wurde dadurch natür­lich viel ein­fach­er.

So gin­gen wir dann völ­lig erschöpft ins Bett und durfte direkt in aller Frühe wieder auf­ste­hen, denn es gab um 7:00 Uhr Früh­stück. Nach dem leck­eren Früh­stück ging es direkt mit dem Bus in das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gym­­na­si­um, wo uns ein sehr fre­undlich­er, fes­tlich­er und musikalis­ch­er Emp­fang in die Jugend Präsen­tiert Wet­tbe­werbe ein­leit­ete. Dann als Flo­rentin und ich mit unserem The­ma „Warum haben Men­schen unter­schiedlich Augen­far­ben“ dran waren lief fast alles nach Plan, nur dass das Lay­out der Tafel ein biss­chen anders war, hat­te ein kleines Prob­lem dargestellt, was jedoch doch nicht so schlimm war. Von Lavinia mit ihrem The­ma: „Warum ist es auf Bergen soviel käl­ter?“ hörten wir, dass bei ihr alles super gewe­sen war. Nach der Wet­tbe­werb­srunde warteten wir ges­pan­nt und voller Vor­freude auf die kurzbevorste­hende Siegerehrung, die eben­falls mit Musik und einem Vor­trag von ein­er Exper­tin über Endometriose gestal­tet wurde. Als die 6, bzw. 7 Gewin­ner und Gewin­ner­in­nen des Jugend Präsen­tiert Bun­des­fi­nale in Berlin 2025 nacheinan­der aufgerufen wur­den, waren wir lei­der nicht dabei, trotz­dem haben wir uns für unsere Fre­unde gefreut, dass sie weit­ergekom­men sind. Den ersten Platz belegte Tam­i­na mit dem sehr außergewöhn­lichen The­ma: „Wie bee­in­flusst Alko­hol unseren Toi­let­ten­gang?“

Nach der Siegerehrung ging es dann auch schon wieder ab nach Hause, da wir eine Stunde zu früh am Bahn­hof waren mussten wir unsere Zeit noch mit Warten und lusti­gen Gesprächen vertreiben. Dann kam endlich unsere Zug, der auf dem anderen Gleis fuhr, wodurch wir ihn fast ver­passt hät­ten. Nichts­destotrotz war es eine sehr entspan­nte Heim­reise und wir sind alle wieder glück­lich nach Hause gekom­men. Im All­ge­meinen würde ich sagen, dass es eine sehr schöne Erfahrung war, die uns sehr viel gelehrt hat und wodurch wir viele tolle Leute ken­nen­ler­nen durften, und ich hoffe das vielle­icht näch­stes Jahr jemand von unser­er Schule ins Bun­des­fi­nale schafft. Viel Glück! (Wieland)