Schuljahr 2024/25
Immer wieder verknüpfen wir unseren schulischen Alltag mit der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen, dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Kooperationseinrichtungen wie Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie Vereinen. Diese Seite ermöglicht euch und Ihnen einen kleinen und ausgewählten Überblick darüber, was im angegebenen Schuljahr an unserer Schule passiert ist.
Patentag: Zoobesuch der Klasse 6b
Da das Brockhausgymnasium eine Patenschaft für ein Känguru im Zoo Leipzig hat, durfte die Klasse 6b im Rahmen des Patentages am 25.09.2024 den Zoo besuchen.
1. Station: Aquarium
Im Aquarium gab es ein faszinierendes Schauspiel aus Licht, Schatten, Wasser und Tieren.
2. Station: Koalahaus
Der Koala war zwar wach, wollte aber lieber Eukalyptusblätter fressen, statt sich fotografieren lassen. ☺
3. Station: Vogelvolieren
Der Orangenhauben-Kakadu war dafür besonders gesprächig und hat sich sehr für uns interessiert.
4. Station: Gondwanaland
Das Faultier hing faul im Baum und nahm keine Kenntnis von unserem Besuch. Es war trotzdem spannend eins zu sehen!
5. Station: Pongoland
Auch den König der Affen haben wir gesehen. Sehr spannend war es ihm zu zuschauen, wie er sich unter einem alten Sack vor uns versteckt hat.
Leider konnten wir unser Patentier das Känguru nicht sehen, da es zu viel Angst hatte.
Trotzdem war es ein sehr schöner Zoobesuch mit vielen tollen Tieren und Eindrücken!!
von: Priya S., Viktoria S., Jan W. (6b)
Unser Beitrag zum diesjährigen Friedensgebet
Am 2. Oktober 2024, um 10 Uhr, fand in der Nikolaikirche eine ganz besondere Veranstaltung zum 35. Jahrestag der Friedlichen Revolution statt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 7 aus Leipzig und Umgebung nahmen an einem Gottesdienst unter dem Motto „Werkzeuge zum Frieden“ teil, zu dem unsere Religionsklasse 7 sowie Ronja Fricke aus Klasse 9 gemeinsam mit einer Theaterpädagogin einen Beitrag erarbeitet haben. Das Anspiel thematisierte Mobbing in Schule und online als ein konkretes Beispiel für Ungerechtigkeiten, Gewalt und die drohende Eskalation von Konflikten. In einem bewegenden Rahmen erlebten die jungen Teilnehmenden nicht nur lebendige Stadtgeschichte und setzten sich mit den aktuellen Themen auseinander, sondern wurden zudem inspiriert, sich aktiv für Frieden einzusetzen. Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die mit ihrem Beitrag die Tradition der Friedensgebete lebendig hielten und ein starkes Zeichen für eine gerechtere und friedlichere Zukunft setzten.
J. Kluge
Projektwoche “Erzählte Wirklichkeit”
Rückblick auf eine besondere Woche
Vom 23. bis 27. September 2024 fand für die Klasse 9a unseres Gymnasium die Projektwoche “Erzählte Wirklichkeit” statt. In Zusammenarbeit mit der HALLE 14, dem Zentrum für zeitgenössische Kunst, und Zeitzeugen des Leipziger Herbsts 1989 schufen die Schülerinnen und Schüler eine beeindruckende Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Ergebnisse dieser kreativen Auseinandersetzung sind in einer Ausstellung zu sehen, die bis zum 2. November 2024 in der HALLE 14 geöffnet ist.
Auseinandersetzung mit der Geschichte
In der Projektwoche setzten sich die Lernenden intensiv mit den Ereignissen der Friedlichen Revolution auseinander. Gemeinsam mit der Fotografin Margret Hoppe und der Schriftstellerin Constanze John durften sie mit Zeitzeugen ins Gespräch kommen, zusammen mit ihnen historische Orte der „friedlichen Revolution“ besuchen und aus ihren Erfahrungen und ihren persönlichen Erlebnissen im Herbst 1989 Fotografien und Texte schaffen. Diese Einblicke trugen dazu bei, ein tiefes Verständnis für die historischen Ereignisse und deren Bedeutung zu entwickeln, dabei experimentierten die Schülerinnen und Schüler mit Fotografie und eigenen Texten, um die Geschichten lebendig werden zu lassen.
Einblick in die Projektwoche
Die Woche war in unterschiedliche Schwerpunkte unterteilt, die der Klasse 9a halfen, die Geschichte aktiv zu erfahren. Vom ersten Kennenlernen der Künstler und Zeitzeugen bis zu Schreib- und Foto-Workshops, Museumsbesuchen sowie kreativen Arbeiten in der Innenstadt Leipzigs sowie auf dem Spinnereigelände — jeder Tag bot neue Herausforderungen und Erkenntnisse. Die Workshops ermöglichten es den Schülern und Schülerinnen, historische Stätten zu besuchen, an Foto- und Textprojekten zu arbeiten und ihre eigenen kreativen Ansätze zu entwickeln. Das Ziel war es, die Bedeutung der Friedlichen Revolution auf innovative Weise zu erfahren, zu begreifen und so zu verdeutlichen.
Die Ausstellung
Die Ausstellung, die aus dieser Woche hervorging, bietet einen vielfältigen Blick auf die Erfahrungen und Erkenntnisse unserer Schüler und Schülerinnen. Zu sehen sind Fotografien und Eindrücke, aber auch eigene Texte und Interviews, die eindringlich die Geschichten der Zeitzeugen widerspiegeln. Am 2. Oktober 2024 um 18 Uhr ist die Ausstellung im Beisein aller Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a, den beteiligten Lehrkräften Frau Sickert, Frau Dr. Braun und Frau Michael, dem Schulleiter Herrn Tramm, allen Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, der Fotografin Margret Hoppe und der Schriftstellerin Constanze John, zahlreicher Eltern und weiterer Gäste durch die Kunstvermittlerin Kerstin Rupp in der HALLE 14 eröffnet worden und stellte neben der inhaltlichen Auseinanderetzung während der Projektwoche einen unvergesslichen und würdigen Abschluss eben dieser dar. Bis zum 2. November 2024 könnt ihr und können Sie die kreativen Ergebnisse der 9a noch bestaunen. Wir laden dazu ein, die intensive Auseinandersetzung mit der Leipziger Geschichte zu entdecken und die Möglichkeit wahrzunehmen, die persönliche Dimension zu erkunden und so die “Erzählte Wirklichkeit” zu erleben.
Jenny Michael
Brocki goes overseas — GAPP-Austausch
Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte des F.-A.-Brockhaus-Gymnasiums besuchten vom 26.09.2024 bis 16.10.2024 die White Bear Lake Area High School in Minnesota und berichteten tagesaktuell über ihre Erlebnisse und Eindrücke in den USA.
HIER geht’s zum USA-Austausch-Blog!
Ausflug zum höchsten Denkmal Europas
Um das mit 91 Metern höchste Denkmal Europas zu besuchen, mussten die Schülerinnen und Schüler unserer 8. Klassen keine weite Anreise auf sich nehmen. Das Völkerschlachtdenkmal, den Leipzigern besser als „Völki“ bekannt –, das an die so genannte Völkerschlacht im Jahr 1813 erinnert, befindet sich quasi vor unserer Haustür. Doch erst im Geschichtsunterricht wurde der historische Hintergrund genauer behandelt, nämlich die Völkerschlacht bei Leipzig, die zur Niederlage Napoleons gegen die verbündeten Truppen Russlands, Preußens, Österreichs und Schwedens führte und mit etwa einer halben Million Soldaten als bis dato als größe Schlacht in die Menschheitsgeschichte einging.
Allerdings dauerte es nach der Völkerschlacht ganze 100 Jahre, bis 1913 das Denkmal in Gestalt eines Turmes mit Ruhmeshalle und Krypta sowie einen künstlichen See, in dem sich die Anlage spiegelt, eingeweiht wurde.
Obwohl fast alle das Denkmal schon einmal besucht hatten, gab es viel Neues über die Geschichte der Völkerschlacht und den Bau des Völkis zu erfahren, beispielsweise, dass es nur in seinen sichtbaren Teilen aus Granitporphyr besteht, zu 90 Prozent aber aus Beton und im Fundament eine Million Kubikmeter Schutt, Asche und Hausmüll verbaut sind, um dem Bauwerk Halt zu geben, und es deshalb zehn Jahre lang als Müllkippe der Stadt Leipzig diente.
Am Ende der Führung gab es noch eine musikalische Kostprobe von der besonderen Akkustik im Inneren und dann blieb Zeit, die 365 Stufen bis zur höchsten Plattform zu erklimmen, um die fantastische Aussicht über die Stadt zu genießen.
Dr. Nadja Braun
Reisebericht zur 4. Kunstfahrt: Auf den Spuren von C.D. Friedrich
Dresden, wir kommen! Vom 9. bis 13. September 2024 hieß es für 15 kunstbegeisterte Schüler und Schülerinnen der Klassen 6 bis 10 sowie zwei leidenschaftliche Lehrende: „Auf nach Dresden!“ Anlässlich des 250. Jubiläums von Caspar David Friedrich, dem Meister der Romantik, begaben wir uns auf eine kreative Entdeckungsreise, die uns tief in die Welt der Landschaftsmalerei eintauchen ließ.
Montag – Ankunft und erste Eindrücke im Kupferstichkabinett
Mit einem Hauch von Aufregung und einer Portion Vorfreude starteten wir unsere Reise mit der Deutschen Bahn. Nach einer kurzen, aber spannenden Fahrt erreichten wir die idyllisch gelegene Jugendherberge „Rudi Arndt“. Hier, umgeben von viel Grün, begaben wir uns gleich auf den Weg zum Kupferstichkabinett. Der Workshop zur zeichnerischen Übertragungstechnik mit Kohlestaub und anschließenden Tuschelavierung war ein echtes Highlight! Jeder von uns verwandelte Friedrichs Skizzenvorlagen in eigene kleine Meisterwerke. Ausklingen ließen wir den ersten Abend im bereitgestellten Gemeinschaftsraum mit der kreativen Umsetzung der Tageserlebnisse.
Dienstag – Kunst und Natur
Nach einem stärkenden Frühstück ging es zur Gemäldegalerie. Die Führung über die beeindruckenden Werke von C.D. Friedrich war nicht nur lehrreich, sondern auch inspirierend. Anschließend schipperten wir mit einem Dampfer nach Loschwitz und fuhren mit der Standseilbahn – ein Spaß für alle! Die Natur um uns herum wurde zum Zeichenmotiv, und wir konnten uns künstlerisch austoben. Abends wurde in der Jugendherberge eifrig an unseren künstlerischen Tagebüchern gearbeitet.
Mittwoch – Ein unerwartetes Ereignis
Die Nacht brachte einige Aufregung mit sich: Der Brückeneinsturz der Carolabrücke sorgte für ein mulmiges Gefühl, aber zum Glück blieben Menschen unversehrt! Aufgrund des Wetters entschieden wir uns, in der Nähe der Jugendherberge im Beutlerpark und auf dem alten Annenfriedhof weiter zu arbeiten. Das Thema „Der einsame Baum“ wurde zum Mittelpunkt unserer Erkundungen – und wir fanden viele inspirierende Motive!
Donnerstag – Der krönende Abschluss
Der letzte Tag unserer Kunstfahrt war ein wahres Highlight! Am Elbufer mit dem atemberaubenden Canaletto-Blick auf die Altstadt malten wir unter aufziehenden Himmel. Die Sonne zeigte sich endlich nach den Regentagen und zauberte faszinierende Wolkenstimmungen – genau das, was Friedrich so liebte! Am Abend arbeiteten wir fleißig an der Vollendung unserer Werke, die bald in einer Ausstellung und einem Katalog zu sehen sein werden.
Freitag – Rückreise mit vielen Erinnerungen
Die Rückreise verlief reibungslos, und wir hatten jede Menge Erzählstoff im Gepäck. Unsere Köpfe waren voll mit kreativen Ideen, praktischen Erfahrungen und tiefen Einblicken in die künstlerische Welt von C.D. Friedrich. Die Vorfreude auf die bevorstehende Ausstellung und den Katalog ist riesig!
Diese Kunstfahrt war nicht nur eine Reise zu den Wurzeln der Romantik, sondern auch eine unvergessliche Erfahrung, die uns alle inspiriert hat. Wir freuen uns schon auf die nächste kreative Herausforderung!
Frau Adolphs (FL Kunst)