Schuljahr 2025/26

Immer wieder verknüpfen wir unseren schulis­chen All­t­ag mit der Lebenswelt der Schüler und Schü­lerin­nen, dem gesellschaftlichen Umfeld und ver­schiede­nen Koop­er­a­tion­sein­rich­tun­gen wie Unternehmen und sozialen Ein­rich­tun­gen sowie Vere­inen. Diese Seite ermöglicht euch und Ihnen einen kleinen und aus­gewählten Überblick darüber, was im angegebe­nen Schul­jahr an unser­er Schule passiert ist.

Auf den Spuren unserer Vorfahren – Exkursion ins Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle

Am 4. Feb­ru­ar 2026 begaben sich die Schü­lerin­nen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Lan­desmu­se­um für Vorgeschichte in Halle auf die Spuren unser­er Vor­fahren. 

Im Rah­men der Work­shops erhiel­ten die Klassen Ein­blicke in die Lebens- und Arbeitswelt der Steinzeit. Neben der Her­stel­lung von Gefäßen befassten sie sich auch mit der Gestal­tung von Höh­len­malereien sowie der Bear­beitung von Led­er und Stein. Nach inter­es­san­ten Ein­blick­en hat­ten die Schü­lerin­nen und Schüler die Möglichkeit, in Rundgän­gen Exponate aus dem Muse­um zu begutacht­en. Die Teil­nehmer stell­ten inter­es­sante Fra­gen und zeigten sich von den orig­i­nalen Fund­stück­en und Rekon­struk­tio­nen beein­druckt. Ein großes High­light waren dabei die Him­melss­cheibe von Nebra und das Skelett der Schamanin von Bad Dür­ren­berg. Im Anschluss an die Work­shops und Führun­gen wurde den Schü­lerin­nen und Schülern deut­lich, dass unsere Vor­fahren keineswegs „prim­i­tiv“ waren, son­dern eine hohe Erfind­ungs­gabe besaßen. 

Wir möcht­en uns her­zlich beim Team des Lan­desmu­se­ums für Vorgeschichte in Halle für die her­vor­ra­gende Betreu­ung und die infor­ma­tiv­en Work­shops bedanken. Mit vie­len neuen Ein­drück­en und prak­tis­chem Wis­sen im Gepäck kön­nen die Schü­lerin­nen und Schüler nun ihr Wis­sen aus dem Unter­richt mit den neuen Ein­drück­en und prak­tis­chem Wis­sen aus dem Muse­um verknüpfen. So kön­nen sie es nach­haltig ver­tiefen und Geschichte nicht nur ver­ste­hen, son­dern auch erleben. 

Skifahrt der 7. Klassen nach Finsterau – Sport, Mut und jede Menge Spaß

Vom 23. bis 27. März ver­bracht­en die 7. Klassen eine erleb­nis­re­iche Woche in Fin­ster­au. Ziel der Fahrt war es, gemein­sam Win­ter­sport zu erleben, Neues auszupro­bieren und als Klassen noch enger zusam­men­zuwach­sen.
Vor Ort hat­ten die Schü­lerin­nen und Schüler die Möglichkeit, zwis­chen Abfahrtss­ki und Langlauf zu wählen. Die Lan­gläuferin­nen und Lan­gläufer nutzten vor allem das Gelände direkt vor Ort und erkun­de­ten dort die Loipen der Umge­bung. Die Abfahrerin­nen und Abfahrer macht­en sich hinge­gen auf den Weg zu den Pis­ten der Region.
Beson­ders beein­druck­end war die Entwick­lung der Anfän­gerin­nen und Anfänger: Viele von ihnen standen zu Beginn der Woche zum ersten Mal auf Skiern. Mit viel Übung, Geduld und Unter­stützung gelang es ihnen jedoch, am Ende der Fahrt sich­er eine blaue Piste zu fahren. Einige beson­ders mutige und bere­its erfahrene Ski­fahrerin­nen und Ski­fahrer wagten sich sog­ar auf eine schwarze Piste.
Ein sportlich­er Höhep­unkt der Woche war das abschließende Wet­tren­nen, bei dem alle noch ein­mal ihr Kön­nen zeigten und sich mit viel Ein­satz ins Zeug legten. Neben dem Sport kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bei der Dis­co am Abend wurde aus­ge­lassen zu bekan­nten Hits getanzt – und auch die Lehrkräfte ließen es sich nicht nehmen, mitzufeiern.
Ein großer Dank gilt Her­rn Mein­gast, der die Ski­fahrt her­vor­ra­gend organ­isiert hat. Eben­so bedanken wir uns bei Frau Pen­schuck, die mit ihrem Snow­board uner­müdlich zwis­chen den Pis­ten unter­wegs war und über­all den Überblick behielt. Frau Hof­mann, Herr Forster, Herr Saewe und Frau Wald­herr sorgten außer­dem dafür, dass sich alle wohlfühlten und motivierten die Schü­lerin­nen und Schüler immer wieder – auch in Momenten von Frust oder wenn die Ski­er ein­mal ent­nervt abge­wor­fen wur­den. Am Ende standen jedoch alle wieder auf den Bret­tern und kon­nten sich­er fahren.
Die Schü­lerin­nen und Schüler kön­nen sehr stolz auf sich sein, denn sie haben in dieser Woche viel gel­ernt, Mut bewiesen und als Gemein­schaft zusam­menge­hal­ten.
Alle sind gesund, glück­lich und mit vie­len schö­nen Erin­nerun­gen zurück­gekehrt.
Das Team der Ski­fahrt 2026

Regionalfinale Jugend Trainiert für Olympia

Das Hand­ball-Team des F.-A.-Brockhausgymnasiums hat am 13.01.2026 das Region­al­fi­nale Jugend Trainiert für Olympia Hand­ball gewon­nen.

Gemein­sam mit Schülern der Klassen­stufen 8–11 stellte Finn Schilk eine schlagkräftige Mannschaft zusam­men, die sich im Lauf des Turniers von Spiel zu Spiel steigerte. Während die Mannschaft sich zu Turnier­be­ginn gegen das Gym­na­si­um Markklee­berg nur knapp durch­set­zen kon­nte, sorgte eine konzen­tri­erte Vertei­di­gungsleis­tung und sehenswerte Offen­si­vak­tio­nen für einen weit­eren Sieg gegen das Gym­na­si­um Licht­en­berg. Beson­ders her­vorzuheben ist jedoch die Leis­tung im abschließen­den Spiel gegen die Mit­fa­voriten der Ober­schule Markklee­berg. Am Ende set­zten wir uns sou­verän durch und sicherten uns den Turnier­sieg.

Diese Errun­gen­schaft ermöglicht es dem Team, am Lan­des­fi­nale in Delitzsch teilzunehmen, welch­es am 31. März stat­tfind­en wird. Wir blick­en mit großer Vor­freude auf die bevorste­hende Her­aus­forderung und drück­en schon jet­zt die Dau­men!

Erster Samuel-Lampel-Tag am Brockhaus-Gymnasium Leipzig

Am 3. Feb­ru­ar 2026 fand am Brock­­haus-Gym­­na­si­um in Leipzig der erste Samuel-Lam­pel-Tag statt, der die Erin­nerung an das beein­druck­ende Leben und Wirken von Samuel Lam­pel in den Mit­telpunkt stellte. Wer war Samuel Lam­pel, dessen Name die Straße neben der Schule trägt? Dies und mehr beant­wortete die Klasse 10a im Rah­men des Selb­stor­gan­isierten Ler­nens (SOL).
Samuel Lam­pel (1884–1942) war Oberkan­tor an der Syn­a­goge in der Gottsched­straße, dem sog. „Tem­pel“, Kom­pon­ist und Lehrer an der Ephraim-Car­le­bach-Schule. Während der NS-Zeit fungierte er als Rab­bin­er und set­zte sich zeitlebens mit großem Engage­ment für den Dia­log zwis­chen jüdis­ch­er und nichtjüdis­ch­er Bevölkerung ein, ins­beson­dere durch seine Liebe zu Musik. Als Oberkan­tor der lib­eralen Syn­a­goge öffnete er die Türen seines Gotte­shaus­es für Chöre und Gäste aller Herkun­ft und schuf so einen bedeu­ten­den Ort der Begeg­nung. Sein bekan­ntestes Werk, „Kol Sch’muel“, wurde 1928 veröf­fentlicht und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.
Der Samuel-Lam­pel-Tag wurde als Brücke zwis­chen Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart konzip­iert. Im Fes­takt in der Aula des Gym­na­si­ums hiel­ten Gäste wie Thomas Maut­ner, Schul­ref­er­ent des Lan­desamtes für Schule und Bil­dung in Leipzig, und Elke Urban, Grün­derin des Leipziger Schul­mu­se­ums, Gruß­worte. Beson­ders berührend war das Erscheinen von Roger Lang­ford, dem Enkel von Samuel Lam­pel, der eigens aus Lon­don angereist war, um diesen beson­deren Tag zu feiern.
Musikalisch wurde die Ver­anstal­tung vom Leipziger Syn­a­gogal­chor unter der Leitung von Philipp Gold­mann begleit­et, der das Erbe von Lam­pels Werk weit­er­hin hochhält. Zusam­men mit Tenor Falk Hoff­mann und Pianist Ulrich Vogel wur­den Stücke von Samuel Lam­pel aufge­führt und die Klasse 10a sang Samuels Lieblingslied „Die Gedanken sind frei“ in Begleitung des Chors.
Nach dem Fes­takt wur­den im Schul­hof eine Kopie des Straßen­schilds sowie eine Gedenk­tafel enthüllt. Gle­ichzeit­ig eröffneten die Schü­lerin­nen und Schüler ihre Ausstel­lung über Samuel Lam­pel, die dem­nächst im Leipziger Schul­mu­se­um zu besichti­gen sein wird. Sie informiert auf sechs großen Ausstel­lungswän­den durch Texte, Bilder und Kopi­en von Orig­i­nalquellen über das Leben und Werk von Samuel Lam­pel sowie die Geschichte der Juden in Leipzig bis zur NS-Zeit und beleuchtet die beson­dere Rolle des Refor­mju­den­tums und der Musik von Samuel Lam­pel.
Der erste Samuel-Lam­pel-Tag war nicht nur eine Hom­mage an einen bedeu­ten­den Mann der jüdis­chen Geschichte Leipzigs, son­dern auch ein wichtiges Zeichen für interkul­turelle Ver­ständi­gung und den Wert von Musik und Bil­dung in unser­er Gesellschaft.

4. Schulwettbewerb „Jugend präsentiert“ am Brockhaus-Gymnasium

Zum vierten Mal gab es am FAB einen „Jugend präsentiert“-Schulwettbewerb, an dem in diesem Schul­jahr alle 80 Schü­lerin­nen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe teil­nah­men.

Das Pro­jekt „Jugend präsen­tiert“ – ein Koop­er­a­tionspro­jekt der Klaus Tschi­ra Stiftung mit Wis­senschaft im Dia­log und dem Sem­i­nar für All­ge­meine Rhetorik der Eber­hard-Karls-Uni­ver­sität Tübin­gen – und der dazuge­hörige Wet­tbe­werb fördern die Präsen­ta­tions­fähigkeit von Schü­lerin­nen und Schülern und stärken per­son­ale Kom­pe­ten­zen.

Die schuleige­nen Mul­ti­p­lika­torin­nen leit­en in ein­er beglei­t­en­den Unter­richt­sein­heit die Schü­lerin­nen und Schüler zu selb­st­ständi­gem Arbeit­en, Umgang mit Feed­back sowie Auftreten und freiem Sprechen vor Grup­pen an. Dazu gibt es eine Vielzahl prak­tis­ch­er Übun­gen zu den fünf Mod­ulen „Rhetorische Sit­u­a­tion­s­analyse“, „Argu­men­ta­tion“, „Sprache und Auf­bau“, „Medi­enein­satz“ und „Per­for­manz“, die an der Uni­ver­sität Tübin­gen erar­beit­et wur­den und vom „Jugend präsentiert“-Team per­ma­nent weit­er­en­twick­elt wer­den.

Für den Wet­tbe­werb wählt man frei eine eigene Fragestel­lung aus dem MINT-Bere­ich, d. h. den Fäch­ern Biolo­gie, Chemie, Physik, Math­e­matik, Geografie, Infor­matik oder auch Astronomie.

In der dre­itägi­gen Vor­runde Ende Jan­u­ar ermit­telte eine Jury beste­hend aus ein­er Fach­lehrkraft für die Sachken­nt­nis, ein­er „Jugend präsentiert“-Multiplikatorin für das Darstel­lungsver­mö­gen und ein­er Schü­lerin bzw. einem Schüler für die Adres­satenori­en­tierung aus allen Präsen­ta­tio­nen die besten fünf besten fürs Finale.

Im Schul­fi­nale am „Tag der offe­nen Tür“ hat­ten dann Eltern, Fre­unde, Ver­wandte sowie alle anderen Inter­essierten die Möglichkeit, die fünf besten Präsen­ta­tio­nen live zu erleben: Philipp Böck und Arjan Basse (9c) mit ihrer Präsen­ta­tion zur Frage, wie ein Hand­wärmer funk­tion­iert (Chemie), Paula Behrendt und Jas­min Prisky (9b) mit einem Beitrag zu Chemo­lu­mi­neszenz bei Knick­lichtern (Chemie), Lau­ra Lind­ner und Clara Fritze (9b) mit einem Vor­trag über die Sicht­bar­ma­chung schwarz­er Löch­er, Ali­jah Rehm und Kimi Aldinger (9c) mit ein­er Präsen­ta­tion, die sich damit beschäftigt, was im Gehirn beim träu­men passiert (Biolo­gie), sowie Char­lotte Thrams und Sari­na Popp (9a), die der Fragestel­lung nachgin­gen, was Zuck­er mit dem Kör­p­er macht (Biolo­gie).

Den glück­lichen Schulsiegerin­nen Char­lotte Thrams und Sari­na Popp über­re­ichte unser Schul­ref­er­ent Thomas Maut­ner ihre Urkun­den. Die bei­den wer­den zusam­men mit unseren diesjähri­gen Zweit­platzierten Lau­ra Lind­ner und Clara Fritze das Brock­­haus-Gym­­na­si­um am 20./21. März beim Län­der­wet­tbe­werb der Bun­deslän­der Berlin, Bran­den­burg, Sach­sen, Sach­sen-Anhalt und Thürin­gen in Berlin vertreten.

Ein her­zlich­er Dank gilt allen Fach­lehrkräften und Schüler­juror­in­nen und Juroren, die zum Gelin­gen des Wet­tbe­werbs beige­tra­gen haben.

Dr. Nad­ja Braun & Freya Pen­schuck

Das “Brocki” im Winter

Im war­men Mor­gen­rot zeigt sich unser ver­schneites A‑Haus von ein­er sel­te­nen, fast märchen­haften Seite. Danke an Her­rn Forster für das Fes­thal­ten dieses beson­deren Win­ter­mo­ments.