Hier findest Du die Blogbeiträge der vergangenen Schuljahre
Immer wieder verknüpfen wir unseren schulischen Alltag mit der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen, dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Kooperationseinrichtungen wie Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie Vereinen. Diese Seite ermöglicht euch einen kleinen und ausgewählten Überblick darüber, was im angegebenen Schuljahr an unserer Schule passiert ist.
Das Brockhaus bei “Allerlei to go” – Mehrweg macht Schule
Wer sich noch an das vergangene Schulfest erinnert, weiß: Pappteller und Wegwerfbecher suchte man hier vergebens. Stattdessen gab es erstmalig neben Getränken aus der HaLT-Bar auch Kuchen & Co. auf Mehrweggeschirr mit Pfandsystem. Und kurz zuvor fanden auch die Projekttage zur nachhaltigen Entwicklung statt, im Rahmen derer sich insbesondere die 5. Klassen mit den Thema Müll und Abfallvermeidung beschäftigten und für die 8. Klassen ein Upcycling-Workshop stattfand
„Das passt doch super zum Wettbewerb Allerlei to go“, dachte sich Herr Liborak, der Vorsitzende unseres Fördervereins und nahm Kontakt zu unserer Schulsozialarbeiterin Frau Albrecht auf.
Dieser Wettbewerb setzt sich für nachhaltige und umweltfreundliche Lösungen im Bereich der Mehrwegverpackungen ein. Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb könnt ihr hier nachlesen.
Unter der Regie von Frau Albrecht bewarben wir uns schließlich mit der Idee Mehrweg macht Schule. Dann hieß es erstmal Abwarten.
Die Spannung stieg, als wir zur Preisverleihung eingeladen wurden – denn nun war klar, dass wir zu den prämierten Projekten gehören. Nur die Platzierung behielt die Jury noch für sich. Am Nachmittag des 27.11.2024 war es dann soweit, Herr Tramm und ich machten uns auf den Weg zur Preisverleihung. Wir mussten dort ziemlich lange zittern, aber schließlich war klar: Wir belegten den 3. Platz!
Für weitere Details zur Preisverleihung und allen prämierten Projekten könnt ihr den Artikel auf der offiziellen Webseite nachlesen: Preisverleihung 2024.
Vielen Dank an Herrn Liborak, der uns auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht hat, an Frau Albrecht für die Unterstützung und an das Schulfestteam, das im Sinne der Nachhaltigkeit auf Mehrweg umgestellt hat.
Frau Webs
Medienscouts schulen Lehrkräfte: Erfolgreiche Präsentationen in Leipzig und Chemnitz
Am 18. und 19. November hatten wir die Gelegenheit, das Medienscouts-Projekt unserer Schule bei zwei Fachtagen zur Medienbildung und Kultur der Digitalität vorzustellen. Am 18. November präsentierten wir unser Präventionskonzept im Rahmen des LandesPräventionstags (LPT) 2024 in Leipzig. Der Fokus lag hierbei auf der Zusammenarbeit mit der Werner-Heisenberg-Schule Leipzig (WHS). Im Congress Center der Leipziger Messe hielten wir einen Vortrag, der als einziger von Schülern und Schülerinnen gestaltet wurde und viel positives Feedback erhielt. Neben unserer Präsentation konnten wir auch zahlreiche spannende Impulse und Projekte kennenlernen, die unseren Blick auf präventive Maßnahmen erweitert haben.
Am darauffolgenden Tag, dem 19. November, präsentierten wir uns an der Herbstakademie in Chemnitz, diesmal ohne die Unterstützung unseres Partnerprojekts. Während beim LPT der präventive Gedanke im Vordergrund stand, lag der Schwerpunkt der Herbstakademie auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im schulischen Kontext. Wir nutzten die Gelegenheit, um unser Projekt, seine Entstehungsgeschichte und die damit einhergehenden Herausforderungen vorzustellen. Auch hier sammelten wir viele spannende Anregungen, die uns bei der Weiterentwicklung unserer Arbeit helfen können.
Ein besonderer Dank gilt unseren Partnern und Partnerinnen des „Demokratie-Medien-Projekt“ (DMP) der Werner-Heisenberg-Schule Leipzig, der Bildungsinitiative Medienscouts Sachsen und den Organisatoren des Landesamts für Schule und Bildung Sachsen, die uns diese Plattform ermöglicht haben. Die Erfahrungen aus beiden Veranstaltungen motivieren uns, unser Wissen weiterzugeben und unser Projekt nachhaltig auszubauen.
Die FAB-Medienscouts
Das Museum für Druckkunst — Besuch der Klasse 7a
Wir, also die Klasse 7a, waren am 06.11.2024 im Fach Geschichte im Museum für Druckkunst. Dort bekamen wir einen interessanten Einblick über das Druckverfahren ab ca. dem 15. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit.
Zu Beginn unserer einstündigen Führung wurde uns ein Nachbau einer Druckerpresse gezeigt, welche sehr schmuckvoll verziert war. Die Idee dieser Druckerpresse entstand nach dem Vorbild einer Weinpresse. Im Verlauf unserer Führung wurden uns verschiedene Druckverfahren vorgestellt, wie z.B. der Tiefdruck, Hochdruck und Flachdruck. Mit Hilfe des Tiefdrucks wurden und werden auch heute noch Geldscheine gedruckt.
Außerdem wurde uns das Gießen eines Bleiletters vorgeführt, wie ihn Gutenberg schon nutzte. Um einen solchen Buchstaben zu bekommen, musste man einen hölzernen Stempel schnitzen mit dessen Hilfe man eine Gießform herstellte. In diese Gießform goss man dann die Mischung aus Blei und Zinn. Durch diese mühsame Arbeit erhielt man die Bleiletter. Sie konnten immer wieder weiterverwendet werden und zu neuen Texten zusammengestellt werden. Alle solche Buchstaben wurden in einem feinsäuberlich sortierten Setzkasten gesammelt. Den im Museum gegossenen Bleiletter durften wir als Klasse mitnehmen. Anschließend hatten wir einen Workshop zum Thema Buchdruck, in welchem wir uns eine Textzeile aus diesen Buchstaben setzen, sie auf eine Karte drucken lassen und diese als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften. Es war ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Ausflug.
Louisa und Caro Klasse 7a
Schüleraustausch nach China — Ein Kurzbericht
Unser Schüleraustausch nach China war eine faszinierende Symbiose aus Tradition und Moderne. In einem Zeitraum von zwei Wochen sammelten wir unzählige Eindrücke, die uns nachhaltig prägten.
Bereits bei unserer Ankunft in Shanghai wurden wir von den majestätischen Wolkenkratzern überwältigt. Neben der beeindruckenden Skyline fiel uns das pulsierende Leben in der Metropole ins Auge. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die lebendige Atmosphäre, die durch die Menschenmengen, die Geräusche der Straßenhändler und die vielfältigen Einkaufsmeilen erzeugt wurden. Unser Besuch im Französischen Viertel vermittelte uns die historische Größe Chinas und verdeutlichte, dass Shanghai eine Stadt voller Geschichte und kultureller Vielfalt ist. Nach drei eindrucksvollen Tagen in Shanghai standen uns noch anderthalb Wochen in Nanjing bevor. Trotz unserer begrenzten Sprachkenntnisse wurden wir herzlich empfangen. Besonders hervorzuheben ist das umfangreiche Programm, das uns von der NFLS geboten wurde. Ein Wochenende bei einer Gastfamilie ermöglichte es uns, das Leben vor Ort hautnah zu erleben. An diesem Wochenende wurde der reguläre Schulbetrieb für uns ausgesetzt, und wir unternahmen zahlreiche Ausflüge und Aktivitäten. So besuchten wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien den Nanjing Zoo, der im Vergleich zum Leipziger Zoo eine ganz neue Dimension der Tierwelt und der Größe bot. Der neue Campus der Schule beeindruckte uns ebenso. Wir durften am Sportunterricht teilnehmen, traditionellen chinesischen Tanz erlernen und in einer Unterrichtsstunde mit zu hören. Im alten Campus der NFLS erlebten wir unter anderem eine wirklich beeindruckende Musikstunde, in der uns die Schüler der siebten Klasse mit ihren Musikinstrumenten in ihren Bann zogen. Neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie dem Konfuzius-Tempel, der Stadtmauer und einem ganztägigen Besuch in Suzhou, hatten wir auch die Gelegenheit, mehrfach in traditionellen chinesischen Restaurants zu speisen und die vielfältigen Facetten der chinesischen Küche kennenzulernen. Eine besondere Sehenswürdigkeit in Nanjing war das Nanjing-Ei. Dieses Bauwerk übertraf unsere Vorstellungen davon, was wir Europäer als groß empfinden. Das Nanjing-Ei bleibt uns aufgrund seiner einzigartigen Form in Erinnerung.
China offenbarte sich uns als ein Land der Gegensätze – zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen kultureller Tiefe und hektischem Treiben. Unsere Reise hat nicht nur unsere Sicht auf China verändert, sondern auch unser Verständnis für kulturelle Vielfalt erweitert.
Charlotte und Rahel 10c
(M)ein Wochenende in China
Mein Wochenende durfte ich bei meiner Gastfamilie Olivia und ihrer Familie verbringen. Ihre Mutter Nicole, ihr Vater George und ihre große Schwester Jenny haben mich so herzlich aufgenommen und ich habe mich direkt wie ein Teil ihrer Familie gefühlt. Von gemeinsamen Essen, über Spieleabende bis zu Ausflügen durfte ich alles miterleben. Ich konnte das chinesische Familienleben kennenlernen und besser verstehen und ich habe in der Zeit viel über China lernen können.
Melissa
Meine Freundin und ich verbrachten ein unvergessliches Wochenende bei verschiedenen Gastfamilien in China, was uns tief in ihren Alltag und das allgemeine Leben eintauchen ließ. Gemeinsam erkundeten wir den Nanjing Zoo, staunten über die exotischen Tiere und sammelten viele gemeinsame Fotos. In einem kleinen Laden gestalteten wir anschließend eigene Handyhüllen — ein schönes Andenken an die Zeit zusammen. Abends schlenderten wir durch eine historische Altstadt, die mit ihren traditionellen Laternen und engen Gassen eine magische Stimmung schuf. Der Höhepunkt kam am Sonntag: Mit einer Gondel fuhren wir einen Berg hinauf und genossen die atemberaubende Aussicht über die Stadt – ein Moment voller Staunen. Insgesamt sammelten wir wunderschöne Eindrücke und Momente. Durch das Wochenende schlossen wir wertvolle Freundschaften.
Rahel und Charlotte
Ich verbrachte mein Wochenende bei Elena und ihrer Mutter Dongni Han. Am ersten Abend aßen wir zusammen Ramen und lernten uns kennen. Das Essen schmeckte sehr lecker. Von Anfang an fühlte ich mich bei ihnen willkommen.
Am Samstag waren wir mit ihren Großeltern Hotpot essen. Anfangs hatte ich Bedenken, dass ich mich mit ihren Großeltern nicht verständigen kann. Elenas Opa hat jedoch Deutsch gesprochen und versuchte, mit mir in einem Mix von Deutsch und Englisch zu sprechen. Das hat mich sehr gefreut, da ich gemerkt habe, dass es ihm nicht leichtfiel. Er versuchte immer wieder ohne Elenas Übersetzung mit mir persönlich zu sprechen. Abends waren wir mit ihrer Mutter in der Oper zu „Notre Dame de Paris“.
Am nächsten Tag sind wir am Vormittag mit ein paar anderen aus der Gruppe in einer Seilbahn auf den Purpur Berg gefahren. Von dort hatte man einen atemberaubenden Blick über ganz Nanjing. Gemeinsam sind wir danach ins Kino zu „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ gegangen. Abends waren wir mit unseren Gastfamilien und unseren Lehrern in einem Restaurant essen.
Zu Beginn hatte ich ein wenig Angst allein bei einer fremden Familie zu sein. Es war jedoch wirklich schön, Elena und ihre Familie waren von Anfang an sehr nett zu mir und wir haben viele großartige Sachen unternommen. Eines nehme ich besonders von dieser Reise mit, dass mich die Gastfreundschaft der Chinesen überrascht hat.
Elisabeth
Ich bin Eric und durfte ein Wochenende bei meinen Gastbruder Max und seiner Familie verbringen. In dieser Zeit habe ich nicht nur die, nach meinem Empfinden zurückhaltende, aber ehrliche, chinesische Gastfreundschaft kennengelernt, sondern auch Pandas im Zoo, die laut Max „unglaublich faul“ sind.
Als wir in der Arcade waren, haben wir so viele Plüschtiere gewonnen, dass es leider nicht alle nach Deutschland geschafft haben. Im Museum haben wir Einiges über den 800.000 Schriftzeichen langen Roman „Dream of the red chamber“ gelernt, dabei haben wir uns einen Spaß daraus gemacht die über 30 Hauptfiguren nachzustellen.
Eine Sache zog sich wie ein roter Faden durch das Wochenende, und zwar Essengehen, was mir als essbegeistertem Meschen sehr zugesagt hat; sei Hot-Pot, Barbecue oder traditionelles Essen. Außerdem haben wir uns immer mit anderen Gastpaaren zusammengetan, so konnte man sich mit jedem austauschen und so hatte man in der Gruppe viel mehr Spaß.
Ich denke mit einem Lächeln an diese Zeit zurück und finde es unglaublich, dass in solch kurzer Zeit und trotz so unterschiedlichen Kulturen Max und ich Freunde geworden sind.
Mein Wochenende bei meiner chinesischen Gastfamilie war wie ein kleiner Ausflug in eine andere Welt. Schon beim Frühstück spürte ich die besondere Herzlichkeit meiner Gastfamilie- als wäre ich nicht nur zu Besuch, sondern ein Teil der Familie. Der Samstag begann damit das wir in den Zoo gefahren sind, dort habe ich das erste Mal in meinem Leben Pandas gesehen. Trotz der vielen weiteren Besuchern, gab es tolle Momente des staunen. Es waren kleine, geteilte Momente, die mich den Menschen um mich herum näherbrachten und uns die kulturellen Unterschiede vergessen ließ. Am Abend gingen wir als große geschlossene Gruppe essen. Die Atmosphäre war sehr wohlfühlend, so als ob die Leute schon ewig kennen würde. Am Sonntagmorgen waren meine Gastfamilie und ich Gemeinsam essen. Meine Gastfamilie erklärte mir geduldig jedes Gericht, und ich spürte ihre Freude, mir ihre Kultur näher bringen zu können. Anschließend sind mir mit weitern Gastschülern und Austauschschülern auf dem Purple Mountain. Von oben hatte man eine atemberaubende Aussicht auf Nanjing. Da saßen wir also, Seite an Seite, wir kannten uns erst seit ein paar Tagen, doch hatten das Gefühl als wäre es schon eine Ewigkeit. Der anschließende besuch im Kino war ein weiteres Highlight, welches wir zusammen genossen. Unser gemeinsames Wochenende rundeten wir mit einem leckeren essen ab und am Montag ging es dann für uns mit unseren Gastschülern zurück in die Schule. Ich habe mein Wochenende in jeder Hinsicht genießen können und kann abschließend sagen, das es eine tolle Erfahrung war.
Hanna
Noch nie habe ich jemanden getroffen, der sich so viel für Musik und Literatur interessiert hat. Wir haben sehr viele Museen besucht und dabei hat er mir immer alles sehr gut erklärt und geschildert. Es war ein sehr kurzes Wochenende, aber ein Leben lang werde ich Everetts liebevollen Eltern und seine Art, Kunstwerke zu genießen, in Erinnerung behalten!
Jonathan
Während meines Schüleraustausches in China hatte ich die Möglichkeit ein Wochenende bei meiner Brieffreundin Anna, die auch schon vier Wochen bei mir zu Hause verbracht hat, und ihrer Familie zu verbringen. Sie haben mich mit offenen Armen empfangen und ich habe mich sofort bei ihnen wohlgefühlt. Anna und ihre Eltern haben sich viel Zeit genommen, um mir ein wundervolles Wochenende in Nanjing zu bereiten. Zusammen haben wir interessante Sehenswürdigkeiten und Museen besucht, sowie leckeres Essen, selbstgemacht und im Restaurant, gegessen. Ich hatte viel Spaß mit Anna, ihren Freunden und meinen Mitschülern. Die chinesische Kultur und das chinesische Alltagsleben konnte ich durch den Austausch besser verstehen und erleben. Es war ein sehr schönes Wochenende und Anna und ich freuen uns darauf, uns in Zukunft erneut gegenseitig zu besuchen.
Lilly
Das Wochenende, das ich bei meinem chinesischen Partnerschüler Frank verbracht habe, war auf jeden Fall eins der besten jemals. Ich habe nicht nur einige schöne Orte in Nanjing besucht, sondern auch neue Freunde und eine zweite Familie bekommen. Das Willkommen, welches meine Gastoma, ‑opa, ‑mutter und ‑vater für mich vorbereitet haben, hätte kaum herzlicher sein können. Deswegen haben sich diese wenigen Tage wie eine ganzes langes Erlebnis angefühlt, das ich niemals vergessen werde, und ich werde meine zweite Familie definitiv einmal wieder besuchen.
Lukas
Das Wochenende bei meiner Gastfamilie war sehr beeindruckend. Ich durfte in das chinesische Leben eintauchen und die Familie von meinem Gastschüler kennenlernen. Wir waren Boot fahren, lecker essen und vieles mehr. Es war eine schöne und interessante Zeit.
Malena
ch war über das Wochenende bei Boris und seiner Familie untergebracht. Ich wurde herzlichst und mit offenen Armen empfangen. Wir haben viele schöne Sachen erlebt, wir waren im Nanjinger Zoo, im Hotpot und haben die Altstadt von Nanjing besucht. Das war nur ein kleiner Teil, meines schönen Wochenende bei Boris und seiner Familie. Für mich erstaunlich war, dass Boris am Sonntag früh noch zur Nachhilfe ging, um in Physik besser zu werden und nicht, weil er es musste.
Till
Weltstar zu Gast im Klassenzimmer
Im Rahmen des Projekts Rhapsody in School war am 25. Oktober die weltbekannte Cellistin Alisa Weilerstein zu Besuch bei der Klasse 6a des Brockhaus-Gymnasiums. Die renommierte Musikerin präsentierte den Schülerinnen und Schülern faszinierende Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm, das sie zuvor in ihren Konzerten im Großen Saal des Leipziger Gewandhauses aufgeführt hatte. Auch nahm sie sich ausgiebig Zeit für die Fragen der Kinder.
Mit großer Begeisterung und voll gespannter Aufmerksamkeit lauschte die Klasse den Klängen ihres Cellos, als dieser Weltstar das Klassenzimmer in eine Bühne verwandelte. Die Schülerinnen und Schüler waren tief beeindruckt von Alisa Weilersteins musikalischem Können und der besonderen Nähe zur Künstlerin, die für den einen oder anderen sicherlich zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.
Als Überraschung verteilte Frau Weilerstein Autogramme und stand sogar für Selfies zur Verfügung, was die Begeisterung der Klasse zusätzlich entfachte. Der Besuch war dank des Projekts Rhapsody in School für die Schule kostenfrei und ermöglicht es uns, Kindern und Jugendlichen Begegnungen mit großartigen Künstlerinnen und Künstlern zu schenken und die Leidenschaft für Musik auf eine besondere Weise zu fördern.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Weilerstein für diesen inspirierenden und außergewöhnlichen Besuch!
Sven Koken und Ann-Kathrin Waldherr
Mutig in der Debatte — Rhetorikworkshops am Brocki
Am Brockhaus-Gymnasium fanden im Zeitraum vom 21. Oktober bis zum 5. November wieder die beliebten Rhetorikworkshops statt! Unter dem Motto Präsent in der Stimme – Mutig in der Debatte führten die Theaterpädagoginnen des Schauspiels Leipzig spannende und abwechslungsreiche Workshops mit unseren Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen durch. Mit viel Freude und Engagement wurden Kennenlernspiele, Zungenbrecher, Standbilder sowie weitere theaterpädagogische Übungen ausprobiert, die Bewegung und Ausdruck in den Mittelpunkt stellten. Ziel der Workshops ist es, unsere Lernenden optimal auf das Projekt Jugend debattiert vorzubereiten, bei dem wir in diesem Jahr erstmals auch am Regionalwettbewerb teilnehmen werden. Dank der Übungen konnten die Schülerinnen und Schüler Selbstvertrauen gewinnen und sich in einem sicheren Rahmen ausprobieren. Dabei haben wir auch „neue Seiten“ an einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern entdeckt und die Begeisterung war groß.
Wir danken den Theaterpädagoginnen herzlich für ihren Einsatz und die wertvollen Impulse und freuen uns, dass unsere Debattierkünste nun gut gerüstet sind!
Ann-Kathrin Waldherr
Patentag: Zoobesuch der Klasse 6b
Da das Brockhausgymnasium eine Patenschaft für ein Känguru im Zoo Leipzig hat, durfte die Klasse 6b im Rahmen des Patentages am 25.09.2024 den Zoo besuchen.
1. Station: Aquarium
Im Aquarium gab es ein faszinierendes Schauspiel aus Licht, Schatten, Wasser und Tieren.
2. Station: Koalahaus
Der Koala war zwar wach, wollte aber lieber Eukalyptusblätter fressen, statt sich fotografieren lassen. ☺
3. Station: Vogelvolieren
Der Orangenhauben-Kakadu war dafür besonders gesprächig und hat sich sehr für uns interessiert.
4. Station: Gondwanaland
Das Faultier hing faul im Baum und nahm keine Kenntnis von unserem Besuch. Es war trotzdem spannend eins zu sehen!
5. Station: Pongoland
Auch den König der Affen haben wir gesehen. Sehr spannend war es ihm zu zuschauen, wie er sich unter einem alten Sack vor uns versteckt hat.
Leider konnten wir unser Patentier das Känguru nicht sehen, da es zu viel Angst hatte.
Trotzdem war es ein sehr schöner Zoobesuch mit vielen tollen Tieren und Eindrücken!!
von: Priya S., Viktoria S., Jan W. (6b)
Unser Beitrag zum diesjährigen Friedensgebet
Am 2. Oktober 2024, um 10 Uhr, fand in der Nikolaikirche eine ganz besondere Veranstaltung zum 35. Jahrestag der Friedlichen Revolution statt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 7 aus Leipzig und Umgebung nahmen an einem Gottesdienst unter dem Motto „Werkzeuge zum Frieden“ teil, zu dem unsere Religionsklasse 7 sowie Ronja Fricke aus Klasse 9 gemeinsam mit einer Theaterpädagogin einen Beitrag erarbeitet haben. Das Anspiel thematisierte Mobbing in Schule und online als ein konkretes Beispiel für Ungerechtigkeiten, Gewalt und die drohende Eskalation von Konflikten. In einem bewegenden Rahmen erlebten die jungen Teilnehmenden nicht nur lebendige Stadtgeschichte und setzten sich mit den aktuellen Themen auseinander, sondern wurden zudem inspiriert, sich aktiv für Frieden einzusetzen. Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die mit ihrem Beitrag die Tradition der Friedensgebete lebendig hielten und ein starkes Zeichen für eine gerechtere und friedlichere Zukunft setzten.
J. Kluge