Hier findest Du die Blogbeiträge der vergangenen Schuljahre

Immer wieder verknüpfen wir unseren schulischen Alltag mit der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen, dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Kooperationseinrichtungen wie Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie Vereinen. Diese Seite ermöglicht euch einen kleinen und ausgewählten Überblick darüber, was im angegebenen Schuljahr an unserer Schule passiert ist.

Das Brockhaus bei “Allerlei to go” – Mehrweg macht Schule

Wer sich noch an das ver­gan­gene Schulfest erin­nert, weiß: Pappteller und Weg­w­erf­bech­er suchte man hier vergebens. Stattdessen gab es erst­ma­lig neben Getränken aus der HaLT-Bar auch Kuchen & Co. auf Mehrweggeschirr mit Pfandsys­tem. Und kurz zuvor fan­den auch die Pro­jek­t­tage zur nach­halti­gen Entwick­lung statt, im Rah­men der­er sich ins­beson­dere die 5. Klassen mit den The­ma Müll und Abfal­lver­mei­dung beschäftigten und für die 8. Klassen ein Upcy­­cling-Work­shop stat­tfand

„Das passt doch super zum Wet­tbe­werb Aller­lei to go“, dachte sich Herr Lib­o­rak, der Vor­sitzende unseres Fördervere­ins und nahm Kon­takt zu unser­er Schul­sozialar­bei­t­erin Frau Albrecht auf.

Dieser Wet­tbe­werb set­zt sich für nach­haltige und umwelt­fre­undliche Lösun­gen im Bere­ich der Mehrwegver­pack­un­gen ein. Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu diesem Wet­tbe­werb kön­nt ihr hier nach­le­sen.

Unter der Regie von Frau Albrecht bewar­ben wir uns schließlich mit der Idee Mehrweg macht Schule. Dann hieß es erst­mal Abwarten.

Die Span­nung stieg, als wir zur Preisver­lei­hung ein­ge­laden wur­den – denn nun war klar, dass wir zu den prämierten Pro­jek­ten gehören. Nur die Platzierung behielt die Jury noch für sich. Am Nach­mit­tag des 27.11.2024 war es dann soweit, Herr Tramm und ich macht­en uns auf den Weg zur Preisver­lei­hung. Wir mussten dort ziem­lich lange zit­tern, aber schließlich war klar: Wir belegten den 3. Platz!

Für weit­ere Details zur Preisver­lei­hung und allen prämierten Pro­jek­ten kön­nt ihr den Artikel auf der offiziellen Web­seite nach­le­sen: Preisver­lei­hung 2024.

Vie­len Dank an Her­rn Lib­o­rak, der uns auf den Wet­tbe­werb aufmerk­sam gemacht hat, an Frau Albrecht für die Unter­stützung und an das Schulfest­team, das im Sinne der Nach­haltigkeit auf Mehrweg umgestellt hat.


Frau Webs


Schüler-Rafting 2024

Medienscouts schulen Lehrkräfte: Erfolgreiche Präsentationen in Leipzig und Chemnitz

Am 18. und 19. Novem­ber hat­ten wir die Gele­gen­heit, das Medi­en­s­couts-Pro­­jekt unser­er Schule bei zwei Fach­ta­gen zur Medi­en­bil­dung und Kul­tur der Dig­i­tal­ität vorzustellen. Am 18. Novem­ber präsen­tierten wir unser Präven­tion­skonzept im Rah­men des Lan­desPräven­tion­stags (LPT) 2024 in Leipzig. Der Fokus lag hier­bei auf der Zusam­me­nar­beit mit der Wern­er-Heisen­berg-Schule Leipzig (WHS). Im Con­gress Cen­ter der Leipziger Messe hiel­ten wir einen Vor­trag, der als einziger von Schülern und Schü­lerin­nen gestal­tet wurde und viel pos­i­tives Feed­back erhielt. Neben unser­er Präsen­ta­tion kon­nten wir auch zahlre­iche span­nende Impulse und Pro­jek­te ken­nen­ler­nen, die unseren Blick auf präven­tive Maß­nah­men erweit­ert haben.  

Am darauf­fol­gen­den Tag, dem 19. Novem­ber, präsen­tierten wir uns an der Herb­stakademie in Chem­nitz, dies­mal ohne die Unter­stützung unseres Part­ner­pro­jek­ts. Während beim LPT der präven­tive Gedanke im Vorder­grund stand, lag der Schw­er­punkt der Herb­stakademie auf dem Ein­satz von Kün­stlich­er Intel­li­genz im schulis­chen Kon­text. Wir nutzten die Gele­gen­heit, um unser Pro­jekt, seine Entste­hungs­geschichte und die damit ein­herge­hen­den Her­aus­forderun­gen vorzustellen. Auch hier sam­melten wir viele span­nende Anre­gun­gen, die uns bei der Weit­er­en­twick­lung unser­er Arbeit helfen kön­nen.  

Ein beson­der­er Dank gilt unseren Part­nern und Part­ner­in­nen des „Demokratie-Medi­en-Pro­­jekt“ (DMP) der Wern­er-Heisen­berg-Schule Leipzig, der Bil­dungsini­tia­tive Medi­en­scouts Sach­sen und den Organ­isatoren des Lan­desamts für Schule und Bil­dung Sach­sen, die uns diese Plat­tform ermöglicht haben. Die Erfahrun­gen aus bei­den Ver­anstal­tun­gen motivieren uns, unser Wis­sen weit­erzugeben und unser Pro­jekt nach­haltig auszubauen.


Die FAB-Medi­en­s­couts 

Das Museum für Druckkunst — Besuch der Klasse 7a

Wir, also die Klasse 7a, waren am 06.11.2024 im Fach Geschichte im Muse­um für Druck­kun­st. Dort beka­men wir einen inter­es­san­ten Ein­blick über das Druck­ver­fahren ab ca. dem 15. Jahrhun­dert bis zur heuti­gen Zeit.

Zu Beginn unser­er ein­stündi­gen Führung wurde uns ein Nach­bau ein­er Druck­er­presse gezeigt, welche sehr schmuck­voll verziert war. Die Idee dieser Druck­er­presse ent­stand nach dem Vor­bild ein­er Wein­presse. Im Ver­lauf unser­er Führung wur­den uns ver­schiedene Druck­ver­fahren vorgestellt, wie z.B. der Tief­druck, Hochdruck und Flach­druck. Mit Hil­fe des Tief­drucks wur­den und wer­den auch heute noch Geld­scheine gedruckt.

Außer­dem wurde uns das Gießen eines Bleilet­ters vorge­führt, wie ihn Guten­berg schon nutzte. Um einen solchen Buch­staben zu bekom­men, musste man einen hölz­er­nen Stem­pel schnitzen mit dessen Hil­fe man eine Gieß­form her­stellte. In diese Gieß­form goss man dann die Mis­chung aus Blei und Zinn. Durch diese müh­same Arbeit erhielt man die Bleilet­ter. Sie kon­nten immer wieder weit­er­ver­wen­det wer­den und zu neuen Tex­ten zusam­mengestellt wer­den. Alle solche Buch­staben wur­den in einem fein­säu­ber­lich sortierten Set­zkas­ten gesam­melt. Den im Muse­um gegosse­nen Bleilet­ter durften wir als Klasse mit­nehmen. Anschließend hat­ten wir einen Work­shop zum The­ma Buch­druck, in welchem wir uns eine Textzeile aus diesen Buch­staben set­zen, sie auf eine Karte druck­en lassen und diese als Erin­nerung mit nach Hause nehmen durften. Es war ein sehr inter­es­san­ter und abwech­slungsre­ich­er Aus­flug.

Louisa und Caro Klasse 7a

Schüleraustausch nach China — Ein Kurzbericht

Unser Schüler­aus­tausch nach Chi­na war eine faszinierende Sym­biose aus Tra­di­tion und Mod­erne. In einem Zeitraum von zwei Wochen sam­melten wir unzäh­lige Ein­drücke, die uns nach­haltig prägten.

Bere­its bei unser­er Ankun­ft in Shang­hai wur­den wir von den majestätis­chen Wolkenkratzern über­wältigt. Neben der beein­druck­enden Sky­line fiel uns das pulsierende Leben in der Metro­pole ins Auge. Beson­ders in Erin­nerung geblieben ist uns die lebendi­ge Atmo­sphäre, die durch die Men­schen­men­gen, die Geräusche der Straßen­händler und die vielfälti­gen Einkauf­s­meilen erzeugt wur­den. Unser Besuch im Franzö­sis­chen Vier­tel ver­mit­telte uns die his­torische Größe Chi­nas und verdeut­lichte, dass Shang­hai eine Stadt voller Geschichte und kul­tureller Vielfalt ist. Nach drei ein­drucksvollen Tagen in Shang­hai standen uns noch anderthalb Wochen in Nan­jing bevor. Trotz unser­er begren­zten Sprachken­nt­nisse wur­den wir her­zlich emp­fan­gen. Beson­ders her­vorzuheben ist das umfan­gre­iche Pro­gramm, das uns von der NFLS geboten wurde. Ein Woch­enende bei ein­er Gast­fam­i­lie ermöglichte es uns, das Leben vor Ort haut­nah zu erleben. An diesem Woch­enende wurde der reg­uläre Schul­be­trieb für uns aus­ge­set­zt, und wir unter­nah­men zahlre­iche Aus­flüge und Aktiv­itäten. So besucht­en wir gemein­sam mit unseren Gast­fam­i­lien den Nan­jing Zoo, der im Ver­gle­ich zum Leipziger Zoo eine ganz neue Dimen­sion der Tier­welt und der Größe bot. Der neue Cam­pus der Schule beein­druck­te uns eben­so. Wir durften am Sportun­ter­richt teil­nehmen, tra­di­tionellen chi­ne­sis­chen Tanz erler­nen und in ein­er Unter­richtsstunde mit zu hören. Im alten Cam­pus der NFLS erlebten wir unter anderem eine wirk­lich beein­druck­ende Musik­stunde, in der uns die Schüler der siebten Klasse mit ihren Musikin­stru­menten in ihren Bann zogen. Neben den typ­is­chen Sehenswürdigkeit­en wie dem Kon­­fuz­ius-Tem­pel, der Stadt­mauer und einem ganztägi­gen Besuch in Suzhou, hat­ten wir auch die Gele­gen­heit, mehrfach in tra­di­tionellen chi­ne­sis­chen Restau­rants zu speisen und die vielfälti­gen Facetten der chi­ne­sis­chen Küche ken­nen­zuler­nen. Eine beson­dere Sehenswürdigkeit in Nan­jing war das Nan­jing-Ei. Dieses Bauw­erk über­traf unsere Vorstel­lun­gen davon, was wir Europäer als groß empfind­en. Das Nan­jing-Ei bleibt uns auf­grund sein­er einzi­gar­ti­gen Form in Erin­nerung.

Chi­na offen­barte sich uns als ein Land der Gegen­sätze – zwis­chen Tra­di­tion und Fortschritt, zwis­chen kul­tureller Tiefe und hek­tis­chem Treiben. Unsere Reise hat nicht nur unsere Sicht auf Chi­na verän­dert, son­dern auch unser Ver­ständ­nis für kul­turelle Vielfalt erweit­ert.

Char­lotte und Rahel 10c

(M)ein Wochenende in China

Mein Woch­enende durfte ich bei mein­er Gast­fam­i­lie Olivia und ihrer Fam­i­lie ver­brin­gen. Ihre Mut­ter Nicole, ihr Vater George und ihre große Schwest­er Jen­ny haben mich so her­zlich aufgenom­men und ich habe mich direkt wie ein Teil ihrer Fam­i­lie gefühlt. Von gemein­samen Essen, über Spieleabende bis zu Aus­flü­gen durfte ich alles miter­leben. Ich kon­nte das chi­ne­sis­che Fam­i­lien­leben ken­nen­ler­nen und bess­er ver­ste­hen und ich habe in der Zeit viel über Chi­na ler­nen kön­nen.

Melis­sa

Meine Fre­undin und ich ver­bracht­en ein unvergesslich­es Woch­enende bei ver­schiede­nen Gast­fam­i­lien in Chi­na, was uns tief in ihren All­t­ag und das all­ge­meine Leben ein­tauchen ließ. Gemein­sam erkun­de­ten wir den Nan­jing Zoo, staunten über die exo­tis­chen Tiere und sam­melten viele gemein­same Fotos. In einem kleinen Laden gestal­teten wir anschließend eigene Handy­hüllen — ein schönes Andenken an die Zeit zusam­men. Abends schlen­derten wir durch eine his­torische Alt­stadt, die mit ihren tra­di­tionellen Lat­er­nen und engen Gassen eine magis­che Stim­mung schuf. Der Höhep­unkt kam am Son­ntag: Mit ein­er Gondel fuhren wir einen Berg hin­auf und genossen die atem­ber­aubende Aus­sicht über die Stadt – ein Moment voller Staunen. Ins­ge­samt sam­melten wir wun­der­schöne Ein­drücke und Momente. Durch das Woch­enende schlossen wir wertvolle Fre­und­schaften.

Rahel und Char­lotte

Ich ver­brachte mein Woch­enende bei Ele­na und ihrer Mut­ter Dong­ni Han. Am ersten Abend aßen wir zusam­men Ramen und lern­ten uns ken­nen. Das Essen schmeck­te sehr leck­er. Von Anfang an fühlte ich mich bei ihnen willkom­men.

Am Sam­stag waren wir mit ihren Großel­tern Hot­pot essen. Anfangs hat­te ich Bedenken, dass ich mich mit ihren Großel­tern nicht ver­ständi­gen kann. Ele­nas Opa hat jedoch Deutsch gesprochen und ver­suchte, mit mir in einem Mix von Deutsch und Englisch zu sprechen. Das hat mich sehr gefreut, da ich gemerkt habe, dass es ihm nicht leicht­fiel. Er ver­suchte immer wieder ohne Ele­nas Über­set­zung mit mir per­sön­lich zu sprechen. Abends waren wir mit ihrer Mut­ter in der Oper zu „Notre Dame de Paris“.

Am näch­sten Tag sind wir am Vor­mit­tag mit ein paar anderen aus der Gruppe in ein­er Seil­bahn auf den Pur­pur Berg gefahren. Von dort hat­te man einen atem­ber­auben­den Blick über ganz Nan­jing. Gemein­sam sind wir danach ins Kino zu „Har­ry Pot­ter und die Kam­mer des Schreck­ens“ gegan­gen. Abends waren wir mit unseren Gast­fam­i­lien und unseren Lehrern in einem Restau­rant essen.

Zu Beginn hat­te ich ein wenig Angst allein bei ein­er frem­den Fam­i­lie zu sein. Es war jedoch wirk­lich schön, Ele­na und ihre Fam­i­lie waren von Anfang an sehr nett zu mir und wir haben viele großar­tige Sachen unter­nom­men. Eines nehme ich beson­ders von dieser Reise mit, dass mich die Gast­fre­und­schaft der Chi­ne­sen über­rascht hat.

Elis­a­beth

Ich bin Eric und durfte ein Woch­enende bei meinen Gast­brud­er Max und sein­er Fam­i­lie ver­brin­gen. In dieser Zeit habe ich nicht nur die, nach meinem Empfind­en zurück­hal­tende, aber ehrliche, chi­ne­sis­che Gast­fre­und­schaft ken­nen­gel­ernt, son­dern auch Pan­das im Zoo, die laut Max „unglaublich faul“ sind.

Als wir in der Arcade waren, haben wir so viele Plüschtiere gewon­nen, dass es lei­der nicht alle nach Deutsch­land geschafft haben. Im Muse­um haben wir Einiges über den 800.000 Schriftze­ichen lan­gen Roman „Dream of the red cham­ber“ gel­ernt, dabei haben wir uns einen Spaß daraus gemacht die über 30 Haupt­fig­uren nachzustellen.

Eine Sache zog sich wie ein rot­er Faden durch das Woch­enende, und zwar Essen­ge­hen, was mir als ess­begeis­tertem Meschen sehr zuge­sagt hat; sei Hot-Pot, Bar­be­cue oder tra­di­tionelles Essen. Außer­dem haben wir uns immer mit anderen Gast­paaren zusam­menge­tan, so kon­nte man sich mit jedem aus­tauschen und so hat­te man in der Gruppe viel mehr Spaß.

Ich denke mit einem Lächeln an diese Zeit zurück und finde es unglaublich, dass in solch kurz­er Zeit und trotz so unter­schiedlichen Kul­turen Max und ich Fre­unde gewor­den sind.

Mein Woch­enende bei mein­er chi­ne­sis­chen Gast­fam­i­lie war wie ein klein­er Aus­flug in eine andere Welt. Schon beim Früh­stück spürte ich die beson­dere Her­zlichkeit mein­er Gast­­fam­i­lie- als wäre ich nicht nur zu Besuch, son­dern ein Teil der Fam­i­lie. Der Sam­stag begann damit das wir in den Zoo gefahren sind, dort habe ich das erste Mal in meinem Leben Pan­das gese­hen. Trotz der vie­len weit­eren Besuch­ern, gab es tolle Momente des staunen. Es waren kleine, geteilte Momente, die mich den Men­schen um mich herum näher­bracht­en und uns die kul­turellen Unter­schiede vergessen ließ. Am Abend gin­gen wir als große geschlossene Gruppe essen. Die Atmo­sphäre war sehr wohlfüh­lend, so als ob die Leute schon ewig ken­nen würde. Am Son­ntag­mor­gen waren meine Gast­fam­i­lie und ich Gemein­sam essen. Meine Gast­fam­i­lie erk­lärte mir geduldig jedes Gericht, und ich spürte ihre Freude, mir ihre Kul­tur näher brin­gen zu kön­nen. Anschließend sind mir mit weit­ern Gastschülern und Aus­tauschschülern auf dem Pur­ple Moun­tain. Von oben hat­te man eine atem­ber­aubende Aus­sicht auf Nan­jing. Da saßen wir also, Seite an Seite, wir kan­nten uns erst seit ein paar Tagen, doch hat­ten das Gefühl als wäre es schon eine Ewigkeit. Der anschließende besuch im Kino war ein weit­eres High­light, welch­es wir zusam­men genossen. Unser gemein­sames Woch­enende run­de­ten wir mit einem leck­eren essen ab und am Mon­tag ging es dann für uns mit unseren Gastschülern zurück in die Schule. Ich habe mein Woch­enende in jed­er Hin­sicht  genießen kön­nen und kann abschließend sagen, das es eine tolle Erfahrung war.  

Han­na

Noch nie habe ich jeman­den getrof­fen, der sich so viel für Musik und Lit­er­atur inter­essiert hat. Wir haben sehr viele Museen besucht und dabei hat er mir immer alles sehr gut erk­lärt und geschildert. Es war ein sehr kurzes Woch­enende, aber ein Leben lang werde ich Everetts liebevollen Eltern und seine Art, Kunst­werke zu genießen, in Erin­nerung behal­ten!

Jonathan

Während meines Schüler­aus­tausches in Chi­na hat­te ich die Möglichkeit ein Woch­enende bei mein­er Brief­fre­undin Anna, die auch schon vier Wochen bei mir zu Hause ver­bracht hat, und ihrer Fam­i­lie zu ver­brin­gen. Sie haben mich mit offe­nen Armen emp­fan­gen und ich habe mich sofort bei ihnen wohlge­fühlt. Anna und ihre Eltern haben sich viel Zeit genom­men, um mir ein wun­der­volles Woch­enende in Nan­jing zu bere­it­en. Zusam­men haben wir inter­es­sante Sehenswürdigkeit­en und Museen besucht, sowie leck­eres Essen, selb­st­gemacht und im Restau­rant, gegessen. Ich hat­te viel Spaß mit Anna, ihren Fre­un­den und meinen Mitschülern. Die chi­ne­sis­che Kul­tur und das chi­ne­sis­che All­t­agsleben kon­nte ich durch den Aus­tausch bess­er ver­ste­hen und erleben. Es war ein sehr schönes Woch­enende und Anna und ich freuen uns darauf, uns in Zukun­ft erneut gegen­seit­ig zu besuchen.

Lil­ly

Das Woch­enende, das ich bei meinem chi­ne­sis­chen Part­ner­schüler Frank ver­bracht habe, war auf jeden Fall eins der besten jemals. Ich habe nicht nur einige schöne Orte in Nan­jing besucht, son­dern auch neue Fre­unde und eine zweite Fam­i­lie bekom­men. Das Willkom­men, welch­es meine Gas­toma, ‑opa, ‑mut­ter und ‑vater für mich vor­bere­it­et haben, hätte kaum her­zlich­er sein kön­nen. Deswe­gen haben sich diese weni­gen Tage wie eine ganzes langes Erleb­nis ange­fühlt, das ich niemals vergessen werde, und ich werde meine zweite Fam­i­lie defin­i­tiv ein­mal wieder besuchen.

Lukas

Das Woch­enende bei mein­er Gast­fam­i­lie war sehr beein­druck­end. Ich durfte in das chi­ne­sis­che Leben ein­tauchen und die Fam­i­lie von meinem Gastschüler ken­nen­ler­nen. Wir waren Boot fahren, leck­er essen und vieles mehr. Es war eine schöne und inter­es­sante Zeit. 

Male­na

ch war über das Woch­enende bei Boris und sein­er Fam­i­lie unterge­bracht. Ich wurde her­zlichst und mit offe­nen Armen emp­fan­gen. Wir haben viele schöne Sachen erlebt, wir waren im Nan­jinger Zoo, im Hot­pot und haben die Alt­stadt von Nan­jing besucht. Das war nur ein klein­er Teil, meines schö­nen Woch­enende bei Boris und sein­er Fam­i­lie. Für mich erstaunlich war, dass Boris am Son­ntag früh noch zur Nach­hil­fe ging, um in Physik bess­er zu wer­den und nicht, weil er es musste.

Till

Melis­sa
Car­lotte
Rahel
Elis­a­beth
Eric
Han­na
Jonathan
Lil­ly
Lukas
Male­na
Till

Weltstar zu Gast im Klassenzimmer

Im Rah­men des Pro­jek­ts Rhap­sody in School war am 25. Okto­ber die welt­bekan­nte Cel­listin Alisa Weil­er­stein zu Besuch bei der Klasse 6a des Brock­­haus-Gym­­na­si­ums. Die renom­mierte Musik­erin präsen­tierte den Schü­lerin­nen und Schülern faszinierende Auss­chnitte aus ihrem aktuellen Pro­gramm, das sie zuvor in ihren Konz­erten im Großen Saal des Leipziger Gewand­haus­es aufge­führt hat­te. Auch nahm sie sich aus­giebig Zeit für die Fra­gen der Kinder.

Mit großer Begeis­terung und voll ges­pan­nter Aufmerk­samkeit lauschte die Klasse den Klän­gen ihres Cel­los, als dieser Welt­star das Klassen­z­im­mer in eine Bühne ver­wan­delte. Die Schü­lerin­nen und Schüler waren tief beein­druckt von Alisa Weil­er­steins musikalis­chem Kön­nen und der beson­deren Nähe zur Kün­st­lerin, die für den einen oder anderen sicher­lich zu einem unvergesslichen Erleb­nis wurde.

Als Über­raschung verteilte Frau Weil­er­stein Auto­gramme und stand sog­ar für Self­ies zur Ver­fü­gung, was die Begeis­terung der Klasse zusät­zlich ent­fachte. Der Besuch war dank des Pro­jek­ts Rhap­sody in School für die Schule kosten­frei und ermöglicht es uns, Kindern und Jugendlichen Begeg­nun­gen mit großar­ti­gen Kün­st­lerin­nen und Kün­stlern zu schenken und die Lei­den­schaft für Musik auf eine beson­dere Weise zu fördern.

Wir bedanken uns her­zlich bei Frau Weil­er­stein für diesen inspiri­eren­den und außergewöhn­lichen Besuch!


Sven Koken und Ann-Kathrin Wald­herr

Mutig in der Debatte — Rhetorikworkshops am Brocki

Am Brock­­haus-Gym­­na­si­um fan­den im Zeitraum vom 21. Okto­ber bis zum 5. Novem­ber wieder die beliebten Rhetorik­work­shops statt! Unter dem Mot­to Präsent in der Stimme – Mutig in der Debat­te führten die The­ater­päd­a­gogin­nen des Schaus­piels Leipzig span­nende und abwech­slungsre­iche Work­shops mit unseren Schü­lerin­nen und Schülern der 8. Klassen durch. Mit viel Freude und Engage­ment wur­den Ken­nen­lern­spiele, Zun­gen­brech­er, Stand­bilder sowie weit­ere the­ater­päd­a­gogis­che Übun­gen aus­pro­biert, die Bewe­gung und Aus­druck in den Mit­telpunkt stell­ten. Ziel der Work­shops ist es, unsere Ler­nen­den opti­mal auf das Pro­jekt Jugend debat­tiert vorzu­bere­it­en, bei dem wir in diesem Jahr erst­mals auch am Region­al­wet­tbe­werb teil­nehmen wer­den. Dank der Übun­gen kon­nten die Schü­lerin­nen und Schüler Selb­stver­trauen gewin­nen und sich in einem sicheren Rah­men aus­pro­bieren. Dabei haben wir auch „neue Seit­en“ an eini­gen Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern ent­deckt und die Begeis­terung war groß.

Wir danken den The­ater­päd­a­gogin­nen her­zlich für ihren Ein­satz und die wertvollen Impulse und freuen uns, dass unsere Debat­tierkün­ste nun gut gerüstet sind!

Ann-Kathrin Wald­herr

Patentag: Zoobesuch der Klasse 6b

Da das Brock­haus­gym­na­si­um eine Paten­schaft für ein Kän­gu­ru im Zoo Leipzig hat, durfte die Klasse 6b im Rah­men des Patent­ages am 25.09.2024 den Zoo besuchen.

1. Sta­tion: Aquar­i­um

Im Aquar­i­um gab es ein faszinieren­des Schaus­piel aus Licht, Schat­ten, Wass­er und Tieren.

2. Sta­tion: Koala­haus

Der Koala war zwar wach, wollte aber lieber Euka­lyp­tus­blät­ter fressen, statt sich fotografieren lassen. ☺

3. Sta­tion: Vogelvolieren

Der Orangen­hauben-Kakadu war dafür beson­ders gesprächig und hat sich sehr für uns inter­essiert.

4. Sta­tion: Gond­wana­land

Das Fault­i­er hing faul im Baum und nahm keine Ken­nt­nis von unserem Besuch. Es war trotz­dem span­nend eins zu sehen!

5. Sta­tion: Pon­goland

Auch den König der Affen haben wir gese­hen. Sehr span­nend war es ihm zu zuschauen, wie er sich unter einem alten Sack vor uns ver­steckt hat.

Lei­der kon­nten wir unser Paten­tier das Kän­gu­ru nicht sehen, da es zu viel Angst hat­te.

Trotz­dem war es ein sehr schön­er Zoobe­such mit vie­len tollen Tieren und Ein­drück­en!!

von: Priya S., Vik­to­ria S., Jan W. (6b)

Unser Beitrag zum diesjährigen Friedensgebet

Am 2. Okto­ber 2024, um 10 Uhr, fand in der Niko­laikirche eine ganz beson­dere Ver­anstal­tung zum 35. Jahrestag der Friedlichen Rev­o­lu­tion statt. Schü­lerin­nen und Schüler der Klassen 4 bis 7 aus Leipzig und Umge­bung nah­men an einem Gottes­di­enst unter dem Mot­to „Werkzeuge zum Frieden“ teil, zu dem unsere Reli­gion­sklasse 7 sowie Ron­ja Fricke aus Klasse 9 gemein­sam mit ein­er The­ater­päd­a­gogin einen Beitrag erar­beit­et haben. Das Anspiel the­ma­tisierte Mob­bing in Schule und online als ein konkretes Beispiel für Ungerechtigkeit­en, Gewalt und die dro­hende Eskala­tion von Kon­flik­ten. In einem bewe­gen­den Rah­men erlebten die jun­gen Teil­nehmenden nicht nur lebendi­ge Stadt­geschichte und set­zten sich mit den aktuellen The­men auseinan­der, son­dern wur­den zudem inspiri­ert, sich aktiv für Frieden einzuset­zen. Wir sind stolz auf unsere Schü­lerin­nen und Schüler, die mit ihrem Beitrag die Tra­di­tion der Friedens­ge­bete lebendig hiel­ten und ein starkes Zeichen für eine gerechtere und friedlichere Zukun­ft set­zten.

J. Kluge